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Orlen Team ART hoch motiviert zum Finale
© Orlen Deutschland | Zoom

Vor dem DTM-Finale in Hockenheim: Platz drei in Zolder ein Booster nicht nur für Kubica

Der Platz auf dem Podium beim 14. Saisonrennen der DTM im belgischen Zolder war wie ein Platz an der Sonne. Und Robert Kubica hat diesen Moment genossen, eher still, für sich. Welche Erleichterung der hart erkämpfte dritte Platz bedeutete, zeigte sich vor allem bei den Mitgliedern des Orlen Team ART – der laute Jubel und die pure Freude waren unüberhörbar und unübersehbar, als der weiß-rote BMW M4 DTM die Zielflagge passierte. Der Erfolg sorgt bei Fahrer und Team für einen Extra-Boost für das Finale der DTM mit den Saisonrennen 15 und 16 in Hockenheim (06.–08. November).

DTM Saisonfinale Hockenheimring 2020

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Story 

Die erste DTM-Trophäe   
 
Die große Trophäe für seinen dritten Platz in Zolder hat der star/Orlen-Fahrer mit nach Hause genommen. „Das ist mein erster Pokal, den ich in der DTM gewonnen habe", erklärt der Pole. „Diese Trophäe erhält zu Hause einen besonderen Platz, inmitten der anderen Trophäen für Podiumsplatzierungen, die ich in der Formel 1 und im Rallyesport gewonnen habe.“
 
Dass er zahlreiche positive Rückmeldungen aus dem Formel-1-Fahrerlager bekommen hat, freut ihn besonders. Als Ersatz- und Freitagsfahrer war der ehemalige Grand-Prix-Sieger auch in dieser Saison im Team von Alfa Romeo Racing Orlen im Einsatz. „Der hohe Level der DTM wird in der Formel 1 geschätzt“, ergänzt er.
 
Seit Assen, wo Robert Kubica seinen ersten DTM-Punkt erobert hat, zeigt die Leistungskurve nach oben, im Qualifying wie im Rennen. Zwei technische Probleme an aussichtsreicher Position verschleiern das Bild. „Im Grunde sind wir in etwa da, wo wir zum Saisonende sein wollten“, so Kubica und ergänzt. „Uns war immer bewusst, dass der Level der DTM hoch ist und dass wir als Neueinsteiger erst einmal viel lernen müssen. Das war in der Tat schwieriger als erwartet. Das Projekt DTM war ursprünglich auf zwei Saisons ausgelegt, mit dem Ziel, 2021 regelmäßig um Podiumsplätze und auch Siege mitzukämpfen.“ In Hockenheim endet jedoch die Ära der Class-1-Tourenwagen mit den 640 PS starken Zweiliter-Turbo-Motoren. „Es ist wirklich sehr schade, dass diese tollen und anspruchsvollen Rennautos nun ins Museum geschoben werden“, bedauert Kubica.
 
Der dritte Platz von Zolder kam zum richtigen Zeitpunkt. Kubica setzte damit ein starkes Ausrufezeichen, mit dem Ergebnis und mit der überzeugenden Art und Weise, wie er diesen Erfolg erkämpfte.

Orlen Team ART hoch motiviert zum Finale
© Orlen Deutschland
 

FINALE IN HOCKENHEIM

Ziel: bester BMW zu werden   
 
„Man sieht es an den Ergebnissen aller BMW-Fahrer: Heute ist man relativ weit vorne, dann wieder am Ende des Feldes. Aber unser Ziel ist es, in Hockenheim alles dafür zu tun, um möglichst bester BMW zu sein, wie in Zolder. Das wäre ein guter Saisonabschluss“, sagt star/Orlen-Fahrer Kubica. „Wir haben ein paar Dinge gelernt und hoffen, diese bestmöglich umsetzen zu können. Wenn es ähnlich kühl wie in Zolder ist oder gar kühler, dann sollte uns das entgegenkommen.“ Alle sind hochmotiviert. „Jedem Mechaniker hat dieser Erfolg neue Motivation und auch Selbstvertrauen gegeben, was sehr wertvoll ist.“
 
Auf dem Kurs von Hockenheim betreten Kubica und das Orlen Team ART wieder Neuland. „Ich muss den Kurs mit dem Class-1-BMW erst lernen, aber gemeinsam werfen wir alles rein, um das Maximale rauszuholen.“
 
Auch in Hockenheim sind keine Zuschauer auf den Tribünen erlaubt. „Das ist so schade. Es tut mir echt leid für die vielen Fans der DTM und natürlich für meine treuen Fans. Ich hoffe trotzdem, dass alle vor den Bildschirmen auf ihre Kosten kommen. Auch Hockenheim sollte zu Abschluss noch einmal eine packende Show der Class-1-Tourenwagen liefern. Es ist wirklich schade, dass diese kompakte Saison nun schon vorbei ist und dies das letzte Rennwochenende ist.“ Man merkt, dass Kubica nach dem Podestplatz mehr Freude an der DTM hat als zuvor, was auch logisch ist. „Vor allem aber bin ich dankbar, dass wir diese Saison überhaupt fahren konnten und ich diese tollen Erfahrungen sammeln konnte. Die ITR als verantwortliche Organisation hat mit ihrem sehr guten Covid-19-Schutzkonzept einen klasse Job gemacht."
 

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