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Ganzheitlich nachhaltig: zahlreiche Maßnahmen in Lieferkette, Produktion und Logistik
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AUDI - Ganzheitlich nachhaltig: zahlreiche Maßnahmen in Lieferkette, Produktion und Logistik

Für eine nachhaltigere Lieferkette ist die Premiummarke außer zu Initiativen zur Reduzierung von CO2 und der sukzessiven Erhöhung von Sekundärmaterial auch dazu bereit, neue Wege zu gehen. Im „Code of Conduct für Geschäftspartner“ hat der Volkswagen Konzern seine Nachhaltigkeitsanforderungen für Partnerunternehmen zusammengefasst. Begründete Hinweise auf Verstöße gegen die Anforderungen nimmt der Konzern sehr ernst und geht ihnen konsequent nach. Die festgelegten Umwelt-, Sozial- und Compliancerichtlinien bilden die Basis für die Zusammenarbeit und sind fester Bestandteil des Monitorings. Seit 2019 ist das Sustainability-Rating (S-Rating), das Nachhaltigkeitsrating für Lieferunternehmen, ein verpflichtendes Vergabekriterium bei Audi. Mit diesem Verfahren prüft Audi, ob die Firmen die Vorgaben des „Code of Conduct für Geschäftspartner“ einhalten. Eine Zusammenarbeit kommt nur bei einem positiven Ergebnis der Prüfung zustande.
 

