Anzeige

Der neue EQS: Leidenschaft für Elektromobilität
© Daimler | Zoom

Neuer Mercedes EQS: Hier kommt der Aerodynamik-Weltmeister

Der EQS ist das eigenständige, vollelektrische Mitglied im neuen S-Klasse Programm und kommt im August in Europa auf den Markt. Auf der neuen Architektur folgen mit der Business-Limousine EQE und den SUV-Varianten von EQS und EQE bald weitere Modelle. 

Weltpremiere des EQS steht kurz bevor: 15. April 2021

Zur Galerie >

Mit dem EQS können die Kunden des Luxussegments alle Vorteile einer reinen Elektroarchitektur in Sachen Raumangebot und Design optimal nutzen. Mit Reichweiten bis 770 km (nach WLTP)1 wird der EQS den Ansprüchen an eine progressive Limousine im S-Klasse Segment auch in dieser Hinsicht gerecht. Der neue Weltrekord bei der Aerodynamik für Serienautomobile mit einem cw-Wert von 0,202 trägt dazu erheblich bei.
 
Die neue Luxus- und Oberklasse-Generation von Elektrofahrzeugen basiert auf einer eigens dafür entwickelten Architektur, die in jeder Hinsicht skalierbar und modellübergreifend einsetzbar ist: Radstand und Spurweite sowie alle übrigen Systemkomponenten, insbesondere die Batterien, sind dank des modularen Systembaukastens variabel. Das Fahrzeugkonzept ist damit für alle Anforderungen einer zukunftsorientierten, batterieelektrischen Modellfamilie optimiert.

Als erster Automobilhersteller erhält Mercedes-Benz das OFI Zertifikat für den Innenraumluftfilter im EQS. Und die Absorptionsfläche des ebenfalls eingesetzten Hepa-Filters entspricht sogar der Größe von 150 Fußballfeldern.
Als erster Automobilhersteller erhält Mercedes-Benz das OFI Zertifikat für den Innenraumluftfilter im EQS. Und die Absorptionsfläche des ebenfalls eingesetzten Hepa-Filters entspricht sogar der Größe von 150 Fußballfeldern.
© Daimler
 

So weit reicht kein Kabel

Der elektrische Antrieb3: nonstop von München nach Berlin

Mit Reichweiten bis 770 Kilometer (nach WLTP) und einer Leistung von bis zu 385 kW wird der EQS den Ansprüchen an eine progressive Limousine im S-Klasse Segment auch in puncto Antrieb gerecht. Alle EQS besitzen einen elektrischen Antriebsstrang (eATS) an der Hinterachse, die Versionen mit 4MATIC zusätzlich auch einen eATS an der Vorderachse.

