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Audi-Pilot Kelvin van der Linde auf dem Nürburgring
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Spitzenreiter Kelvin van der Linde gewinnt auch in der Eifel

Kelvin van der Linde (Südafrika) steuert mit hohem Tempo auf den ersten Gesamtsieg in der "neuen" DTM zu.

DTM Nürburgring erstmals mit Porsche

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Nürburgring (SID) - Kelvin van der Linde (Südafrika) steuert mit hohem Tempo auf den ersten Gesamtsieg in der "neuen" DTM zu. Der Audi-Pilot gewann am Samstag das siebte Saisonrennen auf dem Nürburgring und baute seine Führung im Klassement weiter aus. Van der Linde setzte sich vor Gastfahrer Luca Stolz (Brachbach) und dem Schweizer Philip Ellis (beide Mercedes) durch.

Der Südafrikaner feierte seinen dritten Sieg in diesem Jahr, zum dritten Mal holte er zudem die Maximalausbeute von 28 Punkten: Am Samstagvormittag hatte er auch die drei Zähler für die Pole Position eingefahren. Im Rennen profitierte van der Linde zudem von schwächeren Leistungen seiner ersten Verfolger. Maximilian Götz (Uffenheim) verpasste im Mercedes als Fünfter das Podest, Liam Lawson (Neuseeland) im Ferrari schaffte es nicht in die Punkteränge.

Van der Linde liegt mit nun 129 Zählern deutlich vor Götz (84). Am Sonntag wird mit dem zweiten Rennen in der Eifel (13.30 Uhr/Sat.1) und dem insgesamt achten des Jahres die Saisonhalbzeit erreicht. Der Spitzenreiter fuhr in bislang jedem Rennen in die Punkte und verpasste nur einmal die Top Vier.

Van der Linde galt von Beginn an als Mitfavorit. Der 25-Jährige hatte in der artverwandten ADAC GT Masters schon zweimal den Titel gewonnen und besitzt daher Erfahrungsvorteile insbesondere gegenüber Piloten, die jahrelang unter dem alten DTM-Reglement gefahren sind. Von diesen "Altmeistern" stand in der neuen DTM bislang nur einer ganz oben auf dem Podest: BMW-Pilot Marco Wittmann gewann vor zwei Wochen im belgischen Zolder, auf dem Nürburgring wurde er am Samstag Sechster.

In der DTM kommen in diesem Jahr - anders als in der Vergangenheit - keine teuren Prototypen mehr zum Einsatz, sondern seriennähere GT3-Autos. Auch betreiben die Hersteller die DTM nicht mehr werksseitig, stattdessen werden die Autos nun von Kundenteams eingesetzt.

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