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Der vollelektrische Mercedes EQ - Wie funktioniert ein vollelektrischer Motor? Interessante Einblicke in die Technik
© Mercedes | Zoom

Mercedes EQ - intelligente Elektromobilität: Die Komponenten des Vollelektrischen Antriebs anschaulich erklärt

Elektromotor, Rekuperatives Bremssystem, Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterie, Ladesystem - Ein Vollelektrisches Auto hat all diese Komponenten, um ordentlich zu funktionieren. Man nennt es auch "intelligentes E-Motorsystem", denn es handelt sich nicht nur um einen Motorblock, sondern eben um mehrere Teile, die nur zusammen das Prädikat "vollelektrisch" erzielen. Wie diese einzelnen Komponenten zusammenarbeiten hat Mercedes anhand des neuen EQ Modells exakt erklärt.

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Der neue Mercedes EQS

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Heute noch haben wir die Qual der Wahl in punkto alternative Antriebe


Plugin-Hybride (Autos mit Verbrennermotor und zuschaltbarem alternativen Antrieb),  Autos mit Brennstoffzellen (Wasserstoff-Autos), Elektroautos, LPG Autos (Autogas-Antrieb), CNG-Autos (Erdgas-Antrieb), Bioethanol, Biodiesel und Pflanzenöl-angetriebene Autos. Wir stehen definitiv am Anfang des Endes des normalen Benzin- / Dieselmotors, der seit über 100 Jahren die Luft verschmutzt.

In der Geschichte der Automobilindustrie haben Tüftler und Ingenieure noch einige weitere Antriebe des Autos erfunden, von denen man allerdings nicht viel mitbekommen hat - sie wurden glücklicherweise regelrecht "vergessen": Zum Beispiel der Druckluft-Hybrid (Peugeot und Citroen haben die Luft-Hybrid Autos vor knapp 10 Jahren konzipiert), denn beim Hybridantrieb muss die Alternative zum Verbrennermotor nicht unbedingt ein Elektromotor sein. Oder der Holzvergaser (den gabs mal wirklich! Die Wehrmacht hatte den Mercedes-Benz L 701); u.a. Ideen.
 
Was sich in den nächsten zehn Jahren aber tatsächlich als massentauglich erweist und letztlich auch flächendeckend durchsetzen kann, ist heute noch nicht mit Bestimmtheit festzulegen. Sicher ist nur eines: Der typische Verbrennermotor hat ausgedient...

Das vollelektrische Auto mit Elektromotor: So geht das beim Mercedes EQ!


Die Komponenten eines vollelektrischen Motors im Mercedes EQ
© Mercedes - Die Komponenten eines vollelektrischen Motors im Mercedes EQ

Der Elektromotor besteht aus zwei Elektromotoren
 
Je ein Elektromotor an Vorder- und Hinterachse wandeln die elektrische Energie aus der Hochvolt-Batterie in mechanische um und bieten ab der ersten Umdrehung beeindruckenden Vortrieb. Zur Verringerung des Stromverbrauchs und zur Verbesserung der Dynamik wird die effiziente Verteilung der Antriebskräfte stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse geregelt.
 
Rekuperatives Bremssystem
 
Für ein Plus an Reichweite: Ein grosses Potenzial zur Verbrauchsabsenkung liegt in der Erhöhung der Energierückgewinnung in Schub- und Bremsphasen (Rekuperation).
Diese erfolgt durch eine intelligente, wirkungsgrad-optimierte Verteilung der Verzögerungsmomente. Wenn Sie das Bremspedal betätigen, übernimmt zunächst die E-Maschine die Verzögerung und wirkt dabei als Generator. Zusätzlich können Sie die Rekuperationsleistung über die Schaltpaddles am Lenkrad in mehreren Stufen beeinflussen.
 
Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterie
 
Die Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterie ist der zentrale Energiespeicher für den elektrischen Antrieb. Sowohl die Reichweite als auch die Leistungsfähigkeit sind direkt von den Fähigkeiten der Batterie abhängig. Die Batterie wird extern am Stromnetz geladen. Darüber hinaus wird Energie durch Rekuperation bei Bremsvorgängen und im Schubbetrieb zurückgewonnen. Für einen dynamisch günstigen, niedrigen Gesamtfahrzeugschwerpunkt wird die Batterie im Unterboden verbaut.
 
Ladesystem
 
Dank eines intelligenten Ladesystems kann die Batterie an allen gängigen Lademöglichkeiten aufgeladen werden. Dazu gehören Haushaltssteckdosen, Wallboxen, Wechselstromladesäulen (AC) und Schnellladesäulen (DC). Der On-Board-Lader ist fest im Fahrzeug integriert und steuert das Laden über das öffentliche Stromnetz. Dabei wandelt er Wechselstrom (AC)- in Gleichstrom (DC)-Spannung um. Neben der Möglichkeit des Ladens an einem „normalen“ Netzanschluss (AC) ist es auch möglich, das Fahrzeug an DC-Ladesäulen (Schnellladesäulen) zu laden.

 


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