  • Modulares Antriebskonzept für hohe Gesamt-Leistung und große Reichweite
    • EQS von Mercedes-EQ mit 245 bis 385 kW plus eine noch stärkere Performance-Version
    • Die Verbrauchswerte 1 des EQS 450+ nach NEFZ: Stromverbrauch kombiniert:
    • 19,1-16,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
    • Die Verbrauchswerte 1 des EQS 580 4MATIC nach NEFZ: Stromverbrauch kombiniert:
    • 20,0-16,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
    • Maximales Abtriebsmoment am Getriebeausgang: 568 Nm (EQS 450+)
    • bzw. 855 Nm (EQS 580 4MATIC)
    • WLTP-Reichweiten bis 770 Kilometer sind abhängig von Fahrzeugausstattung und
    • -konfiguration möglich
    • Höchstgeschwindigkeit auf 210 km/h begrenzt
  • Mit Heck- und Allradantrieb erhältlich
    • Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse sind moderne permanenterregte Synchronmaschinen (PSM)
    • Maschine an der Hinterachse besonders leistungsstark durch Sechsphasigkeit: zwei Wicklungen mit jeweils drei Phasen
    • Statoren mit Einzugswicklung für ein besonders starkes magnetisches Feld
    • Sehr kompakt
    • Ausgeklügeltes Thermokonzept für hohe Belastbarkeit und mehrfache Beschleunigungen mit gleichbleibend hoher Performance
      • Sogenannte Wasserlanze in der Welle des Rotors kühlt diesen
      • Weitere Kühlelemente im Kühlkreislauf:
        • Rippen am Stator
        • Nadelförmige Pin-Fin-Struktur am Inverter
        • Getriebeölkühler: Bringt auch mehr Effizienz bei Kaltfahrt (Getriebeöl wird erwärmt)
    • 4MATIC Modelle mit Funktion Torque Shift
      • Verteilt die Antriebsmomente zwischen Vorder- und Hinterachse intelligent und stufenlos
      • Sorgt damit für den Einsatz des jeweils effizientesten eATS (elektrischer Antriebsstrang)
        • Viel schnellere Reaktion als bei einem mechanischen Allradantrieb
        • eATS können unabhängig voneinander geregelt werden
        • Moment wird 10.000 Mal pro Minute gecheckt und bei Bedarf gestellt
  • Intelligente Rekuperation
    • Vom Fahrer in drei Stufen über Schaltwippen am Lenkrad einstellbar
    • Situationsoptimiert mit Hilfe des ECO Assistenten
    • In DAuto werden bis zu 5 m/s² erreicht, davon 3 m/s² durch Rekuperation (2 m/s² über die Radbremsen)
    • Die Rekuperationsleistung erreicht bis zu 290 kW4
    • Bremsung kann bis zum Stillstand erfolgen
    • Die Verzögerung erfolgt auch auf erkannte vorausfahrende Fahrzeuge bis zu deren Stillstand, beispielsweise an einer Ampel
    • Bei Versionen mit Hinterradantrieb ist die Rekuperation begrenzt durch Traktion
  • EQS erfüllt höchste Ansprüche beim Geräusch- und Vibrationskomfort
    • NVH-optimierte Anordnung der Magnete innerhalb der Rotoren (sogenannter Blechschnitt)
    • Verringert zugleich den Einsatz von Seltenen Erden
    • Besondere Wicklung (sogenannte Statorschrägung)
    • eATS besitzen als NVH-Cover eine spezielle Schaummatte rundum
    • Deckel des Inverters ist in Sandwich-Bauweise aus drei Metall- und Kunststoffschichten ausgeführt
    • eATS sind über Elastomerlager doppelt entkoppelt
      • Vorderachse: Mit Tragrahmen
      • Hinterachse: Mit Fahrschemel
    • Verwendung von Akustikschäumen im Rohbau
    • Hauptboden unter der Batterie
      • Aus NVH-Gründen mit Sicken gestaltet
      • Neues Isolationsteil (eingeschweißter Schaum) verhindert Anregungen
    • Zwei Akustiktilger in der Heckklappe verringern Wummergeräusche
  • Umfangreiche Erprobung bei Mercedes-Benz
    • Mehrere Millionen Testkilometer auf eDrive-Prüfständen in Untertürkheim
    • Hartes Testprogramm bei der Gesamtfahrzeugerprobung rund um den Globus
    • Streckenprofil/Prüfstandprofil gegenüber Verbrenner modifiziert, um Momentbelastung der Getriebe in beiden Richtungen zu berücksichtigen (Rekuperation)
    • Spezielle Heiß-/Kalterprobung der Leistungselektronik
Alle EQS besitzen einen elektrischen Antriebsstrang (eATS) an der Hinterachse, die Versionen mit 4MATIC zusätzlich auch einen eATS an der Vorderachse.
Alle EQS besitzen einen elektrischen Antriebsstrang (eATS) an der Hinterachse, die Versionen mit 4MATIC zusätzlich auch einen eATS an der Vorderachse.
© Daimler

Weil der Strom nicht aus der Dose kommt

Die Batterien: viel Saft an Bord

 
Mit dem EQS startet eine neue Batteriegeneration mit deutlich höherer Energiedichte. Die größere der beiden Batterien hat einen nutzbaren Energieinhalt von 107,8 kWh. Das sind ca. 26 Prozent mehr als beim EQC. Die inhouse entwickelte, innovative Batterie-Management-Software ermöglicht Updates Over the Air (OTA). So bleibt das Energiemanagement des EQS über den Lifecycle aktuell. Bei der Zellchemie wurde ein großer Schritt in puncto Nachhaltigkeit erreicht: Der Kobalt-Anteil wurde auf zehn Prozent reduziert, das optimierte Aktivmaterial besteht im Verhältnis von 8:1:1 aus Nickel, Kobalt und Mangan.
 
