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Im Rahmenprogramm der DTM werden die Rennen sieben und acht der DTM Trophy ausgetrage
© Hankook | Zoom

Hankook geht mit der DTM und der DTM Trophy am Nürburgring in die zweite Runde

Reifenhersteller Hankook und die DTM sind an diesem Wochenende erneut am Nürburgring zu Gast. Beim zweiten Eifel-Stopp innerhalb von sieben Tagen steht für die Piloten der internationalen Tourenwagenserie und der DTM Trophy, die im Rahmenprogramm startet, die 3,629 Kilometer lange Sprintstrecke auf dem Programm. Beide Rennformate hat Hankook als exklusiver Reifenpartner bereits vergangenes Wochenende auf dem 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs mit dem Ventus Race optimal unterstützt.

Die Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses ist für die DTM-Fahrer das Wohnzimmer. Auf dieser Teilstrecke wurden in den vergangenen Jahren die Rennen der internationalen Tourenwagenserie ausgetragen. Wichtig wird es sein, die Boliden so abzustimmen, dass der Ventus Race vom Premium-Reifenhersteller auch bei kühleren Temperaturen schnell seinen optimalen Arbeits- und Wirkungsbereich erreicht.
 
„Das entsprechende Fahrzeug-Setup und höhere Ziel-Luftdrücke sind wichtige Komponenten, um dauerhaft hohen mechanischen Grip auf dem glatten Asphalt zu generieren. Von Hankook vorgeschrieben ist ein Mindest-Luftdruck von 1.25 Bar bei einer Streckentemperatur von 25 Grad. Darüber hinaus haben die Teams freie Hand, sollten jedoch nicht zu aggressiv vorgehen, um einen vorzeitigen Reifenverschleiß zu vermeiden“, so Hankooks verantwortlicher DTM-Renningenieur Thomas Baltes.
 
Die Konstruktion des Hankook Rennreifens wird auf dem Nürburgring trotz der teilweise überhöhten Kurven und hohen Kerbs wenig gefordert. Dagegen ist die Beanspruchung der Lauffläche wesentlich höher. Am vergangenen Wochenende sorgten Schmutz, Kies und Fahrzeugteile auf der Strecke für viele Schnitte beim Ventus Race, die jedoch keinen Einfluss auf seine Performance hatten.
 
Ein weiterer Stressfaktor ist die häufig aktivierte „Push-to-Pass-Funktion“, mit der die Fahrer kurzfristig 60 PS mehr Leistung abrufen können. Thomas Baltes: „Dadurch besteht die Gefahr einer partiellen Laufflächen-Überhitzung. Entscheidend ist, wie der Fahrer den plötzlichen Leistungsschub optimal auf die Strecke bringt. Insgesamt ist der Reifenverschleiß am Nürburgring aber durchschnittlich.“
 
Die zweite DTM-Runde in der Eifel wird zeigen, ob der Höhenflug des Gesamtzweiten Robin Frijns (Audi) weitergeht oder Markenkollege Nico Müller seinen Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen kann. Aber auch der aktuelle DTM-Champion René Rast (Audi) hat sich viel vorgenommen und will nach zwei zweiten Plätzen auf dem Eifelkurs diesmal ganz oben auf dem Treppchen stehen. Für BMW wird es darum gehen, zur Audi-Spitzengruppe aufzuschließen.
 
Im Rahmenprogramm der DTM werden die Rennen sieben und acht der DTM Trophy ausgetragen. Im Gesamtklassement liegt Tim Heinemann unangefochten an der Spitze. Kann der Mercedes-Benz-Pilot an seine beeindruckende Siegesserie anknüpfen, wäre das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft.

Hankook / DW