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KI-gesteuerter Rennwagen der Technischen Universität München fährt schnellste Zeit in Indianapolis TUM siegt bei der Indy Autonomous Challenge
© TUMünchen | Zoom

KI: Tesla Roboterauto und Autonomer Rennwagen - Eine Herausforderung für das nächste Jahrzehnt

(Thema: Zukunft Autonomes Fahren / KI)  Dass es keine zehn Jahre mehr dauert, um von A nach B in einem Roboterauto zu fahren, in dem wir während der Fahrt traden und arbeiten, ist für einige noch nicht vorstellbar. Doch diese Zukunftsvision beflügelt die Börse: Man glaubt bereits fest daran. Und darüberhinaus: Die Börsianer denken dass es Tesla ist, der diesen Markt des autonomen Fahrens zuerst erobert, denn in punkto autonome Funktionen ist Elon Musk anscheinend schon ziemlich weit. 
Es scheint also eine Frage der Zeit, dass Tesla-Autos vollautonom fahren und damit auch für gewaltige Umsätze sorgen. Anfang dieses Jahres hatte eine Investmentfirma einen Bull-Case für Tesla prognostiziert, der mehr als 300 Milliarden Dollar Umsatz in der Roboterauto-Taxi-Branche bis Ende 2025 sieht.
Tesla WKN: A1CX3T  989,50 €  +4,38 %
Börsenwert 725.004 Mio. $
KGV 111,55

Autonomes Fahren ist die Zukunft: Und zwar auch im Motorsport! Die TU München gewann 1 Million Dollar im Indy Autonomous Challenge Wettbewerb, ein vollständig fahrerloses Autorennen, das auf dem Indianapolis Motor Speedway stattfand. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 218km/h fuhr das fahrerlose Rennauto die schnellste Zeit im Finale. Mehr dazu weiter unten...

#tesla #autonomesfahren #roboterauto #mercedes #elonmusk #ki #ces2022 #iac #tum


Die grosse Frage ist, ob es Tesla schafft ein komplettes Roboterauto zu bauen...


...und zwar über das Level 2 hinaus. Denn Experten sind sich darüber einig, dass man ab Level 3 Redundanz braucht, und das bedeutet dass man ausser der Rundum-Kamera auch Radar und Laser einsetzen muss. Der Auto-Experte Lienkamp hat zu diesem spezifischen Thema bereits seine Meinung kundgegeben: "Meines Erachtens nach gibt es zur Zeit nur ein Unternehmen, das in naher Zukunft so ein Level-3-System zur Marktreife bringen kann, und das ist Daimler mit der S-Klasse und sein Partner Nvidia."  Nvidia hat mit dem KI-System "Drive" enorme Wachstumschancen, was man vor kurzem mit einer Fahrt in einem autonomen Mercedes anschaulich dargestellt hat (siehe Video).

KI-gesteuerter Rennwagen der Technischen Universität München fährt schnellste Zeit in Indianapolis

Auf dem Indianapolis Motor Speedway fand die Indy Autonomous Challenge statt – als vollständig fahrerloses Autorennen. Neun Teams von Universitäten aus aller Welt traten mit durch Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerten Rennwagen gegeneinander an. Das Team der Technischen Universität München (TUM) fuhr mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 218 Kilometern pro Stunde die schnellste Zeit im Finale. Damit sicherten sich die jungen Forscher den ersten Platz und das Preisgeld von einer Million US Dollar.

Es war ein ganz besonderes Rennen, das am Indianapolis Motor Speedway stattfand. Denn die Rennwagen wurden nicht von Menschen gesteuert, sondern von Computern. Universitäten aus der ganzen Welt waren aufgerufen, auf Künstliche Intelligenz basierende Systeme zu entwickeln, um die Rennwagen autonom auf der Rennstrecke fahren zu lassen. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb vom gemeinnützigen Energy Systems Network und dem Indianapolis Motor Speedway. Hauptziel des Rennens war es, die Technologieentwicklung für autonomes Fahren und fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme voranzutreiben.

Bereits die Teilnahme an dem Rennen ist ein Erfolg. Denn nur neun Teams wurden zugelassen, die TUM nahm mit ihrem Team „TUM Autonomous Motorsport” als einzige Universität aus Deutschland teil. Dabei erreichte das Auto der jungen Forschenden der TUM eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 218 Kilometern pro Stunde. „Wir sind super glücklich mit diesem Ergebnis“, sagt Teammanager Alexander Wischnewski. „Unser Ziel war es, über 200 km/h zu erreichen und das haben wir geschafft.“ Den zweiten Platz erreichte das „EuroRacing“, ein Gemeinschaftsteam aus der University of Modena and Reggio Emilia, University of Pisa, ETH Zürich und der Polish Academy of Sciences.

Hauptziel der Challenge: Technologie vollständig autonomer Fahrzeuge voranzutreiben


Das Hauptziel dieses Wettbewerbs besteht darin, Technologien voranzutreiben, die die Kommerzialisierung vollständig autonomer Fahrzeuge und den Einsatz fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme (ADAS) beschleunigen können. Diese von Universitätsteams entwickelten Verbesserungen werden zu mehr Sicherheit und Leistung im Motorsport sowie in allen kommerziellen Verkehrsmitteln führen. Darüber hinaus ist der Wettbewerb eine Plattform für Studenten, um sich in Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT) auszuzeichnen und die nächste Generation von Innovatoren zu inspirieren. 

Die Indy Autonomous Challenge machte bereits weltweit Schlagzeilen. Die nächste Veranstaltung, die Autonomous Challenge @ CES, den ersten direkten Zweikampf-Hochgeschwindigkeits-Passwettbewerb findet auf dem Las Vegas Motor Speedway am 7. Januar 2022 statt.
Am IAC-Wettbewerb letzten Monat auf dem Indianapolis Motor Speedway nahmen 21 Universitäten aus 9 Ländern teil, die 9 Teams bildeten, die Dallara AV-21-Rennwagen programmierten, um den Hauptpreis von 1 Million US-Dollar zu gewinnen.

Keine Frage: Rennautos sind schnell; und das sogar auch ohne Fahrer. Die TU München hat das Hochgeschwindigkeitsrennen für autonome Rennwagen in Indianapolis gewonnen. Geschwindigkeit im Schnitt 218 km/h. Der Kopf hinter dem Spektakel ist  Prof. Markus Lienkamp, genau der, der auch  Volkswagen in der KI Forschung begleitet. VW plant mit Trinity für 2026 ein Auto auf Level 4 (Hochautomatisierung).

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TUM / SvW