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Der LKW der Zukunft fährt emissionsfrei mit sauberen Wasserstoff - Daimler Truck hat ehrgeizige Pläne bis 2030
© Daimler | Zoom

Neue Wasserstoff Kooperation zwischen Daimler und TotalEnergies für neue Infrastruktur

Karin Radström, verantwortlich für die Marke Mercedes-Benz Lkw und Mitglied des Vorstands der Daimler Truck AG: „Wir bekennen uns voll und ganz zum Pariser Klimaabkommen und wollen aktiv zur De-Karbonisierung des Strassengüterverkehrs in der Europäischen Union beitragen. Für den Langstreckenverkehr sehen wir neben rein batterie-elektrischen Lkw vor allem auch Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen-Lkw als Co2-neutrale Lösungen. Dafür wollen wir gemeinsam mit starken Partnern wie TotalEnergies eine Wasserstoff-Infrastruktur in Europa aufbauen und ich bin fest davon überzeugt, dass dies essentiell für die Etablierung von Brennstoffzellen-Lkw im Transportgewerbe sein wird.“ 

Daimler Truck AG und TotalEnergies haben eine Vereinbarung unterzeichnet sich gemeinsam für die Dekarbonisierung des Strassengüterverkehrs in der Europäischen Union zu engagieren. Die Partner werden bei der Entwicklung einer Wasserstoff-Infrastruktur für schwere Lkw zusammenarbeiten und somit die Attraktivität und Effektivität eines Co2-neutralen Strassengüterverkehrs auf Wasserstoffbasis demonstrieren. Bei der Einführung dieser Technologie beabsichtigen die Partner eine führende Rolle einzunehmen. 

Der in Frankreich ansässige Energieriese Total zählt in der Branche schon seit Jahren zu den Öl- und Gasförderern, die konsequent in Erneuerbare Energien, E-Mobilität und Wasserstoff investieren. Totalenergies stellt mit der Zusammenarbeit mit Daimler sicher, auch in Zukunft zu den führenden Playern zu gehören. Die zukünftige Perspektive ist aus diesen Gründen sehr gut. Der Aktionär ratet Anleger weiterhin zugreifen (Stop: 33 Euro). 

Alexis Vovk, Präsident Marketing & Services und Mitglied des Vorstands von TotalEnergies


„Wasserstoff wird eine Rolle auf TotalEnergies‘ Weg bei der Dekarbonisierung des Straßenverkehrs spielen, insbesondere des Gütertransports im Fernverkehr. Unser Unternehmen erforscht aktiv alle Aspekte der Wertschöpfungskette von Wasserstoff für den Verkehr, von der Produktion über die Lieferung bis hin zum Vertrieb und baut hierfür wichtige Partnerschaften auf. Gemeinsam mit der Gesellschaft, wollen wir ein Multi-Energie-Unternehmen aufbauen, das die Ambition hat, bis 2050 Net Zero zu erreichen. Daher ist der Aufbau eines europäischen Netzes von Wasserstoff-Tankstellen für den Straßenverkehr eine der zentralen Herausforderungen, der wir uns stellen wollen. Wir sind stolz darauf, mit einem motivierten Akteur wie Daimler Truck zusammenzuarbeiten, um einen CO2-neutralen Gütertransport mit einheitlichem Ansatz zu entwickeln.“

Um diese Projekte weiterzuentwickeln und Wasserstoff im Strassengüterverkehr zu etablieren, wollen beide Unternehmen auch die Möglichkeiten untersuchen, wie man die Gesamtbetriebskosten eines Wasserstoff-Lkw reduzieren kann. Dafür will man selbstverständlich auch mit den Behörden kooperieren, die den entsprechenden Rechtsrahmen innerhalb der Europäischen Union regulieren.

Daimler Truck und TotalEnergies sind zudem Mitglieder des Konsortiums H2Accelerate
. Die beiden Unternehmen setzen sich weiterhin voll und ganz für die Zusammenarbeit mit dem Konsortium ein, das die Einführung des wasserstoffbetriebenen Verkehrs in Europa im kommenden Jahrzehnt unterstützt.

