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„Wir haben dem EQV bei der finalen Wintererprobung noch einmal alles abverlangt – und das Fahrzeug hat sich sehr gut geschlagen. "
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Härtetest bei Eis und Schnee: Der EQV in der Wintererprobung am Polarkreis

An Elektrofahrzeuge stellen Privat- wie Gewerbekunden die gleichen Anforderungen wie an ihre Pendants mit Verbrennungsmotor: volle Zuverlässigkeit und Nutzbarkeit - auch bei widrigen Bedingungen. Genau das stand bei der Wintererprobung des Mercedes-Benz EQV 300 (Stromverbrauch kombiniert: 26,4-26,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)1 im Fokus. Mehrere Wochen unterzog das Entwicklungsteam die erste batterieelektrische Premium-Großraumlimousine von Mercedes-Benz im schwedischen Arjeplog einem Härtetest unter besonderen klimatischen Bedingungen. Bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius, vereister Fahrbahn und tiefem Schnee bewies der EQV seine Einsatzfähigkeit unter Extrembedingungen. Damit hat das Fahrzeug einen seiner letzten Meilensteine auf dem Weg zur Markteinführung in der zweiten Jahreshälfte 2020 genommen.

Auf dem Prüfgelände nahe des Polarkreises durchliefen die Fahrzeuge eine Vielzahl aufwändiger Tests. Mehr als 30 Ingenieurinnen und Ingenieure, Elektronikfachleute und Mechaniker von Mercedes-Benz Vans erprobten unter anderem bei Fahrten auf zugefrorenen Seen mit spezieller Messtechnik die Auswirkungen extremer Kälte auf Handling, Ergonomie und Komfort. In Kältezellen überprüften sie das Startverhalten sowie die Kälteabsicherung der Antriebskomponenten, Software und Schnittstellen und das Thermomanagement des gesamten Fahrzeugs wurde analysiert und optimiert.
 
Weiteres wichtiges Element der Tests: das Ladeverhalten. Der EQV verfügt über eine integrierte Schnellladefunktion, mit der er innerhalb von 45 Minuten von 10 auf rund 80 Prozent der maximalen Kapazität nachgeladen werden kann. Dies ist vor allem auf Reisen ein großes Plus an Flexibilität, muss aber unabhängig von der Temperatur zuverlässig funktionieren.

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Die Vorteile der Elektromobilität bei Kälte

 
Der Mercedes-Benz EQV spielt die Vorteile der Elektromobilität bei Kälte gekonnt aus: Vom Wohnzimmer oder Büro aus können EQV-Fahrer über die Mercedes me App eine Abfahrtszeit eingeben und damit den Innenraum auf die gewünschte Temperatur vorheizen sowie Schnee oder Eis auf den Scheiben zum Schmelzen bringen. Ist der EQV an einer Ladesäule angeschlossen, geht der dafür verwendete Strom nicht zu Lasten der Reichweite, da er dem Netz und nicht der Antriebsbatterie entnommen wird. Das ist ein Plus an Komfort.

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Ebenso unabdingbar ist ein zuverlässiges Handling bei Eis und Schnee. Bei den Versuchsfahrten beweist der EQV, dass die tiefe und zentrale Anordnung der Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden gerade unter winterlichen Bedingungen positive Auswirkungen auf das Fahrverhalten hat. Das Fazit der Tester: Der EQV ist fit für den Kundeneinsatz – auch im arktischen Umfeld.
 
„Wir haben dem EQV bei der finalen Wintererprobung noch einmal alles abverlangt – und das Fahrzeug hat sich sehr gut geschlagen. Durch die umfangreichen Tests konnten wir die letzten Meilensteine auf dem Weg zur Marktreife nehmen“, so Benjamin Kaehler, Leiter eDrive@VANs bei Mercedes-Benz Vans. „Insbesondere in der für elektrische Vans so essenziellen Disziplin des Thermomanagements haben wir wichtige Erkenntnisse gewonnen, um den EQV noch sicherer und komfortabler zu machen.“

Daimler / DW