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Nächste Station der DTM ist der Circuit Zolder.
© Hankook Tire Europe | Zoom

Nico Müller und Robin Frijns dominieren mit Hankook Rennreifen und vier DTM-Siegen auf dem Nürburgring

Nico Müller und Robin Frijns sind die DTM-Könige des Nürburgrings. Nachdem beide Audi-Piloten mit Hankook Rennreifen bereits beim ersten DTM-Stopp auf der Grand-Prix-Strecke je einmal erfolgreich waren, wiederholten sie am vergangenen Wochenende dieses Ergebnis auch auf der Kurzanbindung des Eifelkurses. Damit bleibt Nico Müller Tabellenführer, 18 Punkte dahinter liegt Robin Frijns in Lauerstellung. Auf Rang drei der Gesamtwertung folgt der aktuelle DTM-Champion René Rast (Audi).

Bei strahlendem Sonnenschein in der Eifel gewann der niederländische Audi-Pilot Robin Frijns den Samstagslauf auf der 3,629 Kilometer langen Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses vor seinem Markenkollegen René Rast. „Es war bei drei Safety-Car-Phasen ein nervenaufreibendes Rennen. Ich bin froh, den Vorsprung mit den Hankook Rennreifen knapp vor René ins Ziel gerettet zu haben“, sagte Robin Frijns nach seinem dritten Saisonerfolg. Als schnellster BMW-Pilot fuhr Marco Wittmann zum dritten Mal in dieser Saison auf das Podium. Tabellenführer Nico Müller (Audi) hatte Pech und fiel nach einem unverschuldeten Dreher bis ans Ende des Feldes zurück. Der Schweizer setzte danach alles auf eine Karte, absolvierte bereits im neunten Umlauf seinen Pflicht-Boxenstopp und kämpfte sich mit dem Ventus Race von Hankook über den langen Stint von 30 Runden noch auf Platz fünf vor.
 
Am Sonntag lief es für Nico Müller dagegen perfekt. Als Dritter ins Rennen gegangen, machte der 28-Jährige kurz nach dem Start einen Platz gut und überholte in Runde sieben den bis dahin führenden Pole-Setter und Markenkollegen Robin Frijns. Müller baute seine Führung bis ins Ziel auf über elf Sekunden aus und feierte nach 41 Umläufen auf dem Nürburgring seinen fünften Saisonsieg. „Dieser Erfolg tut gut, nachdem wir am Samstag etwas Pech hatten. Das Auto war hervorragend, mit den Hankook Rennreifen gab es keine Probleme und ich hatte auf der Strecke viel Spaß“, so Nico Müller. Hinter Robin Frijns komplettierte René Rast als Dritter das Audi-Trio auf dem Podium. Als bester BMW-Fahrer beendete Sheldon van der Linde das Rennen auf Platz vier.

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Nächste Station der DTM ist der Circuit Zolder. Bei dem Doppel-Stopp auf der belgischen Rennstrecke werden vom 9. – 11. Oktober und eine Woche später vom 16. – 18. Oktober die Saisonrennen 13 bis 16 ausgetragen. Das DTM-Finale findet vom 6. – 8. November in Hockenheim statt.
 
Bei der DTM Trophy ist und bleibt Tabellenführer Tim Heinemann aus Fichtenberg Dominator der neu geschaffenen Rennserie. Der Mercedes-Benz-Pilot gewann am Wochenende auf dem Nürburgring beide Läufe über die Sprintdistanz und feierte nach dem Doppel-Erfolg auf dem Grand-Prix-Kurs mit den Hankook Rennreifen den sechsten Triumph in Folge. „Wir denken an jedem Wochenende, jetzt muss die Siegesserie doch mal reißen. Aber es geht immer weiter. Das Team, das Auto und die Hankook Rennreifen - alles passt zurzeit perfekt zusammen“, resümierte Tim Heinemann. Bei einem Vorsprung von 94 Punkten in der Gesamtwertung vor seinem Markenkollegen Jan Kisiel aus Polen kann Heinemann beim nächsten Stopp in Zolder (16. – 18. Oktober) vorzeitig erster Gesamtsieger der DTM Trophy werden. In der Junior Wertung liegt der Brite Ben Green (BMW) in Führung, 36 Zähler dahinter folgen die punktgleichen Mercedes-Benz-Piloten Jan Philipp Springob aus Olpe und der Spanier Marc de Fulgencio.
 
Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: „Die Zuschauer haben hochklassige Rennen am Nürburgring erlebt, sowohl auf der Grand-Prix-Strecke als auch auf der Kurzanbindung. In der Eifel waren Nico Müller und Robin Frijns etwas besser als die Konkurrenz, doch in Zolder kann das alles wieder ganz anders aussehen. BMW hat mit einem Podiumsplatz und einem vierten Rang den Abstand zu Audi verkürzt. Der Hankook Rennreifen war bei beiden DTM-Stopps auf dem Nürburgring für alle Piloten ein starker und zuverlässiger Partner. Bei der DTM Trophy hat Tim Heinemann einen unwahrscheinlichen Lauf. Sechs Siege und zwei zweite Plätze in acht Rennen, viel besser geht es nicht. Alles spricht dafür, dass der Mercedes-Benz-Pilot in Zolder vorzeitig erster Champion der DTM Trophy wird.“

Hankook / DW