TotalEnergies: Bis zu 150 Wasserstoff-Tankstellen bis 2030


Die Zusammenarbeit umfasst die Wasserstoffbeschaffung inklusive der damit verbundenen Logistik, die Belieferung von Tankstellen mit Wasserstoff, die Entwicklung wasserstoffbasierter Lkw, den Aufbau eines Kundenstamms sowie weitere Bereiche. TotalEnergies hat die Ambition bis 2030 direkt oder indirekt bis zu 150 Wasserstofftankstellen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich zu betreiben. Im Rahmen der Kooperation wird Daimler Truck bis 2025 auch wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Lkw an seine Kunden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich liefern. Der Lkw-Hersteller wird seine Kunden dabei unterstützen, einen einfachen und wettbewerbsfähigen Betrieb der Fahrzeuge sicherzustellen.

Daimler Truck AG verfolgt eine nachhaltige Unternehmensstrategie

Mit der Ambition bis zum Jahr 2039 in Europa, Japan und Nordamerika nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) Co2-neutral sind, verfolgt Daimler Truck das Ziel einer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Dabei konzentriert man sich auf die wirklich lokal Co2-neutralen Technologien Batterie und wasserstoffbasierte Brennstoffzelle.

Aktuell testet Daimler Truck einen weiterentwickelten Prototyp des Mercedes-Benz GenH2 Truck auf öffentlichen Straßen in Deutschland – ab 2027 will man die ersten Serienfahrzeuge an Kunden übergeben. Daimler Truck bevorzugt den Einsatz von flüssigem Wasserstoff, da der Energieträger in diesem Aggregatzustand im Gegensatz zu gasförmigem Wasserstoff eine deutlich höhere Energiedichte in Bezug auf das Volumen aufweist. Dadurch kommt ein mit Flüssigwasserstoff betankter Brennstoffzellen-Lkw mit wesentlich kleineren und aufgrund des geringeren Drucks auch erheblich leichteren Tanks aus. Dies lässt einen größeren Laderaum und ein höheres Zuladungsgewicht der Lkw zu. Gleichzeitig kann mehr Wasserstoff getankt werden, was die Reichweite deutlich vergrößert. Somit eignet sich der Serien-GenH2 Truck wie entsprechende konventionelle Diesel-Lkw für schwer planbare, mehrtägige Fernverkehrstransporte, bei denen der tägliche Energiedurchsatz hoch ist.  

Für den H2-Markt in Großbritannien kooperiert Daimler Truck mit BP.  Als dritter Partner gehört Shell zu Daimler Truck:  Ein konkretes Projekt sieht den Aufbau eines  H2-Tankstellen-Netzes ab 2024 zwischen Rotterdam, Hamburg und der Rheinland-Raffinerie in Köln-Godorf vor.
 
TotalEnergies produziert und vermarktet weltweit
 
TotalEnergies ist ein in mehr als 130 Ländern aktives Multi-Energie-Unternehmen, das Energien weltweit produziert und vermarktet: Öl und Biokraftstoffe, Erdgas und grüne Gase, erneuerbare Energien und Strom. Die 105.000 Mitarbeiter des Unternehmens setzen sich für Energie ein, die immer erschwinglicher, sauberer, zuverlässiger und für so viele Menschen wie möglich zugänglich ist.

TotalEnergies beschäftigt sich mit der Herstellung von sauberem Wasserstoff – blau oder grün –, der klimaneutral hergestellt wird, aus Erdgas mit Co2-Abscheidung und -Speicherung oder auf Basis von intermittierendem erneuerbarem Strom. Das Unternehmen arbeitet seit mehreren Jahren an der Entwicklung konkreter Anwendungsfälle, für die Dekarbonisierung industrieller Prozesse sowie in den Bereichen Mobilität und Gas. TotalEnergies engagiert sich insbesondere als industrieller Anwender in seinen Raffinerien sowie als Akteur bei der Entwicklung als Kraftstoff, insbesondere in Deutschland, wo bereits 24 Total-Tankstellen im Rahmen des Joint Ventures H2 Mobility Wasserstoff anbieten. TotalEnergies ist außerdem aktives Mitglied in mehreren Wasserstoff-Initiativen und Fachverbänden: dem Hydrogen Council, Hydrogen Europe, der European Clean Hydrogen Alliance und France Hydrogene.



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Daimler / E Mc