  • Neue Batteriegeneration (Lithium-Ionen-Technologie)
    • Deutlich höhere Energiedichte
    • Bessere Ladeleistung
    • Inhouse-Entwicklung
      • Programmierung der Software im Batterie-Kompetenzcenter von Mercedes-Benz
      • Produktion der Batteriesysteme im Werkteil Hedelfingen am Standort Stuttgart-Untertürkheim
  • Modulares Batteriekonzept
    • Möglichkeit von Over-the-Air-Updates für das Batterie-Managementsystem
    • 400-Volt-Architektur
    • Zwei Batteriegrößen abhängig von Leistung und von Antrieb (Heck oder 4MATIC)
      • Mit nutzbarem Energieinhalt von 90 bzw. 107,8 kWh
      • Mit zehn oder zwölf Zellmodulen
      • Mit Pouch- oder Hardcase-Zellen
  • Kürzere Ladezeiten durch intelligentes Thermomanagement bei aktivierter Navigation mit
    • Electric Intelligence
    • Batterie kann auch während der Fahrt vorgewärmt oder gekühlt werden
    • Ist damit an einer Schnellladestation im idealen Temperaturfenster, was schnelleres Laden ermöglicht
    • Kühlmittel durchströmt die Hohlräume der Aluminium-Strangprofile des Batterierahmens
    • PTC-Zuheizer (Positive Temperature Coefficient) in Kühlkreislauf integriert
  • Nachhaltigkeit als Teil der ganzheitlichen Batteriestrategie
    • Optimierter Materialmix im Verhältnis von 8:1:1 aus Nickel, Kobalt und Mangan
    • Kontinuierliche Optimierung der Recyclingfähigkeit
    • Produktion mit Grünstrom in Hedelfingen ab 2022
  • Umfassendes Schutzkonzept
    • Batterie sitzt crashgeschützt im Unterboden
      • Gehäuse mit energieaufnehmenden Strukturen vorne und an der Seite
      • Steife, doppelwandige Bodenplatte
    • Umfangreiche Crash- und Komponententests
      • Batterie, Hochvolt-(HV)Leitungen und weitere HV-Komponenten sind so ausgelegt und abgesichert, dass sie bei einem Unfall möglichst kein Risiko darstellen
      • Batterieverhalten bei Stoßbelastung und beim Eindringen von Fremdkörpern ist Prüfkriterium
      • Überhitzung und Überladung wurden simuliert und getestet
    • Mehrstufiges Hochvolt-Schutzkonzept
      • Hochvoltsystem kann bei Gefahr automatisch abgeschaltet werden
      • Crashüberwachung im Stand (beim DC-Laden) ist beim EQS serienmäßig
  • Leistungsversprechen durch Batteriezertifikat für Kunden
    • Deckt Kapazitätsverlust der Batterie ab
    • Gilt bis zu einer Laufzeit von zehn Jahren
    • Oder bis zu einer Laufleistung von 250.000 Kilometern
 Mit Reichweiten bis 770 Kilometer (nach WLTP) und einer Leistung von bis zu 385 kW wird der EQS den Ansprüchen an eine progressive Limousine im S-Klasse Segment auch in puncto Antrieb gerecht.
 Mit Reichweiten bis 770 Kilometer (nach WLTP) und einer Leistung von bis zu 385 kW wird der EQS den Ansprüchen an eine progressive Limousine im S-Klasse Segment auch in puncto Antrieb gerecht.
© Daimler

Weil der kürzeste Weg nicht immer der schnellste ist

Die Navigation mit Electric Intelligence: schlau statt Stau

 
Bei der Navigation mit Electric Intelligence ist der Name Programm. Denn sie plant auf Basis zahlreicher Faktoren die schnellste und komfortabelste Route inklusive Ladestopps und reagiert dynamisch beispielsweise auf Staus oder eine Änderung der Fahrweise. Mit dem EQS wird die Navigation mit Electric Intelligence noch cleverer als bisher.
 
