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BMW Group und Daimler wollen zusammen die nächste Technologie-Generation für automatisiertes Fahren entwickeln
© IAA Mobility | Zoom

IAA Mobility: Erstes globales E-Mobility-Ranking

Weltweit kommen immer mehr Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf den Markt. Sie sind ein wichtiger Baustein, um die Klimaziele von Paris zu erreichen, zu denen sich weltweit 195 Länder verpflichtet haben, und Mobilität bis spätestens 2050 klimaneutral zu machen. Die IAA MOBILITY, die vom 7. bis 12. September 2021 die Weltneuheiten auf dem Weg zu klimaneutraler Mobilität präsentiert, legt jetzt das erste weltweite Ranking zur Entwicklung der E-Mobilität vor. Dieses E-Mobility-Ranking wird künftig jährlich aufgelegt, um die weltweiten Fortschritte zu dokumentieren: In welchen Ländern sitzen die treibenden Kräfte hinter dem Mobilitätswandel, wie entwickeln sich die weltweiten Märkte und wo sind die größten Veränderungen sichtbar? Dazu hat die IAA MOBILITY die weltweiten Zulassungsdaten aller Fahrzeuge mit rein batterieelektrischem E-Antrieb (BEV) und Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV) ausgewertet.
 

IAA Mobility 2021 in München ab 7. bis 12.9.21

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Ca. 10 Mio. Fahrzeuge weltweit bereits auf den Straßen

Der Gesamtbestand an E-Autos kann auf weltweit ca. 10 Mio. E-Autos geschätzt werden. In absoluten Zahlen fahren die meisten E-Autos in China (4,2 Mio.), gefolgt von Europa (3,2 Mio.) und den USA (1,7 Mio.).
 
Das Geheimnis ist gelüftet! Was also ist das Besondere am Audi skysphere, dem neuen Konzeptfahrzeug des Ingolstädter Automobilherstellers? Je nach Wunsch kann der Fahrer zwischen zwei Fahrerlebnis-Modi wählen. Im „Grand Touring Experience“-Modus mit erweitertem Radstand von 5,19m können sich die Insassen mittels automatisiertem Fahren bequem chauffieren lassen. Wer doch lieber selbst fahren möchte, wählt den Modus „Sports Experience“ mit reduziertem Radstand von 4.94m. Wir si... Ver más
Das Geheimnis ist gelüftet! Was also ist das Besondere am Audi skysphere, dem neuen Konzeptfahrzeug des Ingolstädter Automobilherstellers? Je nach Wunsch kann der Fahrer zwischen zwei Fahrerlebnis-Modi wählen. Im „Grand Touring Experience“-Modus mit erweitertem Radstand von 5,19m können sich die Insassen mittels automatisiertem Fahren bequem chauffieren lassen. Wer doch lieber selbst fahren möchte, wählt den Modus „Sports Experience“ mit reduziertem Radstand von 4.94m. 
© Daimler

Europa bei den Neuzulassungen 2020 auf dem ersten Platz – erstmals vor China

Die unterschiedliche Marktentwicklung auf den Kontinenten zeigt sich insbesondere am vergangenen Jahr 2020. In absoluten Zahlen wurden 2020 mit 1.368.167 Fahrzeugen die meisten E-Autos in Europa zugelassen. Damit wurde China (1.246.289 Autos) erstmals überholt (siehe Tabelle unten). Deutschland sticht auch hier unter den europäischen Ländern mit 394.943 Neuzulassungen hervor.
 
Zum Vergleich: 2016 wurden in China 338.359 E-Fahrzeuge neu zugelassen, in den USA 152.326 (2020: 302.929) und in Deutschland 25.214. Europaweit waren es vor fünf Jahren insgesamt 210.150. Damit hat sich der Absatz dort innerhalb von fünf Jahren bis 2020 mehr als vervierfacht.
 
Werden die E-Autos pro 1.000 Einwohner gezählt, steht Europa auf Platz 1. Hier sind es statistisch 6,1 elektrifizierte Fahrzeuge, der weltweite Durchschnittswert liegt bei 1,4. Internationale Spitzenreiter sind Norwegen (81,0), Island (36,8) und Schweden (20,6), die deutlich über diesem Wert liegen. Diese Beispiele zeigen: Der europäische Markt hat sich zum internationalen Taktgeber bei der Entwicklung der E-Mobilität entwickelt.
 

Die Daten im Einzelnen:

Gesamtbestand an E-Autos weltweit: Mehr als 40 Prozent aller Elektrofahrzeuge fahren auf chinesischen Straßen
 
Der Bestand an E-Fahrzeugen (BEV und PHEV) verteilt sich sehr unterschiedlich auf die Regionen der Welt: Mit 4,2 Millionen Fahrzeugen führt China aktuell die Rangliste der weltweiten Zulassungen seit 2010 (insg. 9,88 Mio.) an. Doch der Vorsprung schrumpft: Der europäische Markt, der neben der EU auch die Mitglieder der europäischen Freihandelsassoziation EFTA und das Vereinigte Königreich umfasst, enthält insgesamt 3,2 Millionen E-Fahrzeuge. Auf Platz drei folgen die USA mit 1,7 Millionen Fahrzeugen. Werden die europäischen Staaten einzeln aufgeschlüsselt, ist Deutschland Drittplatzierter (702.981) nach den USA.  Wird die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland mit denen der weiteren europäischen Top-Märkte Vereinigtes Königreich (447.486), Norwegen (433.609), und Frankreich (413.212) summiert, wird die US-Zahl sogar übertroffen. Die vier Länder (Deutschland, Vereinigtes Königreich, Norwegen, Frankreich) machen gemeinsam zudem mehr als die Hälfte des Bestandes innerhalb des europäischen Marktes aus.
 
