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Eine Großstadt im Jahr 2030: Im Stadtzentrum dominieren emissionsfreie Elektroautos
© Continental | Zoom

Smart City 2030: Stromtanken an den Ladesäulen muss nicht sein es gibt Parkplätze mit induktiven Ladeflächen

Eine Großstadt im Jahr 2030: Im Stadtzentrum dominieren emissionsfreie Elektroautos und fahrerlose Shuttles das Straßenbild. An der städtischen Peripherie wechseln Hybridfahrzeuge bei Einfahrt in das Stadtgebiet in den rein elektrischen Fahrbetrieb. Zum Stromtanken geht es nicht mehr an die Ladesäule mit Stecker, sondern auf Parkplätze mit induktiven Ladeflächen. Außerhalb der Stadt trifft man auf Langstreckenfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb.

Continental beschäftigt sich intensiv mit den Anforderungen an ein gesundes Ökosystem der Mobilität der Zukunft. Elektrofahrzeugen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Mobilität befindet sich in ihrer wohl größten Transformation. Und die Entwicklung verläuft schneller und radikaler als vielfach erwartet. 
 
Zögerten die traditionsreichen Hersteller vor einigen Jahren noch, stehen heute alle Zeichen auf Elektrifizierung. Aktuellen Studien zufolge wird bereits 2030 die Hälfte aller Autos voll- oder teilelektrisch fahren.
 
Als weltweit agierender Technologiekonzern haben Continental und Vitesco Technologies diese Entwicklungen genauestens im Blick und sind mit zahlreichen Produkten in der Serien- oder Vorentwicklung – sowohl für den 48-Volt- als auch den Plug-in-Hybrid und rein batteriegetriebene Fahrzeuge. Continental unterstützt aktiv den Wandel und hat dafür früh die strategischen Weichen gestellt. Vor mehr als zehn Jahren hat Continental Powertrain den Weg Richtung Elektrifizierung eingeschlagen und bis dato bereits rund zwei Milliarden Euro in neue Technologien investiert, die alle Elektrifizierungsszenarien bis 2030 abdecken. 

Alles in einem Gehäuse

Das Portfolio von Vitesco Technologies umfasst elektrische Antriebe, elektronische Steuerungen, Sensoren und Aktuatoren sowie Innovationen zur Abgasnachbehandlung. Wann immer es Wachstumspotenziale gibt, die zu unseren Kernkompetenzen passen, analysieren wir, ob sich ein Markteintritt lohnt. Dass sich Investitionen irgendwann auszahlen, zeigt sich am besten am voll integrierten Achsenantrieb, der künftig beispielsweise in mehrere E-Serienmodelle der PSA-Gruppe und von Hyundai eingeht. Voll integriert bedeutet, dass der neue Antrieb Elektromaschine, Leistungselektronik und Untersetzungsgetriebe in einem Gehäuse vereint.
 
Als einer von wenigen Systemanbietern hat Continental damit einen kompletten, elektrifizierten Antriebsstrang im Portfolio – aus einer Hand. Unter anderem kommt er auch im Elektrofahrzeug Sion des jungen Start-ups Sono Motors zum Einsatz. Das über Crowdfunding finanzierte Solarauto gibt einen Vorgeschmack auf die Zukunft: Es ist komplett mit Solarzellen verkleidet, dadurch produziert das Auto autark elektrische Energie. 
 
Es wird bereits an der nächsten Generation des Achsenantriebs gearbeitet. Der Fokus liegt auf 48-Volt-Lösungen für Vollhybrid-Fahrzeuge. Den Ingenieuren ist es gelungen, eine Technologie zu entwickeln, die vergleichbare Merkmale wie ein Hochvolt-Elektroantrieb aufweist, aber zu optimierten Gesamtkosten. Sie macht neben der spritsparenden Hybridfunktion das rein elektrische Fahren in der Stadt für alle erschwinglich. Bis 2025 soll die Innovation in Serie gehen.

Intelligent Laden

Doch wie werden die Elektrofahrzeuge in Zukunft mit Strom versorgt? Die Continental-Experten gehen davon aus, dass für das schnelle „Nachtanken“ unterwegs Supercharger mit 800 Volt Einzug halten. Für das Laden zuhause werden neben den sogenannten Wallboxen für die Wand auch induktive Ladeeinheiten verbreitet sein. Wir werden auf jeden Fall eine Komforterhöhung erfahren. Das induktive Laden wäre so eine Möglichkeit: Über eine spezielle Ladeplatte, auf der das E-Auto parkt, ermöglicht das System kabelloses Laden per Induktion. Continental arbeitet dafür an herstellerunabhängigen Standards.

Mehr Infos:

Continental / DW