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Ronny Scheer im Ford RS 500 aus dem Team BWT Mücke Classic
© Marc Boels | Zoom

Tolle Show, spannendes Rennen: DTM Classic Cup begeistert Zuschauer beim 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix

Beim 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring, dem einzigen Auftritt der DTM Classic außerhalb ihrer eigenen Rennwochenenden, sorgte der DTM Classic Cup mit Autos aus den Jahren 1984 bis 2007 schon am Samstag für Begeisterung. In einer spannenden Schlussphase setzte sich der Dresdener Ronny Scheer im Ford RS 500 aus dem Team BWT Mücke Classic durch und überquerte die Ziellinie nach 13 Runden als Erster. Nur eine gute halbe Sekunde hinter ihm belegte der Däne Steffen Lykke Gregersen, der lange Zeit das Rennen anführte, im BMW M3 den zweiten Platz. Gerhard Füller kam im Opel Vectra als Dritter ins Ziel. Die Top Drei trennten nur 0,754 Sekunden.

Die sommerlich-heißen Temperaturen hatten am Samstag auch Auswirkungen auf die Technik. So konnte das schnellste Auto aus dem Qualifying, der Opel Calibra 2.5 V6 4x4, eingesetzt von BWT Mücke Classic, wegen eines Problems mit einem Ventilschaft im Rennen gar nicht erst antreten. Damit nahm Yannick Trautwein im BMW E36 des Teams Schnitzer Classic das Rennen von der Spitze aus in Angriff, musste es aber wegen eines Leistungsverlusts vorzeitig beenden. Auf den Plätzen drei und vier starteten der Däne Steffen Lykke Gregersen und Gerhard Füller im Opel Vectra STW. Beim Start setzte sich Gregersen gegen Trautwein durch und setzte sich in Führung, die er bis zur zehnten Runde behielt. Dann jedoch setzte Ronny Scheer, der sich im Ford Sierra von Startplatz sechs souverän durchgekämpft hatte, zum Überholen an und übernahm die Führung. Drei Runden später fuhr er seinen zweiten Saisonsieg nach Hause, hatte in der Schlussphase aber die heftig attackierenden Gregersen, der seinen ersten DTM Auftritt als zweiter beendete, und Füller, der schließlich Dritter wurde, im Nacken.
 
„Es ist ein wunderschönes Gefühl, in diesem Rahmen hier zu gewinnen“, sagte Sieger Ronny Scheer direkt nach dem Rennen. „Es war ein toller, absolut schöner, fairer Kampf um Platz eins.“ Auch Steffen Lykke Gregersen lobte das faire Miteinander: „Es war am Ende richtig eng und in der letzten Kurve waren wir zu dritt nebeneinander, aber es gab keine Berührungen. Ich bin richtig glücklich mit dem Ergebnis und hoffe, morgen nochmal einen Platz gut machen zu können.“
 
Moritz Horn kämpfte rundenlang sehr eng mit Leonard Batenburg und Marc Hessel. Die drei BMW-Markenkollegen kamen nach mehreren Positionswechseln in dieser Reihenfolge auf den Plätzen vier bis sechs ins Ziel, vor Thomas Wandel im PS- und lautstarken Audi 200 quattro. Der Österreicher Willy Salzgeber (Audi A4 STW), DTM-Legende Olaf Manthey (BMW 635 CSi) und Markus Reich (AUT, Audi A4 STW) komplettierten die Top Ten.

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DTM Media