„In sechs bis sieben Monaten“ werde Renault mehr Hybridantriebe verkaufen als Dieselmotoren, sagte der Konzernchef Luca de Meo Ende Juli.
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© Renault

E-Autos pro 1.000 Einwohner: Spitzenreiter Norwegen, USA vor China

 
6,1 E-Fahrzeuge kommen in Europa rechnerisch auf tausend Einwohner – vor den USA (5,2) und China (3,0). Weltweiter Spitzenreiter ist Norwegen (81 pro 1.000 Einwohner), gefolgt von Island (36,8) und Schweden (20,6). In Deutschland finden sich 8,5 E-Autos pro 1.000 Einwohner.
 
Grundsätzlich ist innerhalb Europas eine hohe regionale Diversität zu verzeichnen: In Nord- und Mitteleuropa entfallen auf 1.000 Einwohner verhältnismäßig viele E-Fahrzeuge, wohingegen im Süden und in Osten Europas die Zahl der E-Fahrzeuge noch gering ist.
 
Zur Erreichung der Klimaneutralität ist eine hohe Zahl an rein batterieelektrischen Fahrzeugen notwendig, die lokal emissionsfrei fahren. Als Folge der hohen Förderungen lag der Anteil von reinen Stromern an den Neuzulassungen elektrifizierter Fahrzeuge in den USA 2020 bei 79 Prozent – ein wichtiger Markt für die E-Mobilität. China erreicht sogar eine Quote von 80 Prozent. Mit einem Anteil von 54 Prozent befindet sich Europa bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen zwar noch unterhalb des weltweiten Durchschnitts von 68 Prozent – dafür sind Plug-in-Hybride hier sehr beliebt. Auch sie sind ein wichtiger Beitrag, um Emissionen in den Städten zu senken, während sie zugleich auf längeren Fahrten eine hohe Reichweite gewährleisten. Der insgesamt wachsende Markt für E-Fahrzeuge zeigt, dass PHEVs als Einstiegsprodukt die Kunden und Kundinnen langfristig an die E-Mobilität heranführen.


Neuzulassungen von E-Autos 2020: Deutschland setzt sich mit einem deutlichen Wachstum auf den zweiten Platz hinter China

 
China steht bezüglich der absoluten Zahlen der Neuzulassungen allein im Jahr 2020 mit 1,25 Mio. Fahrzeugen (2019: 1,09 Mio.) weltweit auf dem ersten Rang. Deutschland folgt mit 394.943 Neuzulassungen (2019: 108.839) auf Platz zwei und bildet damit den europäischen Leitmarkt. Mit 302.929 innerhalb des vergangenen Jahres zugelassenen Fahrzeugen (2019: 321.702) belegen die USA Platz drei. Frankreich gehört zu den europäischen Spitzenreitern mit 185.785 Neuzulassungen im Gegensatz zu 61.434 im Jahr zuvor – und auch das Vereinigte Königreich hat deutlich zugelegt: Hier wurden 177.022 E-Fahrzeuge neu zugelassen (2019: 72.993). Werden die europäischen Länder in Summe betrachtet (EU27, EFTA & UK), nimmt dieser Markt mit 1,37 Mio. Neuzulassungen im Jahr 2020 (2019: 562.049) sogar die internationale Führungsposition ein.
 

Größtes Wachstum weltweit in Europa

 
Prozentual ist in den europäischen Märkten in 2020 ein deutlicher Zugewinn zu verzeichnen. Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland stieg um 263 Prozent, gefolgt von Italien (247 %) und Dänemark (246 %). Frankreich folgt mit 202 Prozent; das Wachstum im Vereinigten Königreich betrug 143 Prozent. In China stieg die Zahl der Neuzulassungen im vergangenen Jahr um 15 Prozent.
 
Das Wachstum in China liegt inzwischen deutlich niedriger als in Europa, nachdem sich der Markt seit 2015 aufgrund hoher Förderungen beinahe verfünffacht hatte. Auch in den USA ist das Wachstum durch die nun auslaufenden Förderprämien gebremst worden.  


Marktanteil von E-Autos: Norwegen weltweit vorn

 
Norwegen belegt 2020 mit einem Anteil von 74,8 Prozent elektrisch betriebener Fahrzeuge an allen Zulassungen Platz 1 in der weltweiten Statistik, gefolgt von Island (44,6 %) und Schweden (32,1 %). Im Vergleich zu 2019 sind in diesen drei Ländern die Anteile der abgesetzten E-Fahrzeuge um jeweils mehr als 18 Prozentpunkte gestiegen (Norwegen +18,8; Island +25,8; Schweden +20,8 Prozentpunkte).
 
Auf den folgenden Plätzen liegen die Niederlande (24,7 %, +9,6) und Finnland (17,7 %, +10,9). Den zweiten Teil der Top 10 belegen Dänemark (16,4 %, +12,2), Schweiz (14,3 %, +8,7), Deutschland (13,5 %, +10,5), Portugal (13,5 %, +7,9), sowie Luxemburg (11,4 %, 8,1). Obwohl die USA bei der Zahl der Neuzulassungen auf Platz 3 im internationalen Ranking liegen, belegt das Land mit 2,1 Prozent (+0,2) einen der hinteren Tabellenplätze.

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