Darüber hinaus gibt es Postfächer und Ombudsleute, um Audi über mögliche Verdachtsfälle zu informieren. Seit Oktober 2020 ergänzt Künstliche Intelligenz das Lieferkettenmonitoring bei Audi und erweitert diese klassischen Beschwerdekanäle um ein proaktives Tool. Intelligente Algorithmen des österreichischen Start-ups Prewave analysieren in einem Pilotprojekt von Audi, Porsche und Volkswagen in rund 150 Ländern Nachrichten über Zulieferunternehmen aus online zugänglichen öffentlichen Medien und sozialen Netzwerken. Geprüft werden Verdachtsfälle auf Nachhaltigkeitsrisiken wie Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverstöße und Korruption. Werden sie gefunden, schlägt die Künstliche Intelligenz Alarm und Audi kann darauf reagieren. Der entscheidende Vorteil der von Audi eingesetzten KI ist die Schnelligkeit, mit der relevante Informationen online erkannt und gebündelt übermittelt werden. „Wir können viel früher erkennen, wo potenzielle Risiken auftauchen und aktiv gegensteuern, etwa indem wir gezielt Strategiedialoge mit Zulieferfirmen aufsetzen“, erläutert Philippi.
Darüber hinaus gibt es Postfächer und Ombudsleute, um Audi über mögliche Verdachtsfälle zu informieren. Seit Oktober 2020 ergänzt Künstliche Intelligenz das Lieferkettenmonitoring bei Audi und erweitert diese klassischen Beschwerdekanäle um ein proaktives Tool. Intelligente Algorithmen des österreichischen Start-ups Prewave analysieren in einem Pilotprojekt von Audi, Porsche und Volkswagen in rund 150 Ländern Nachrichten über Zulieferunternehmen aus online zugänglichen öffentlichen Medien und sozialen Netzwerken. Geprüft werden Verdachtsfälle auf Nachhaltigkeitsrisiken wie Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverstöße und Korruption. Werden sie gefunden, schlägt die Künstliche Intelligenz Alarm und Audi kann darauf reagieren. Der entscheidende Vorteil der von Audi eingesetzten KI ist die Schnelligkeit, mit der relevante Informationen online erkannt und gebündelt übermittelt werden. „Wir können viel früher erkennen, wo potenzielle Risiken auftauchen und aktiv gegensteuern, etwa indem wir gezielt Strategiedialoge mit Zulieferfirmen aufsetzen“, erläutert Philippi.  Die Produktion: Ressourcen schonen, Emissionen reduzieren Wie wichtig Audi ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist, wird auch in der Produktion deutlich. Ein zentrales Ziel des standortübergreifenden Umweltprogramms „Mission:Zero“ ist es, bis 2025 an allen Standorten bilanziell CO2-neutral zu produzieren. Audi Hungaria hat das Ziel der bilanziellen CO2-Neutralität im vergangenen Jahr erreicht, Audi Brussels bereits 2018. Das Umweltprogramm adressiert darüber hinaus noch die Handlungsfelder Wassernutzung, Ressourceneffizienz sowie Biodiversität und hat an allen Standorten Pilotprojekte initiiert.  „Wir haben in Brüssel ein ganzes Bündel an Maßnahmen umgesetzt“, sagt Achim Diehlmann, Projektleiter des Audi Umweltprogramms „Mission:Zero“. So habe das Werk auf grünen Strom umgestellt und eine große Photovoltaikanlage von 107.000 Quadratmetern installiert. Die Wärmeversorgung des Standorts erfolgt mit erneuerbaren Energien mittels Abdeckung durch Zertifikate für Biogas. Derzeit technisch nicht vermeidbare Emissionen werden durch zertifizierte Carbon-Credit-Projekte ausgeglichen. Diese drei Säulen sind – flankiert von weiteren Maßnahmen – Blaupause für die Dekarbonisierung auch der anderen Standorte, natürlich individuell je nach den regionalen Möglichkeiten und Randbedingungen.  Wie Wiederverwertung funktionieren kann, zeigt ein aktuelles Pilotprojekt am Standort Neckarsulm. Hier entstehen in einem Recyclingkreislauf 3D-gedruckte Montagehilfen. Dazu wird anfallender Plastikabfall aus der Produktion sortiert, zerkleinert und anschließend zu Filament verarbeitet. Aus diesen Kunststofffäden werden mithilfe von 3D-Druckern Werkzeuge für die Produktion hergestellt, die exakt auf die Anforderungen der Mitarbeitenden zugeschnitten sind.  Wertvolles Wasser und naturnahe Lebensräume Um Wasser bewusst und sparsam zu verwenden, setzt Audi auf effiziente Prozesse, geschlossene Wasserkreisläufe und die verstärkte Nutzung von Regenwasser. Peter Kössler, Vorstand Produktion und Logistik der AUDI AG, sagt: „Wir wollen unseren Frischwasserverbrauch massiv reduzieren und bis 2035 den Wasserverbrauch pro produziertem Auto halbieren. Dafür nutzen wir bereits heute nach Möglichkeit recyceltes Wasser, das im Kreislauf mehrfach verwendet und wiederaufbereitet wurde. Unsere Vision sind geschlossene Wasserkreisläufe an all unseren Produktionsstandorten.“  Audi México ist bereits seit 2018 abwasserfrei. Am Standort Neckarsulm wird in einem Pilotprojekt ein geschlossener Wasserkreislauf zwischen dem Werk und der benachbarten kommunalen Kläranlage des Abwasserzweckverbands Unteres Sulmtal etabliert. Im Werk in Ingolstadt ist seit 2019 ein Betriebswasser-Versorgungszentrum im Einsatz. In Verbindung mit der bisherigen Aufbereitungsanlage kann dadurch rund die Hälfte des entstehenden Abwassers in einen Kreislauf zurückgeführt und zur Wiederverwendung aufgefrischt werden.  „Lebensraum für Pflanzen und Insekten wird in vielen Regionen der Welt immer knapper. Deshalb wollen wir an unseren Standorten zum Erhalt der Biodiversität beitragen“, sagt Peter Kössler. Leuchtturmprojekt für das Handlungsfeld Biodiversität sind die naturnah gestalteten Freiflächen der Audi Fertigung in Münchsmünster. Der Komplex nahe Ingolstadt bietet dank gezielter ökologischer Gestaltung besonders wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Auf dem Fertigungsgelände in Münchsmünster bei Ingolstadt hat Audi 17 Hektar Land in naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen umgewandelt. Bisher haben sich dort mehr als 110 Pflanzenarten entwickelt und rund 90 Wildbienenarten angesiedelt.  Das Ziel: CO2-neutrale Herstellung und Übergabe an Kund_innen Die Effekte all dieser Schritte und Konzepte können sich sehen lassen: Der Audi e-tron GT, Audi e-tron, Audi e-tron Sportback und die Q4 e-tron Baureihe werden bereits heute bilanziell CO2-neutral produziert und an Kund_innen übergeben. Alle CO2-Emissionen aus Produktion und Logistik, die sich nicht vermeiden lassen, werden mit Carbon Credits ausgeglichen. Diese sind je nachdem entweder durch Non-Profit-Organisation The Gold Standard oder Verified Carbon Standard zertifiziert. Somit werden seit dem 1. Januar 2021 alle Elektroautos für die Märkte Europa und USA als bilanziell CO2-neutrale Produkte an Kund_innen übergeben. Dies ist durch den TÜV Nord zertifiziert.
Mission:Zero am Standort Neckarsulm: Audi gestaltet die Zukunft der Produktion konsequent nachhaltig.
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Die Produktion: Ressourcen schonen, Emissionen reduzieren

Wie wichtig Audi ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist, wird auch in der Produktion deutlich. Ein zentrales Ziel des standortübergreifenden Umweltprogramms „Mission:Zero“ ist es, bis 2025 an allen Standorten bilanziell CO2-neutral zu produzieren. Audi Hungaria hat das Ziel der bilanziellen CO2-Neutralität im vergangenen Jahr erreicht, Audi Brussels bereits 2018. Das Umweltprogramm adressiert darüber hinaus noch die Handlungsfelder Wassernutzung, Ressourceneffizienz sowie Biodiversität und hat an allen Standorten Pilotprojekte initiiert.
 
