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Mercedes-EQ, EQS in der Factory 56 im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen
© Daimler | Zoom

Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk wird elektrisch: Sechs neue MERCEDES-EQ Anläufe bis 2022

Mercedes-Benz strebt die führende Position bei Elektroantrieben und Fahrzeug-Software an. Die konsequente Elektrifizierung des gesamten Produktportfolios ist ein zentraler Baustein der strategischen Fokussierung „Ambition 2039“ und Grundvoraussetzung auf dem Weg zu CO₂-Neutralität. Bereits im Jahr 2022 umfasst das Portfolio acht vollelektrische Mercedes-EQ Modelle. Das globale Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk ist bereit für die elektrische Produktoffensive des Unternehmens und integriert die Mercedes-EQ Modelle konsequent in die Serienproduktion der bestehenden Werke.

Große MERCEDES-EQ Modelloffensive

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Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und Mercedes-Benz AG; verantwortlich für Daimler Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars COO: „Mercedes-Benz geht mit seiner „Electric First“-Strategie konsequent den Weg zur CO₂-Neutralität und investiert massiv in die Transformation. Unser Fahrzeugportfolio wird elektrisch und somit auch unser globales Produktionsnetzwerk mit Fahrzeug- und Batteriefabriken. Wir wollen im Bereich der Elektromobilität führend sein und legen unseren Fokus insbesondere auf die Batterietechnologie. Dabei setzen wir auf einen umfassenden Ansatz, der von der Grundlagenforschung und Entwicklung bis hin zur Produktion reicht und auch strategische Kooperation einschließt.“
 
Der EQS, die erste vollelektrische Luxuslimousine von Mercedes-Benz, startet in der ersten Jahreshälfte 2021 in der Factory 56 am Standort Sindelfingen. Mit dem bereits erfolgten Produktionsstart des elektrischen Kompakt-SUV EQA im Werk Rastatt und der aktuellen Standortentscheidung für den EQB im ungarischen Werk Kecskemét geht das Unternehmen weitere wichtige Schritte in Richtung CO₂-Neutralität seines Produktportfolios. Auch im globalen Powertrain-Produktionsverbund sind die Weichen in Richtung „Electric First“ gestellt. Hocheffiziente Batteriesysteme werden innerhalb des Produktionsverbunds gefertigt und montiert.
 
Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, Produktion und Supply Chain: „Das Mercedes‑Benz Produktionsnetzwerk ist global, digital und flexibel aufgestellt und bereit für die anstehende Elektro-Offensive – nicht zuletzt dank unserer hochqualifizierten und motivierten Beschäftigten weltweit. Wir starten jetzt ein wahres Mercedes-EQ Anlauf-Feuerwerk. Sechs elektrische Produktanläufe bis 2022 untermauern die Stärke und Kompetenz der weltweiten Mercedes-Benz Produktionsstandorte. Insgesamt wird das Produktionsnetzwerk damit über sechs Mercedes-EQ Pkw-Standorte verfügen. Die lokale Fertigung von hocheffizienten Batteriesystemen spielt dabei eine zentrale Rolle in der Mercedes-Benz Strategie – gekoppelt mit einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept, das den gesamten Lebenszyklus der Batterie bis hin zum Recycling abdeckt.“

Mercedes-Benz Werk Rastatt: Produktion des ersten Kompakt-SUV EQA gestartet – 2021 auch im Werk Peking (China). Komplettierung des Rahmens mit der Hinterachse (Vormontage).
Mercedes-Benz Werk Kecskemét, Ungarn: Die Produktion des EQB startet Ende 2021.
© Daimler
 

Mercedes-Benz Fahrzeugwerke setzen Elektro-Offensive konsequent um

Im Mai 2019 wurde die Produktion des EQC (Stromverbrauch kombiniert: 21,5 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km)1 im Mercedes-Benz Werk Bremen in die laufende Serienfertigung integriert. Nur wenige Monate später ist beim deutsch-chinesischen Produktions-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) die Produktion des EQC für den lokalen Markt in China angelaufen. 2020 startete die Produktion der elektrischen Premium-Großraumlimousine EQV (Stromverbrauch kombiniert: 26,4 kWh/100 km; CO₂‑Emissionen kombiniert: 0 g/km)1 im nordspanischen Vitoria.
 
