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BMW-Motorsportchef Direktor Jens Marquadt
© Speedpictures | Zoom

Entscheidung über DTM-Zukunft nächste Woche?

Im Rahmen des laufenden DTM-Wochenendes in der Eifel treffen sich Gerhard Berger, Audi und BMW um über die Zukunft zu verhandeln. DTM-Chef Berger macht Druck auf die Verantwortlichen von Audi und BMW. Hier am Nürburgring sind die drei Mitglieder des ITR e.V. nach längerer Zeit wieder gemeinsam vor Ort.

BMW-Motorsportchef Jens Marquardt fehlte am Lausitzring und in Assen um sich auf die kommenden Gespräche vorzubereiten. Denn allen ist klar: Die Zeit drängt! Es wird wohl an diesem Wochenende noch keine definitiven Entscheidungen geben, aber Gerhard Berger hat sich als Deadline das zweite DTM-Wochenende am Nürburgring gesetzt. Aber auch die scheint nicht einzuhalten sein, dasich die Lage als verzwickt darstellt. Der DTM-Chef machte noch einmal deutlich, worum es ihm geht: Die Sicherung der Arbeitsplätze. 30 feste Jobs bei der ITR und bis zu 1000 an den Rennwochenenden gilt es zu sichern. Die Zukunft läuft auf GT3 Autos hinaus, das scheint sicher zu sein. Berger erwartet ein Feld von mindestens 20 Autos. Am Profi-Charakter soll festgehalten werden. Am Rennformat mit je zwei Qualifyings und Rennen soll sich auch nichts ändern.

Horst Bernhardt / DW