Anzeige

Audi e-tron Sportback: digitale Matrix LED-Scheinwerfer
© Audi Media | Zoom

Sportliche Effizienz: E-Maschinen, elektrischer Allradantrieb und Fahrwerk im Audi e-tron Sportback 55 quattro

Im Audi e-tron Sportback 55 quattro erlebt der Fahrer das Zusammenspiel aus Effizienz, Performance und souveräner Ruhe. An jeder Achse befindet sich ein Asynchron-Elektromotor, der von einer Leistungselektronik mit Drehstrom versorgt wird. Mit einer Leistung von 265 kW und 561 Nm Drehmoment (Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 26,0 - 21,9 (WLTP); 22,7 - 20,6 (NEFZ); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0) treiben die beiden E-Maschinen das SUV-Coupé standardmäßig aus dem Stand heraus kraftvoll an – lokal emissionsfrei und beinahe lautlos. Der Audi e-tron Sportback 55 quattro (Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 26,0 - 21,9 (WLTP); 22,7 - 20,6 (NEFZ); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0) beschleunigt in 6,6 Sekunden auf 100 km/h, bei 200 km/h wird der Vortrieb elektronisch abgeregelt. Wechselt der Fahrer von Fahrstufe D zu S und tritt das Fahrpedal voll durch, aktiviert er den Boost-Modus. Hier produziert der Antrieb für acht Sekunden 300 kW Leistung und 664 Nm Drehmoment. 

Audi e-tron Sportback 55 quattro - Technische Illustrationen

Zur Galerie >

Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert das SUV-Coupé dann in 5,7 Sekunden. Zweistufig übersetzte Planetenradgetriebe mit einer Gangstufe übertragen die Momente der E-Maschinen auf die Achsen. Zur Wahl der Fahrstufen dient ein Schalter, den der Fahrer mit Daumen und Zeigefinger verschieben kann. Er ist in einen eleganten Hebel eingebettet, der niedrig über dem Mitteltunnel positioniert ist und als Handauflage dient.

Besonders effizienter Antrieb

 
Für hervorragende Traktion und Dynamik auf unterschiedlichsten Terrains sorgt der elektrische Allradantrieb. Mit ihm schreibt Audi ein neues Kapitel in der Geschichte des quattro-Antriebs. Er regelt die ideale Verteilung der Antriebsmomente zwischen beiden Achsen permanent und vollvariabel innerhalb von wenigen Sekundenbruchteilen. In den meisten Fahrsituationen nutzt der Audi e-tron Sportback ausschließlich seine hintere E-Maschine – das ist besonders effizient. Fordert der Fahrer mehr Leistung an, als sie bereitstellen kann, wird das vordere Aggregat blitzschnell zugeschaltet. Das geschieht auch vorausschauend, bevor bei Glätte oder schneller Kurvenfahrt Schlupf auftritt oder das Auto unter- oder übersteuert.
 
Ein Schlüsselfaktor für den sportlichen Charakter und die hervorragende Querdynamik ist die tiefe Einbaulage der Antriebskomponenten – der Schwerpunkt liegt weit unter dem eines konventionellen SUV. Alle gewichtigen Bauteile konzentrieren sich in der Fahrzeugmitte. Die Achslastverteilung ist mit einer Relation von nahezu 50:50 top austariert, das Eigenlenk­verhalten neutral. Mit Bauteilen wie den Fünflenker-Aufhängungen, der Progressivlenkung und dem elektrohydraulischen Bremssystem vereint das Fahrwerk modernste Technologien, die in Summe für ein agiles Fahrverhalten und hohen Komfort sorgen. Die serienmäßigen Reifen der Dimension 255/55 R19 zeichnen sich durch besonders geringen Rollwiderstand aus. Ab Mitte 2020 werden Räder bis zu einer Größe von 22 Zoll auf Wunsch bestellbar sein – eine Dimension größer als beim e-tron.
 
Mit dem Fahrdynamiksystem Audi drive select – Standard im Audi e-tron Sportback – kann der Fahrer die Arbeitsweise mehrerer Antriebskomponenten in sieben Profilen umschalten. Daraus resultiert eine weite Spreizung zwischen geschmeidigem Abrollkomfort und sportlich-stabilem Handling. Die Luftfederung adaptive air suspension mit geregelten Dämpfern trägt stark zu diesem vielseitigen Charakter bei. Bei höherem Tempo senkt sie die Karosserie ab, womit sie die Umströmung deutlich verbessert und dadurch die Reichweite erhöht. Insgesamt kann sie das Höhenniveau um bis zu 76 Millimeter variieren.
 