Kunden der Kompaktwagenklasse können sich im Jahr 2021 mit EQA und EQB auf zwei vollelektrische Kompakt-SUV freuen. Der EQA wird am 20. Januar 2021 als erstes vollelektrisches Derivat der Kompaktwagen seine Weltpremiere feiern. Die Produktion des EQA im Mercedes-Benz Werk Rastatt ist reibungslos gestartet. Genau wie bei den bereits auf dem Markt erhältlichen EQC aus Bremen und Peking und dem EQV aus Vitoria, laufen im Werk Rastatt die vollelektrischen Modelle auf der gleichen Produktionslinie wie die kompakten Fahrzeuge mit konventionellem und Hybrid-Antrieb. Damit sind alle fünf in Rastatt produzierten Fahrzeuge elektrifiziert: Neben dem vollelektrischen EQA werden im Mercedes-Benz Werk Rastatt auch die A-Klasse, A‑Klasse Limousine, B-Klasse und der kompakte SUV GLA produziert – sowohl mit klassischem Verbrennungsantrieb als auch mit Plug-in-Hybridantrieb. Damit leistet das Mercedes-Benz Werk Rastatt einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur CO₂-neutralen Fahrzeugflotte und für die Elektro-Offensive der Mercedes‑Benz AG. Im nächsten Jahr (2021) folgt dann die Produktion des EQA auch bei BBAC in Peking für den chinesischen Markt.

Mercedes-EQ, EQS in der Factory 56 im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen: Im ersten Halbjahr 2021 startet in der Factory 56 im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen die Produktion der elektrischen Luxuslimousine EQS.
Mercedes-EQ, EQS in der Factory 56 im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen: Im ersten Halbjahr 2021 startet in der Factory 56 im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen die Produktion der elektrischen Luxuslimousine EQS.
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Die Produktion des EQB wird noch im Jahr 2021 an zwei Standorten des globalen Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars anlaufen: im ungarischen Mercedes-Benz Werk Kecskemét für den Weltmarkt und im deutsch-chinesischen Joint-Venture BBAC in Peking für den lokalen Markt. Die Vorbereitungen in den Werken, darunter Mitarbeiterqualifizierungen und Umbauarbeiten, laufen bereits. Der Kompakt-SUV EQB wird das erste rein elektrisch angetriebene Serienfahrzeug aus Ungarn sein und das Plug-in-Hybrid-Portfolio, bestehend aus CLA und CLA Shooting Brake, ergänzen. Auch die A-Klasse wird künftig in Kecskemét mit Plug-in-Hybridantrieb zusätzlich zum deutschen Mercedes-Benz Werk Rastatt produziert.
 
Weiterhin startet im ersten Halbjahr 2021 in der Factory 56 im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen die Produktion der vollelektrischen Luxuslimousine EQS. Im neuen S-Klasse Programm ist der EQS das eigenständige, vollelektrische Mitglied und nutzt als Erster die neue Elektroarchitektur für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse bei Mercedes-Benz. In der Factory 56 werden die S-Klasse und künftig auch die Mercedes-Maybach S-Klasse und der EQS vollflexibel auf der gleichen Linie produziert. Die Factory 56 verkörpert die Zukunft der Produktion bei Mercedes-Benz und setzt neue Maßstäbe für den Automobilbau. In der Factory 56 werden Effizienzgewinne von rund 25 Prozent im Vergleich zur bisherigen S-Klasse Montage erreicht. Möglich wird dies durch eine Optimierung des gesamten Wertschöpfungsprozesses und eine vollumfängliche Digitalisierung mit MO360, dem digitalen Mercedes-Benz Produktions-Ökosystem. 