„Wir haben in Brüssel ein ganzes Bündel an Maßnahmen umgesetzt“, sagt Achim Diehlmann, Projektleiter des Audi Umweltprogramms „Mission:Zero“. So habe das Werk auf grünen Strom umgestellt und eine große Photovoltaikanlage von 107.000 Quadratmetern installiert. Die Wärmeversorgung des Standorts erfolgt mit erneuerbaren Energien mittels Abdeckung durch Zertifikate für Biogas. Derzeit technisch nicht vermeidbare Emissionen werden durch zertifizierte Carbon-Credit-Projekte ausgeglichen. Diese drei Säulen sind – flankiert von weiteren Maßnahmen – Blaupause für die Dekarbonisierung auch der anderen Standorte, natürlich individuell je nach den regionalen Möglichkeiten und Randbedingungen.
 
Wie Wiederverwertung funktionieren kann, zeigt ein aktuelles Pilotprojekt am Standort Neckarsulm. Hier entstehen in einem Recyclingkreislauf 3D-gedruckte Montagehilfen. Dazu wird anfallender Plastikabfall aus der Produktion sortiert, zerkleinert und anschließend zu Filament verarbeitet. Aus diesen Kunststofffäden werden mithilfe von 3D-Druckern Werkzeuge für die Produktion hergestellt, die exakt auf die Anforderungen der Mitarbeitenden zugeschnitten sind.

Audi Q4 e-tron Bauteile mit Rezyklatanteil
Audi Q4 e-tron Bauteile mit Rezyklatanteil
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Wertvolles Wasser und naturnahe Lebensräume

Um Wasser bewusst und sparsam zu verwenden, setzt Audi auf effiziente Prozesse, geschlossene Wasserkreisläufe und die verstärkte Nutzung von Regenwasser. Peter Kössler, Vorstand Produktion und Logistik der AUDI AG, sagt: „Wir wollen unseren Frischwasserverbrauch massiv reduzieren und bis 2035 den Wasserverbrauch pro produziertem Auto halbieren. Dafür nutzen wir bereits heute nach Möglichkeit recyceltes Wasser, das im Kreislauf mehrfach verwendet und wiederaufbereitet wurde. Unsere Vision sind geschlossene Wasserkreisläufe an all unseren Produktionsstandorten.“
 
Audi México ist bereits seit 2018 abwasserfrei. Am Standort Neckarsulm wird in einem Pilotprojekt ein geschlossener Wasserkreislauf zwischen dem Werk und der benachbarten kommunalen Kläranlage des Abwasserzweckverbands Unteres Sulmtal etabliert. Im Werk in Ingolstadt ist seit 2019 ein Betriebswasser-Versorgungszentrum im Einsatz. In Verbindung mit der bisherigen Aufbereitungsanlage kann dadurch rund die Hälfte des entstehenden Abwassers in einen Kreislauf zurückgeführt und zur Wiederverwendung aufgefrischt werden.
 
„Lebensraum für Pflanzen und Insekten wird in vielen Regionen der Welt immer knapper. Deshalb wollen wir an unseren Standorten zum Erhalt der Biodiversität beitragen“, sagt Peter Kössler. Leuchtturmprojekt für das Handlungsfeld Biodiversität sind die naturnah gestalteten Freiflächen der Audi Fertigung in Münchsmünster. Der Komplex nahe Ingolstadt bietet dank gezielter ökologischer Gestaltung besonders wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Auf dem Fertigungsgelände in Münchsmünster bei Ingolstadt hat Audi 17 Hektar Land in naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen umgewandelt. Bisher haben sich dort mehr als 110 Pflanzenarten entwickelt und rund 90 Wildbienenarten angesiedelt.

Kooperation mit Energieversorgern: Audi fördert den Ausbau erneuerbarer Energien für mehr grünen Ladestrom in Europa.
Kooperation mit Energieversorgern: Audi fördert den Ausbau erneuerbarer Energien für mehr grünen Ladestrom in Europa.
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Das Ziel: CO2-neutrale Herstellung und Übergabe an Kund_innen

Die Effekte all dieser Schritte und Konzepte können sich sehen lassen: Der Audi e-tron GT, Audi e-tron, Audi e-tron Sportback und die Q4 e-tron Baureihe werden bereits heute bilanziell CO2-neutral produziert und an Kund_innen übergeben. Alle CO2-Emissionen aus Produktion und Logistik, die sich nicht vermeiden lassen, werden mit Carbon Credits ausgeglichen. Diese sind je nachdem entweder durch Non-Profit-Organisation The Gold Standard oder Verified Carbon Standard zertifiziert. Somit werden seit dem 1. Januar 2021 alle Elektroautos für die Märkte Europa und USA als bilanziell CO2-neutrale Produkte an Kund_innen übergeben. Dies ist durch den TÜV Nord zertifiziert.

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