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Bei Audi wird das Fahrzeug zum Erlebnisraum
© Audi Media | Zoom

VIDEO Oberklasse-Roadster mit E-Antrieb - Der Audi skysphere concept

Mit einem spektakulären Roadster präsentiert Audi den ersten Vertreter einer neuen Familie von Konzeptfahrzeugen. Audi skysphere concept heißt der elektrisch angetriebene offene Zweitürer, dessen Linienführung zum Audi-Design von morgen führt. Die Marke illustriert damit ihre Vision fürs progressive Luxussegment der Zukunft, bei der der Innenraum zum Erlebnisraum wird und das Fahrzeug zum „Experience Device“. Möglich wird dies durch das automatisierte Fahren, eine revolutionäre Neugestaltung des Interieurs und durch ein ganzheitliches digitales Ökosystem.

Audi Oberklasse-Roadster mit E-Antrieb

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Mit dem Audi skysphere concept zeigt die Marke, wie sie künftigen Luxus neu definiert. Es geht nicht mehr nur um das Fahren. Das Concept Car wurde mit der klaren Zielsetzung konzipiert, seinen Insassen faszinierende und hochklassige Erlebnisse zu bieten.

Hildegard Wortmann, Mitglied des Vorstands der AUDI AG Vertrieb und Marketing.
Hildegard Wortmann, Mitglied des Vorstands der AUDI AG Vertrieb und Marketing.
© Audi Media
 
Um den Passagieren maximale Freiheit zu geben, wurde der Audi skysphere concept für zwei unterschiedliche Fahrerlebnisse konzipiert: eine Grand Touring Experience und eine Sports Experience. Dabei kommt ein spektakuläres technisches Detail zum Einsatz – der variable Radstand. Elektrische Motoren und eine ausgeklügelte Mechanik mit ineinander verschiebbaren Karosserie- und Rahmenkomponenten machen es möglich, den Radstand selbst und die Außenlänge um 250 Millimeter zu variieren. Gleichzeitig wird die Bodenfreiheit um 10 Millimeter variiert – ein Plus zugunsten des Komforts oder aber der Fahrdynamik.
 
Mit einer Berührung kann der Fahrer seine Freiheit nutzen und das gewünschte Fahrerlebnis selbst wählen. Mit reduziertem Radstand kann er seinen 4,94 Meter langen E-Roadster im sogenannten „Sports“-Modus selbst steuern – die Hinterradlenkung sorgt trotz der Abmessungen für exzellente Agilität. Oder er kann sich in einem 5,19 Meter langen GT im automatisierten „Grand Touring“-Fahrmodus chauffieren lassen. Und dabei Himmel und Landschaft, maximale Beinfreiheit und die Services aus einem nahtlos integrierten digitalen Ökosystem genießen.
 
Lenkrad und Pedalerie haben sich in einen unsichtbaren Bereich bewegt; das Raumgefühl im Concept Car eröffnet neue Dimensionen für ein sportliches Cabriolet. Währenddessen behält der Audi skysphere selbsttätig Weg und Verkehr mit seiner Sensorik im Auge und steuert die Insassen sicher ans Ziel.
 
So, wie die Interieurgestaltung eine neue, zeitgemäße Lesart von Luxus liefert, erschließen die Digitalisierung und das Ökosystem den Passagieren nicht gekannte Freiheitsgrade und Erlebniswelten an Bord. Mit Audi-eigenen Services sowie durch die Integration von digitalen Diensten erweitern sich die Möglichkeiten. Darüber lässt sich das Erlebnis unterwegs mit Aufnahmen aus dem Innenraum und von der Umgebung über Social Media mit Freunden teilen. Auch alltägliche Aufgaben jenseits der Fahrt werden erledigt. So holt der automatisiert fahrende Audi skysphere concept seine Passagiere bereits mit Informationen zum aktuellen Reiseziel ab und kümmert sich selbstständig um einen Parkplatz und um das Laden.

Bei Audi wird das Fahrzeug zum Erlebnisraum
Neudefinition von progressivem Luxus
© Audi Media

Heimspiel in Kalifornien

Sein Publikumsdebüt gibt der Audi skysphere concept am 13. August 2021 im Rahmen der Monterey Car Week – auf dem legendären Rasen des Golfplatzes von Pebble Beach. Der Auftritt in Kalifornien ist dabei fast ein Heimspiel. Denn erdacht und entworfen wurde das Konzeptfahrzeug im Audi-Design-Studio in Malibu, nur einen Steinwurf entfernt vom Pacific Coast Highway, jener legendären Küstenstraße, die den Vorort von Los Angeles mit dem kalifornischen Norden verbindet. Verantwortlich zeichnen Studioleiter Gael Buzyn und sein Team. Als Inspirationsquelle diente ein legendärer Klassiker aus der eigenen Firmengeschichte – der Roadster Horch 853. Das gleichfalls rund 5,20 lange repräsentative Cabriolet definierte nicht nur den modernen Luxus der 1930er Jahre, sondern siegte 2009 auch beim Concours d´Elegance in Pebble Beach.
 