  • Plant vorausschauend eine schnelle und komfortable Route inklusive Ladestopps auf Basis zahlreicher Faktoren wie
    • Berechneter Energiebedarf (Topografie, Streckenverlauf, Umgebungstemperatur, Geschwindigkeit, Heiz- und Kühlbedarf etc.)
    • Umgebungstemperaturen an der Ladesäule
    • Verkehrssituation auf der geplanten Strecke
    • Anzahl der verfügbaren Ladestationen, ihre Ladeleistung und Bezahlfunktionen
  • Reagiert dynamisch auf Staus und Änderungen des Energiebedarfs
  • Berechnung in der Cloud kombiniert mit Onboard-Daten
  • Zudem kann die geplante Route individuell bearbeitet werden
    • Die zusätzliche Reserve am Ziel und an der Ladestation (SoC, State of Charge) kann eingestellt werden, zehn Prozent SoC sind Standard
    • Bei Auswahl „Laden am Ziel“ darf diese eingestellte Reserve am Ziel unterschritten werden
  • Neu beim EQS
    • Visualisierung, ob die vorhandene Batteriekapazität ausreicht, um ohne Laden zum Startpunkt zurückfahren zu können
    • Manuell hinzugefügte Ladestationen entlang der Route werden bei der Routenberechnung präferiert
    • Vorgeschlagene Ladestationen können ausgeschlossen werden
    • Berechnung der voraussichtlichen Ladekosten pro Ladestopp
    • Hinweis der „Aktiven Reichweiten-Überwachung“, ECO-Fahrfunktionen zu aktivieren, wenn ein Risiko besteht, das Ziel oder die Ladesäule mit den gesetzten Einstellungen nicht zu erreichen

Immer Anschluss finden

Die Ladetechnologie: wenn Elektronen lautlos wandern

Mit bis zu 200 kW lässt sich der EQS an Schnellladestationen mit Gleichstrom laden. Zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen kann der EQS mit Hilfe des Onboard-Laders komfortabel mit bis zu 22 kW mit Wechselstrom aufgeladen werden. In Japan wird mit dem EQS auch bidirektionales Laden möglich sein, also Laden in beide Richtungen. Hinzu kommen intelligente Ladeprogramme, die je nach Standort automatisch aktiviert werden können, und Funktionen wie besonders batterieschonendes Laden.
 
  • Leistungsfähige Lader
    • Onboard-Lader für Wechselstrom mit einer Ladeleistung von bis 22 kW (Sonderausstattung)
    • DC-Schnellladesystem für Gleichstrom mit bis zu 200 kW
      • Schon nach 15 Minuten ist Strom für bis zu weitere 300 Kilometer (WLTP) nachgeladen5
  • Durch Temperatur- und Lademanagement können hohe Ladeströme lange gehalten werden
    • Neue Funktionen (siehe auch nächsten Abschnitt zu Mercedes me Charge):
    • Green Charging: Damit stellt Mercedes me Charge beim öffentlichen Laden die Verwendung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen sicher
    • Plug & Charge: Stecker einstecken genügt, Ladesteuerung und Abrechnung erfolgen automatisch
    • Bidirektionales Laden: In Japan wird es möglich sein, Strom vom Fahrzeug bei Bedarf ins Netz zurückzuspeisen
    • ECO Charging: Verschiedene Maßnahmen verringern die Batteriebelastung beim Laden und verlangsamen den natürlichen Alterungsprozess der Batterie
    • Ladeunterbrechung: Ladevorgang wird zu vom Kunden wählbaren Zeiten ausgesetzt (so kann etwa günstiger Nachtstrom genutzt werden)
Alle EQS besitzen einen elektrischen Antriebsstrang (eATS) an der Hinterachse, die Versionen mit 4MATIC zusätzlich auch einen eATS an der Vorderachse.
Alle EQS besitzen einen elektrischen Antriebsstrang (eATS) an der Hinterachse, die Versionen mit 4MATIC zusätzlich auch einen eATS an der Vorderachse.
© Daimler

Grünes Laden auf Kosten des Hauses

Mercedes me Charge: Plug & Pay

 
An die Ladestation fahren, Klappe öffnen, Stecker einstöpseln, und schon fließt der Strom: So einfach ist der Ladevorgang beim EQS dank Plug & Charge. Die neue Lademethode wird von Mercedes me Charge angeboten. Weitere Highlights sind das dichteste Netz mit über 500.000 Ladepunkten in 31 Ländern und Green Charging. Damit lässt sich der CO2-Fußabdruck in der Nutzungsphase verkleinern.
 

Daimler / DW

| Bildergalerie