95 kWh Energie: Hochvolt-Batteriesystem und Rekuperation

Das Batteriesystem des Audi e-tron Sportback 55 quattro speichert brutto 95 kWh Energie (86,5 kWh netto) und arbeitet mit 396 Volt Nominalspannung. Es liegt als flacher, breiter Block unter der Fahrgastzelle, mit der es an 35 Punkten verschraubt ist. Das Batteriesystem ist äußerst steif und crashsicher – dank eines massiven Schutzrahmens und eines Aluminium­verbunds, der die 36 Zellmodule aufnimmt. Sie sind in zwei Ebenen angeordnet, als langer unterer „Floor“ mit 31 Modulen und als kurzer oberer mit fünf Modulen. Jedes Modul integriert zwölf so genannte Pouch-Zellen. Das Kühlsystem befindet sich unter dem Zellraum.

Audi e-tron Sportback 55 quattro - Integrierte Crashstruktur der Lithium-Ionen-Batterie © Audi Media
 
Bei Verzögerungen bis 0,3 g – das ist im Alltagsbetrieb zu mehr als 90 Prozent der Fall – wird die Hochvolt-Batterie von den Elektromotoren geladen, bevorzugt von der hinteren E-Maschine, die in solchen Situationen als Generator fungieren. Das Rekuperationssystem regelt die Energierück­gewinnung zwischen den beiden E-Maschinen variabel – sowohl im Schub, wenn der Fahrer das rechte Pedal freigibt, als auch beim Bremsen. Der Grad der Schubrekuperation lässt sich über Wippen am Lenkrad in drei Stufen wählen und ist noch deutlicher ausgeprägt als beim e-tron.
 
Bei einer Bremsung aus 100 km/h kann der Audi e-tron Sportback mit maximal 300 Nm und 220 kW rekuperieren – das sind wie beim Schwestermodell mehr als 70 Prozent seiner Antriebs­leistung und mehr als bei jedem anderen Serienmodell. Insgesamt erzielt das SUV‑Coupé bis zu 30 Prozent seiner Reichweite durch Rekuperation.
 
Erst ab einer Verzögerung von mehr als 0,3 g kommen die Radbremsen ins Spiel, die dank ihres innovativen elektrohydraulischen Betätigungskonzepts besonders schnell ansprechen. Das Regelsystem entscheidet je nach Fahrsituation, ob das SUV-Coupé nur mit den E-Maschinen, allein mit der Radbremse oder einer Kombination aus beiden rekuperiert, und zwar individuell für jede Achse. Der Übergang zwischen elektrischem und hydraulischem Bremsen vollzieht sich weich und homogen, unmerklich für den Fahrer. Die Bremskräfte bleiben konstant.
 
Bremsrekuperation im effizienten Alltagsbetrieb (z.B. Stadtverkehr, normale Landstraßenfahrt) © Audi Media
An den Radbremsen des Audi e-tron Sportback haben die Entwickler das so genannte Restbremsmoment – die Verluste, die durch kurzzeitiges Anliegen der Beläge an der Scheibe entstehen – stark verringert. Von diesem Fortschritt profitieren die Effizienz und die Reichweite. Das Gleiche gilt für drei weitere Maßnahmen: Im normalen Fahrbetrieb wird die vordere E‑Maschine nahezu vollständig vom Antrieb abgekoppelt. Der nutzbare Bereich der Hochvolt-Batterie ist größer geworden, und im Kühlmittelkreislauf wurden einige Volumenströme verringert, so dass die Pumpe weniger Leistung aufbringen muss.
 
Das hochflexible Thermomanagement, das aus vier separaten Kreisläufen besteht, temperiert die Hochvolt-Komponenten mit maximaler Effizienz. Dadurch ermöglicht es schnelles Gleichstromladen, eine hohe Lebensdauer der Batterie und reproduzierbare Fahrleistungen auch bei hoher Belastung. Die serienmäßige Wärmepumpe, die die Abwärme der Hochvolt-Bauteile nutzt, kann bis zu 3 kW der eigentlichen Verlustleistungen für die Aufheizung und Klimatisierung des Innenraums verwenden – dies ist besonders effizient. Je nach Außentemperatur erzielt der Audi e-tron Sportback im Kundenbetrieb so Reichweitenvorteile von 
bis zu zehn Prozent.

Audi Media / SK

| Bildergalerie