Jedoch beschränkt sich die optische Inspiration durch den Urahn auf die Dimensionen und die typischen Proportionen mit eher kompakter Kabine und langem Vorderwagen. Denn ein Blick unter die Haube fällt beim Horch auf einen stattlichen 8-Zylinder-Reihenmotor mit 5 Litern Hubraum. Beim Audi skysphere hingegen gibt es zwischen Vorderachse und Windschutzscheibe vor allem Komponenten des E-Antriebs wie das Ladegerät und den DC/DC-Wandler, dazu die Stellmotoren, Elektronik und Mechanik für den adaptiven Radstand. Und einen voluminösen Gepäckraum, gefüllt mit zwei eigens für das Concept Car entworfenen Golfbags.

Oberklasse-Roadster mit E-Antrieb
Oberklasse-Roadster mit E-Antrieb
© Audi Media
 

465 kW Leistung – der Antrieb

Für den Antrieb des Audi skysphere sorgt ein E-Motor, der auf der angetriebenen Hinterachse positioniert ist. 465 Kilowatt Leistung und das Drehmoment von 750 Newtonmetern haben leichtes Spiel mit dem rund 1.800 Kilogramm wiegenden Roadster. Die Gewichtsverteilung von rund 60 Prozent auf der angetriebenen Hinterachse erlaubt satte Traktion und – bei Bedarf – eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 4 Sekunden.
 
Die Batteriemodule des Audi skysphere sind vor allem hinter der Kabine positioniert – eine für den Schwerpunkt und die Agilität ideale Anordnung. Weitere Module finden sich zwischen den Sitzen im Mitteltunnel des skysphere-Innenraums – auch hier eine zugunsten der Dynamik gewählte Position. Als Kapazität der Batterie lassen sich mehr als 80 kWh erwarten – und damit eine Reichweite – zumindest im ökonomischen GT-Modus – von über 500 Kilometern nach WLTP-Standard.
 

Hinterradlenkung und adaptive air suspension – das Fahrwerk

Vorn und hinten kommt eine Doppelquerlenkerachse zum Einsatz. Die oberen und unteren Querlenker sind aus Aluminium geschmiedet oder gegossen. Die Lenkung übernimmt ein Steer-by-Wire-System, das sowohl die Vorderräder als auch die Hinterräder ansteuert. Ohne eine mechanische Verbindung zur Vorderachse kann die Lenkung unterschiedliche Lenkübersetzungenund -abstimmungen darstellen – und das auf Knopfdruck. Damit lässt sich die Lenkung von extrem direkt bis komfortabel, aber auch von hohen Rückstellkräften zu minimalen Rückstellkräften, zum Beispiel beim Parken, einstellen. Für einen kleinen Wendekreis sorgen außerdem die Hinterachslenkung und der adaptive Radstand.

Reverenz ohne Retro – das Exterieur
Reverenz ohne Retro – das Exterieur
© Audi Media
 
Eine bei Audi bereits klassische Fahrwerkstechnologie bewirkt die geforderte Vielseitigkeit des Fahrwerks – in ihrer neuesten Evolutionsstufe: Die adaptive air suspension mit drei unabhängigen Luftkammern besticht durch eine komfortable Grundfederung. Bei sportlicher Fahrweise mit großen Beschleunigungen lassen sich einzelne Kammern deaktivieren. Resultat: Die Kennlinie der Feder wird progressiver – Roll- und Nickbewegungen lassen sich auf ein Minimum reduzieren. Ein Absenken der Karosserie um 10 Millimeter reduziert den aerodynamischen Widerstand – besonders relevant bei Langstreckenfahrten.
 
Einen entscheidenden Anteil an der Wandlungsfähigkeit der Fahreigenschaften hat das Aktivfahrwerk des Audi skysphere. Beim entspannten Gleiten werden die einzelnen Räder gezielt angehoben oder abgesenkt, um Unebenheiten und Wellen in der Fahrbahn auszugleichen. Hier verbinden sich die digitalen Prognosen der Navigation und die hochentwickelte Steuerung und Aktuatorik des Aktivfahrwerks. Die auf aerodynamisch gestylten 23-Zoll-Leichtmetallfelgen montierten Reifen der Dimension 285/30 ermöglichen den Spagat zwischen Langstreckentauglichkeit durch minimalen Rollwiderstand und sportlich aktiver Fahrweise mit hohen Längs- und Querbeschleunigungen.

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