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Bereits die zweite Generation eines Hyundai Brennstoffzellenfahrzeugs
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Hyundai NEXO: Zweites Hyundai Serienmodell mit Brennstoffzellenantrieb und Reichweite von 756km

Hyundai macht auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität einen großen Schritt in die Zukunft.
 

Der Hyundai NEXO - Zukunft in der nächsten Generation

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Brennstoffzellen-SUV fährt als Future Utility Vehicle in die Zukunft

Hyundai macht auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität einen großen Schritt in die Zukunft: Mit dem NEXO präsentiert das Unternehmen nach dem ix35 Fuel Cell, dem seit 2013 weltweit ersten in Serie gefertigten Brennstoffzellenfahrzeug, bereits die zweite Generation eines Elektromodells, das als Energieträger Wasserstoff nutzt. Die Technologie bietet gleich eine ganze Reihe von Vorteilen, die insbesondere die Alltags- und Langstreckentauglichkeit des NEXO unterstreichen: Der für den Elektroantrieb notwendige Strom wird in den Brennstoffzellen an Bord hergestellt und macht lange Pausen an einer Ladesäule überflüssig – stattdessen reicht der H2-Vorrat von 6,33 Kilogramm für eine Reichweite von 756 Kilometern (nach NEFZ-Norm). Als einzige Emission gibt der NEXO Wasserdampf an die Umwelt ab, fährt also ganz ohne Abgase. Wurde der mitgeführte Wasserstoff zudem mit Hilfe erneuerbarer Energien produziert, ist der NEXO nicht nur lokal, sondern generell absolut CO2-neutral unterwegs. Und: Der für die Stromerzeugung notwendige Sauerstoff wird aus der Umgebungsluft angesaugt und anschließend zu 99,9 Prozent von Feinstaubpartikeln gereinigt wieder abgegeben – der Hyundai NEXO vermeidet also nicht nur eine Schädigung von Umwelt und Klima, sondern liefert einen aktiven Beitrag für bessere Luft.

Emissionsfreies Antriebssystem auf Wasserstoffbasis bietet 756 Kilometer NEFZ-Reichweite
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Vorreiter: Der Hyundai NEXO baut Führungsrolle bei Brennstoffzellentechnik aus

Kein anderer Hersteller treibt die Brennstoffzellentechnologie so weit und so konsequent voran wie Hyundai. Seit 1998 forscht das Unternehmen an der Technik, Millionen von Testkilometern haben die Entwicklungs- und Testfahrzeuge der Marke rund um den Globus bereits erfolgreich absolviert. Nun baut Hyundai seine Führungsrolle in dieser Technologie weiter aus – und setzt zugleich Maßstäbe bei Design, aktiver Sicherheit und Komfort. Denn so außergewöhnlich das Antriebskonzept ist, so überzeugend zeigt sich der NEXO bei der Nutzung im automobilen Alltag. Klar, wohlproportioniert und elegant fällt die markante Linienführung aus, die den NEXO zu einem stilistisch in jeder Hinsicht überzeugenden SUV-Modell macht. Zahlreich sind die Assistenzsysteme unter dem Begriff Hyundai SmartSense, die den Fahrer entlasten und durch Überwachung des Verkehrs einen wichtigen Beitrag zur Unfallverhütung liefern. Umfangreich ist die serienmäßige Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt. Das technologische Flaggschiff der Marke repräsentiert damit nicht nur das Know-how von Hyundai beim Brennstoffzellenantrieb, sondern ist auch in anderen Bereichen Aushängeschild für die Kompetenz der Designer und Ingenieure. Hyundai bezeichnet den NEXO daher auch als „Future Utility Vehicle“, das die Praktikabilität eines SUV mit fortschrittlicher Elektrifizierung, umfassenden Assistenzsystemen und markanten Designmerkmalen kombiniert.
 
Viele Assistenzsysteme für aktive Sicherheit und Komfort auf Top-Niveau
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Stromlieferant: Brennstoffzellen erzeugen wie ein bordeigenes Kraftwerk Strom

Das Antriebssystem des NEXO besteht im Wesentlichen aus vier Elementen. Den Antrieb übernimmt ein 120 kW/163 PS starker Elektromotor (Kraftstoffverbrauch in kg/100 km Wasserstoff: innerorts 0,77, außerorts 0,89, kombiniert 0,84; CO2-Emission in g/km kombiniert: 0), dessen Kraft über ein einstufiges Reduktionsgetriebe an die Vorderräder übertragen wird. Die Stromerzeugung übernehmen die gleichfalls unter der Motorhaube platzierten Brennstoffzellen, von denen im bordeigenen Kraftwerk 440 Einheiten aktiv sind. Sie nutzen die Reaktion von Sauerstoff und Wasserstoff: Kommen beide Substanzen zusammen, entsteht elektrische Energie. Dabei handelt es sich um die umgekehrte Elektrolyse – Wasser lässt sich unter dem Einsatz von Strom in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff zerlegen. Wird der Vorgang rückgängig gemacht, wie es in den Brennstoffzellen des Hyundai NEXO der Fall ist, entsteht elektrische Energie. Dritter Baustein des Antriebssystems ist eine Hochvolt-Batterie mit 1,56 kWh Kapazität, die als Puffer fungiert. Sie findet sich platzsparend unterhalb des Gepäckraumbodens positioniert und wird auch mittels Bremsenergierückgewinnung beim Bremsen, Ausrollen oder Bergabfahren geladen. Überschüssige Energie, die nicht vom Elektromotor benötigt wird, wird dort zwischengespeichert. Zugleich liefert sie schnelle Energie, wenn Leistungsspitzen etwa beim zügigen Beschleunigen gefordert werden. Geregelt werden alle Abläufe zuverlässig und völlig ohne Zutun des Fahrers von einer intelligenten Steuerelektronik.


Reichweite des 120 kW (163 PS) starken NEXO beträgt 756 Kilometer nach NEFZ-Verbrauchsnorm
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Sicherheitszone: Drei Wasserstofftanks aufprallgeschützt untergebracht

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der fortschrittlichen Antriebstechnik im Hyundai NEXO sind die Wasserstofftanks, in denen 6,33 Kilogramm H2 bei 700 bar Druck bevorratet werden. Insgesamt drei Hochsicherheitsbehälter mit einem Gesamtvolumen von 156,6 Litern hat der NEXO an Bord. Dieses weltweit erstmals eingesetzte Konzept liefert ideale Voraussetzungen für das gute Raumangebot im Innenraum. Zwei der jeweils 52,2 Liter großen Tanks befinden sich vor, ein weiterer unmittelbar hinter der Multilenker-Hinterachse im aufprallgeschützten Bereich der Karosserie. Neben einem zusätzlichen Rahmenprofil in der Bodengruppe, das die Tanks bei einem Unfall schützt, sorgt insbesondere die Konstruktion für das zuverlässige und sichere Mitführen des Wasserstoffs. Die Wandstärke der zylinderförmigen Glasfaser-Gehäuse beträgt jeweils üppige 4,5 Zentimeter. Zusätzlichen Schutz bieten eine feuer-resistente Ummantelung, Notstopp-Ventile und Dichtheits-Sensoren, die den Zufluss des Wasserstoffs bei einem Leck sofort unterbrechen. Zahlreiche Versuche und umfangreiche Crashtests während der Entwicklung haben das hohe Sicherheitsniveau der Behälter immer wieder unter Beweis gestellt.

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