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Volkswagen ID.4 Pro 4MOTION: Dualmotor-Allradantrieb

PSM an der Hinterachse. An jeder Achse sitzt ein Elektromotor; der hintere leistet in allen Situationen den Vortrieb, der vordere unterstützt ihn bei Bedarf. Die permanenterregte Synchronmaschine (PSM) an der Hinterachse leistet 150 kW (204 PS) und wiegt mitsamt ihrer Leistungselektronik, des 1-Gang-Getriebes und des Differenzials nur etwa 90 Kilogramm. Die große Stärke des achsparallel eingebauten PSM-Motors ist die Effizienz – sein Wirkungsgrad liegt in den allermeisten Fahrsituationen deutlich über 90 Prozent.

Zwei E-Maschinen mit 195 kW (265 PS) Leistung und starker Traktion: der ID.4 Pro 4MOTION

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Schneller ohne Welle. Den Antrieb der Vorderräder besorgt eine besonders kompakte Asynchronmaschine (ASM) mit 80 kW (109 PS). Ihre Vorteile sind die kurzzeitige Überlastfähigkeit und die minimalen Schleppverluste bei Inaktivität. Die koaxial montierte vordere Antriebseinheit wiegt zirka 60 Kilogramm. Beim Dualmotor- Allradantrieb existiert zwischen den Achsen keinerlei mechanische Verbindung über Kardanwelle, Kupplung oder Differenzial. Deshalb arbeitet das System extrem schnell und hocheffizient – und deshalb gibt es im Innenraum des ID.4 Pro 4MOTION keinen Mitteltunnel.
 
Von 0 auf 100 km/h in 6,9 Sekunden. Die beiden E-Motoren im ID.4 Pro 4MOTION leisten gemeinsam 195 kW (265 PS). Damit beschleunigt das E-SUV in 6,9 Sekunden auf 100 km/h, seine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Im WLTP-Zyklus (kombiniert) verbraucht das sportliche ID.4 Modell 17,0 kWh Energie pro 100 Kilometer (NEFZ kombiniert: 15,7 kWh pro 100 Kilometer).

Der Fahrdynamikmanager koordiniert die Antriebs- und Fahrwerkssysteme
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Effiziente und dynamische Allradstrategie. Die vollvariable Allradstrategie des ID.4 Pro 4MOTION berechnet permanent, welche Antriebsmomente die beiden E-Maschinen aufbringen müssen, um das jeweilige Optimum aus Effizienz, Dynamik und Fahrstabilität zu erzielen. Bei moderater Fahrweise leistet die PSM an der Hinterachse aufgrund ihrer Vorteile bei Traktion und Wirkungsgrad den Antrieb allein. Wenn der Fahrer oder die Fahrerin mehr Leistung anfordert, als sie aufbringen kann, wird die ASM binnen weniger hundertstel Sekunden zugeschaltet, und zwar unmerklich weich. Eine wichtige Rolle spielt auch die Fahrdynamik: Der zusätzliche Frontantrieb kommt immer dann ins Spiel, wenn die Situation es verlangt, etwa bei schneller Kurvenfahrt oder auf glattem Untergrund.
 
Zentraler Fahrdynamikmanager. Der elektronische Fahrdynamikmanager (Serie), dessen Software komplett von den Volkswagen Ingenieuren entwickelt wurde, überwacht sämtliche Bewegungen des ID.4 Pro 4MOTION, ob Beschleunigen, Bremsen oder Kurvenfahrt. Wie im Golf GTI und Golf R, wo er in ähnlicher Form eingesetzt wird, erhöht er die Gesamtperformance deutlich. Der Fahrdynamikmanager vernetzt die Allradregelung mit der Stabilitätskontrolle ESC und der adaptiven Fahrwerksregelung DCC (Option) – damit bringt er die Fahrdynamik, die Traktion und die Stabilität auf Topniveau. Die elektronische Quersperre XDS+, die ebenfalls an den Fahrdynamikmanager angebunden ist, rundet bei schneller Kurvenfahrt das Handling ab: Sie bremst die entlasteten kurveninneren Räder sanft ab, wodurch sich das E-SUV leicht in den Radius hineindreht.
 
Drehzahlbasierte Regelung. Im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor bewegt sich die Präzision der Antriebsregelung im ID.4 Pro 4MOTION in einer völlig neuen Dimension. Ein Grund dafür ist, dass die beiden E-Maschinen die Anforderungen viel spontaner umsetzen als jeder Verbrennungsmotor. Sie werden über ihre jeweilige Leistungselektronik in jeder Millisekunde neu angesteuert – so schnell und sanft, dass der Fahrer oder die Fahrerin die Korrekturen nie spürt. Ein weiterer Grund ist, dass die Regelung des Dualmotor-Allradantriebs nicht mehr auf der Grundlage von Momenten, sondern auf der exakteren Basis von Drehzahlen erfolgt.

Der starke Dualmotor-Allradantrieb sorgt für viel Traktion in allen Alltagssituationen
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Segeln oder Rekuperieren? Ein wichtiger Faktor für effizientes Fahren mit dem ID.4 Pro 4MOTION ist die Rekuperation. Über den Gangwahlschalter wird ausgewählt, was geschehen soll, wenn das Fahrpedal freigegeben und damit eine Schubphase eingeleitet wird. Wenn die Stufe D (Drive) eingelegt ist, rollt das Auto in diesem Fall in den meisten Situationen, beide E-Maschinen laufen fast völlig frei mit. Dieses „Segeln“ hat Priorität, weil es am effizientesten ist.
 
Rekuperation in Stufe B. Wenn der Fahrer oder die Fahrerin die Energierückgewinnung bevorzugt, bietet das E-SUV dafür verschiedene Möglichkeiten. In der Fahrstufe B (Brake) rekuperiert der Antrieb im Schub fast immer, die Grenze liegt bei 0,15 g Verzögerung. Falls gewünscht, managt das System Eco Assistent das Segeln und Rekuperieren, sobald sich das Auto einer Zone nähert, die ein langsameres Tempo erfordert. Dafür wertet es unter anderem Navigationsdaten und Verkehrsschilder aus.
 
Elektrisch bremsen bis 0,3 g. Besonders hoch ist die Energierückgewinnung beim elektrischen Bremsen, das vor allem über die PSM im Heck läuft. Es deckt weit mehr als 90 Prozent aller Verzögerungen im Alltag ab. Seine Grenze liegt im Bereich von 0,3 g, was mehr Rekuperationsleistung entspricht. Erst darüber aktiviert der elektrische Bremskraftverstärker des ID.4 Pro 4MOTION zusätzlich die hydraulischen Radbremsen. Der Übergang ist nahezu unmerklich, die Rekuperation bleibt fast bis zum Stillstand aktiv.
 

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