Anzeige

Aktuell noch Baustelle, aber bereits Ende des Jahres werden E-Autofahrer*innen in Petersberg an der A9 zwölf überdachte Schnellladepunkte zum schnellladen nutzen können.
© EnBW | Zoom

Schnellladepark verbindet Berlin und München: EnBW eröffnet an der A9 einen XXL-Standort für ultraschnelles Laden

Vollelektrisch von Berlin nach München: Die Betreiberin des größten Schnellladenetzes in Deutschland EnBW gibt den Bau eines weiteren großen Ladeparks bekannt. Dieser entsteht an der A9 bei der Ausfahrt 22 Eisenberg, etwa 70 Kilometer südlich von Leipzig. Noch Ende dieses Jahres soll der Park in Betrieb gehen. In direkter Nähe zur Autobahnausfahrt gelegen ist der Ladepark besonders für den Fernverkehr als Schnellladestopp geeignet: Er liegt auf der 600 Kilometer langen Autobahn in etwa auf halber Strecke zwischen Berlin und München. E-Mobilist*innen können an einem der zwölf hochmodernen Schnellladepunkte der höchsten Leistungsklasse mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt laden. Damit können sie, je nach Fahrzeug, in nur fünf Minuten bis zu 100 Kilometer Reichweite laden.

„Die A9 verbindet als Nord-Süd-Achse vier Metropolregionen miteinander: Berlin, Leipzig, Nürnberg und München. Auf dieser wichtigen Route verdichten wir nun das Schnellladenetz im Fernverkehr weiter. E-Mobilist*innen können die Pause von der Fahrt zum Laden ihres Fahrzeugs nutzen und müssen keinen gesonderten Ladestopp einplanen,“ so Timo Sillober, Chief Sales and Operations Officer der EnBW. Der Ladepark ist zudem auch für E-Mobilist*innen mit einem Anhänger ausgelegt: Am Standort können erstmals zwei Fahrzeuge quer in einer Reihe parken – so erhalten Kund*innen die Möglichkeit, auch Gespanne zu laden.
 
Die EnBW hat den Standort modular geplant: Das heißt, er lässt sich bei Bedarf schrittweise weiter ausbauen: Verfügt der Standort zur Inbetriebnahme über zwölf Ladepunkte, sind im Endausbau insgesamt 24 Ladepunkte möglich. Auf der großflächigen Überdachung sind zunächst zwei PV-Module mit einer Maximalleistung von rund 18 Kilowatt verbaut. Im weiteren Ausbau sind fünf Module möglich, um die Leistung auf bis zu 46 Kilowatt zu erhöhen.
 
„Große Schnellladeparks bilden die wichtigen Knotenpunkte für den Fernverkehr in unserem EnBW HyperNetz,“ so Sillober. Bereits heute umfasst das EnBW HyperNetz über 650 eigene Schnellladestandorte in ganz Deutschland. 2025 möchte die EnBW 2.500 Schnellladestandorte betreiben – das wären mehr Standorte als die Mineralölkonzerne jeweils Tankstellen in Deutschland betreiben. Dafür investiert die EnBW jedes Jahr 100 Millionen Euro.

Auch interessant:
Mercedes-EQ und Riot Games ehren League of Legends Weltmeister mit einzigartigem Championship Ring
Mercedes-Benz beteiligt sich an ACC und baut europäischen Batterie-Champion mit globalen Ambitionen auf
Münchner E-Autobauer Sono Motors reicht Registrierungsformular für geplanten Börsengang ein

EnBW