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„Im Designprozess des BMW i Vision Circular haben wir Zirkularität von Beginn an konsequent mitgedacht."
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IAA Mobility 2021: Der BMW i Vision Circular

Mit dem BMW i Vision Circular gibt die BMW Group einen Ausblick auf einen kompakten BMW mit konsequentem Fokus auf Nachhaltigkeit und Luxus für das Jahr 2040. Der Viersitzer ist vollelektrisch angetrieben und zeigt auf rund vier Meter Länge ein großzügiges Innenraumangebot. Gleichzeitig ist er konsequent nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) gestaltet und steht damit sinnbildlich für das ambitionierte Vorhaben der BMW Group, der nachhaltigste Hersteller für individuelle Premiummobilität zu werden.
 

IAA Mobility 2021 in München ab 7. bis 12.9.21

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Das Visionsfahrzeug ist eines von fünf unterschiedlichen Konzeptfahrzeugen, mit denen die BMW Group auf der IAA Mobility 2021 ihre Vorstellung von individueller urbaner Mobilität zeigt. Unter dem gemeinsamen Dach der Elektromobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bilden die fünf wegweisenden Konzepte einen vielseitigen und nachhaltig gedachten Mobilitätsmix auf zwei und vier Rädern, der unterschiedlichste Bedürfnisse im Angesicht sich stark wandelnder Anforderungen und zunehmender Herausforderungen umfassend adressiert.

Sichtbar nachhaltiger Luxus – das Interieurdesign.
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Kreislaufwirtschaft und Sekundärmaterialien reduzieren C02-Emissionen.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist die Reduktion von C02-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs oberstes Ziel der BMW Group. Neben der Elektrifizierung der Produktpalette sowie Strom für die Produktion aus erneuerbaren Energien fokussiert sie sich insbesondere auf die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und den Einsatz von Sekundärmaterialien. Letztere, wie beispielsweise Sekundär-Aluminium oder Sekundär-Stahl, können durch Recycling aus entsorgtem Material gewonnen und anschließend wiederverwendet werden. Die Bereitstellung von Sekundärmaterialen ist deutlich weniger umweltschädlich und CO2-intensiv als die Förderung und Herstellung von Primärmaterial. Dies kann die CO2-Bilanz von Fahrzeugen speziell in der Lieferkette deutlich verbessern. Aktuell werden Fahrzeuge der BMW Group im Durchschnitt zu knapp 30 % aus recycelten und wiederverwendeten Materialien gefertigt. Mit dem Ansatz „Secondary First“ soll dieser Wert sukzessiv auf 50 % ausgebaut werden.
 
„Der BMW i Vision Circular zeigt, wie umfassend und konsequent wir nachhaltige Mobilität denken. Er steht für unseren Anspruch, Vorreiter bei der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft zu sein. Unsere Spitzenposition bei der Ressourceneffizienz in der Produktion wollen wir auf den gesamten Lebenszyklus unserer Fahrzeuge ausweiten. Dabei geht es auch um betriebswirtschaftliche Nachhaltigkeit. Denn die aktuelle Entwicklung von Rohstoffpreisen zeigt, mit welchen Auswirkungen eine Industrie rechnen muss, die von begrenzten Ressourcen abhängig ist“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse. „Mit der Neuen Klasse werden wir dabei den nächsten großen Schritt machen. Aber: Auch wenn viele BMW-Fans sehnsüchtig den ersten Ausblick auf die Neue Klasse erwarten – der BMW i Vision Circular ist es noch nicht. Ich kann allerdings versprechen: Wir entwickeln die Neue Klasse in Sachen Nachhaltigkeit mit dem Mindset des BMW i Vision Circular“, sagte Zipse.

Mit dem BMW i Vision Circular gibt die BMW Group einen Ausblick auf einen kompakten BMW mit konsequentem Fokus auf Nachhaltigkeit und Luxus für das Jahr 2040.
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Das übergeordnete Designziel des BMW i Vision Circular war es, ein Fahrzeug zu gestalten, das für geschlossene Materialkreisläufe optimiert ist und eine Quote von 100 % recycelten Materialien bzw. 100 % Recyclingfähigkeit erreicht. Dafür kommen neben biobasierten, zertifizierten Rohstoffen vor allem auch Materialien zum Einsatz, die bereits einen Produktlebenszyklus durchlaufen haben – sogenannte Sekundärmaterialien. Das gilt auch für den Energiespeicher: Die Feststoffbatterie des BMW i Vision Circular ist zu 100 % recyclingfähig und nahezu vollständig aus Materialien hergestellt, die aus dem Recyclingkreislauf stammen. Gleichzeitig wird sie mit deutlich weniger der wertvollsten Ressourcen eine deutlich höhere Energiedichte erzielen.
 

Circular Design – ein neuer Denkansatz.