Der EQA bei der Wintererprobung: Die Produktion startete Ende 2020 im Mercedes-Benz Werk Rastatt. Die Weltpremiere ist Anfang 2021.
Der EQA bei der Wintererprobung: Die Produktion startete Ende 2020 im Mercedes-Benz Werk Rastatt. Die Weltpremiere ist Anfang 2021.
© Daimler
 
 
Darüber hinaus beginnt noch in der zweiten Jahreshälfte 2021 das Mercedes-Benz Werk Bremen und kurz darauf das Werk Peking mit der Produktion der Business-Limousine EQE. Der EQE ergänzt damit das rein elektrische Portfolio der beiden Werke. Das Werk Peking wird dann insgesamt vier Mercedes-EQ Modelle für den lokalen Markt produzieren.
 
Das Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa (USA) bereitet sich zudem auf die Produktion des EQE SUV und EQS SUV im Jahr 2022 vor, die künftig zusammen mit SUVs mit konventionellen Antrieb und Plug-in-Hybridantrieb auf der gleichen Linie produziert werden.  
 
Im Jahr 2022 werden insgesamt bereits acht Mercedes-EQ Elektrofahrzeuge an sieben Standorten auf drei Kontinenten produziert. Möglich ist dies, da das Unternehmen weltweit frühzeitig in die Flexibilität und technische Ausstattung mit zukunftsweisenden Industrie 4.0-Lösungen investiert hat. In den Werken der Mercedes-Benz AG lassen sich dank hochflexibler Strukturen parallel Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebsarten produzieren. Mit Blick auf das strategische Ziel, ab 2030 mehr als die Hälfte des Absatzes mit sogenannten xEVs, also Plug-in-Hybriden und Elektrofahrzeugen zu generieren und den rein elektrischen Anteil dabei sukzessive zu erhöhen, ist das hohe Maß an Flexibilität ein entscheidender Vorteil. Es ermöglicht, kurzfristig je nach Marktnachfrage die Produktion anzupassen.
 
Der smart vervollständigt das elektrische Mercedes-Benz Cars Portfolio mit drei weiteren Modellen. Der smart EQ fortwo (Stromverbrauch kombiniert: 16,5 kWh/100 km, CO₂‑Emissionen kombiniert: 0 g/km)1 und smart EQ fortwo Cabrio (Stromverbrauch kombiniert: 16,8 kWh/100 km, CO₂‑Emissionen kombiniert: 0 g/km)1 werden im französischen Hambach und der smart EQ forfour (Stromverbrauch kombiniert: 17,3 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km)1 im slowenischen Novo Mesto gefertigt. Die nächste Generation von smart Elektrofahrzeugen wird im Joint Venture smart Automobile Co., Ltd. in China produziert. Das Gemeinschaftsunternehmen ist ein Zusammenschluss der Mercedes-Benz AG und der Zhejiang Geely Group (Geely Holding).
 
Der Plug-in-Hybridantrieb ist als Zwischenschritt hin zu einem rein elektrischen Produktportfolio eine wichtige Schlüsseltechnologie. Bereits heute sind mehr als 20 Plug-in-Hybrid-Modellvarianten fester Bestandteil des Produktportfolios von Mercedes-Benz. Bis 2025 wird das Portfolio auf mehr als 25 Modellvarianten erweitert. Deren Produktion nimmt im weltweiten Produktionsnetzwerk eine entsprechend eine wichtige Rolle rein. Schon jetzt laufen in nahezu allen Pkw-Werken von Mercedes-Benz Cars Plug-In Hybridfahrzeuge vom Band.

Weitere Infos:
Anlauf der elektrischen Luxuslimousine EQS startet im ersten Halbjahr 2021 - Jörg Burzer im Interview!

Daimler / DW

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