„Im Designprozess des BMW i Vision Circular haben wir Zirkularität von Beginn an konsequent mitgedacht. Daher ist dieses Visionsfahrzeug voller innovativer Ideen, die Nachhaltigkeit mit einer neuen und inspirierenden Ästhetik verbinden – wir nennen diesen Ansatz ‚Circular Design‘, erklärt Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design. Circular Design umfasst die vier Prinzipien RE:THINK, RE:DUCE, RE:USE und RE:CYCLE.
 
RE:THINK. Ein Produkt kreislauffähig zu gestalten, beginnt mit Umdenken. Für den BMW i Vision Circular bedeutete dies, Prozesse und Fertigungstechnologien zu hinterfragen und neu zu denken. Jedes Bauteil wurde auf seine bisherige Funktion überprüft, gegebenenfalls ersatzlos gestrichen oder clever neu gebündelt und dann nach dem Anspruch der geschlossenen Materialkreisläufe gestaltet.

Dank des Glasdachs mit deutlich zurückgezogenem Dachspriegel scheinen die vorne sitzenden Personen nahezu unter freiem Himmel zu sitzen und erleben maximales Raumgefühl auf kleiner Verkehrsfläche.
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RE:DUCE. „I do more with less“, lautet schon lange ein Credo von BMW i. Der BMW i Vision Circular zeigt dies durch die konsequente Reduktion von Bauteilen, Materialgruppen und Oberflächenveredelungen. So verzichtet der BMW i Vision Circular beispielsweise auf Außenlacke, Leder und Chrom. Darüber hinaus tragen Materialien aus biobasierten Rohstoffen dazu bei, den ökologischen Footprint so gering wie möglich zu halten und einen Beitrag zu einer positiven CO2-Bilanz zu leisten. Im Hinblick auf die Digitalisierungsumfänge reduzieren smarte Bedieninseln nicht nur Komplexität, sondern auch den Materialeinsatz. Darüber hinaus ermöglicht die digitale Inszenierung von Oberflächen zum einen die Reduktion von Hardwarevarianten und eröffnet zum anderen völlig neue Möglichkeiten in der Gestaltung.
 
RE:USE. Ein nachhaltiges Produkt besitzt idealerweise ein langes Leben. Dabei erhöht ein angenehmes und abwechslungsreiches Produkterlebnis die Nutzungsbereitschaft und -dauer enorm. Eine Möglichkeit, dies zu gewährleisten, besteht durch das Einbinden von Digitalität zur Kreation neuer Erlebnisse. Mit der Bespielung digitaler Anzeigeflächen in Exterieur und Interieur und der Möglichkeit von „Option as a service“ kann man dem Fahrzeug optisch immer wieder neue Impulse geben. Permanente Updates Over the Air und Cloud Computing halten das Produkt technisch länger aktuell. Aber auch eine Verlängerung des Lebenszyklus durch Wiederaufarbeitung (Refurbishing) und Neugestaltung fällt darunter. Durch einfach lösbare Verbindungen ist der Austausch von einzelnen Materialien und Bauteilen deutlich einfacher und erzeugt die Möglichkeit, das Fahrzeug immer wieder neu zu erfinden.

Klassische Ikonen neu interpretiert – die Front.
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RE:CYCLE. Bei den eingesetzten Materialien liegt der Fokus des BMW i Vision Circular auf rezyklierten Materialien („Secondary First“-Ansatz), die ebenfalls am Ende des Produktlebenszyklus wiederverwendet werden sollen. Entscheidend für gutes Recycling sind wenige unterschiedliche Materialgruppen aus Monomaterialien, deren Verbindungen sich einfach trennen lassen. Daher verzichtet der BMW i Vision Circular auf Verklebungen oder Verbundwerkstoffe. Stattdessen nutzt er clevere Verbindungslösungen, wie Kordeln, Knöpfe und Schnellverschlüsse. Als „Joyful Fusion“ inszeniert er einen eigens entwickelten, ästhetisch ansprechenden Schnellverschluss an den Felgen, Sitzen und der Instrumententafel. Die Grafik in der Mitte des Schnellverschlusses ist gelasert und setzt sich aus Buchstaben „Circular“ in der Form eines Kreises zusammen. Ein individueller Steckschlüssel trennt mit einer Rotation die mit dem Verschluss zusammengefügten Bauteile. „Joyful Fusion“ schafft damit eine diebstahlsichere und stabile Verbindung und erlaubt gleichzeitig, mit nur einem Werkzeug viele Bauteile im Fahrzeug zu demontieren.
 
„BMW versteht es seit jeher, scheinbare Widersprüche in seinen Produkten aufzulösen. Mit dem BMW i Vision Circular stellen wir uns der Herausforderung ein 100 % zirkuläres Fahrzeug zu gestalten und dabei gleichzeitig die selbstverständlichen Ansprüche unserer Kunden an Lifestyle und Luxus zu erfüllen – in mancher Hinsicht sogar zu übertreffen“, erklärt Domagoj Dukec, Leiter BMW Design. 

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