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Reaktionen auf das 13. DTM-Rennen 2019 auf dem Lausitzring
© BMW Motorsport | Zoom

DTM: Vier BMW M4 DTM im Samstagsrennen auf dem Lausitzring in den Punkterängen

(Speed-Magazin.de) Im 13. Rennen der DTM-Saison auf dem Lausitzring (GER) hat Marco Wittmann (GER, Schaeffler BMW M4 DTM) als bestplatzierter BMW Fahrer den vierten Platz belegt. Damit verpasste er zwar das Podium knapp, machte aber in der Fahrerwertung aufgrund des Ausfalls von Spitzenreiter René Rast (GER, Audi) Boden gut. Zugleich knackte er dank der zwölf Zähler für Rang vier die Marke von 1.000 Punkten in seiner DTM-Karriere. Er steht nun bei 1.006 Punkten. Neben Wittmann fuhren auch Philipp Eng (AUT, ZF BMW M4 DTM) als Fünfter, Joel Eriksson (SWE, CATL BMW M4 DTM) als Achter und Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) als Neunter in die Punkteränge. 

Timo Glock (GER) fiel nach einem technischen Defekt an seinem JiVS BMW M4 DTM vorzeitig aus. Sheldon van der Linde (RSA) kam als 16. ins Ziel, nachdem an seinem Shell BMW M4 DTM eine defekte Tür gewechselt werden musste. Am Sonntag trägt die DTM das 500. Rennen ihrer Geschichte aus.

Reaktionen auf das 13. DTM-Rennen 2019 auf dem Lausitzring .

Rudolf Dittrich (Leiter BMW Motorsport Fahrzeugentwicklung):


© BMW Motorsport
„Marco Wittmann hat nach einem guten Qualifying und einem super Start einen starken vierten Platz erreicht und in der Fahrerwertung Boden gutgemacht. Auch Philipp Eng, Joel Eriksson und Bruno Spengler haben ein gutes Rennen mit einigen sehenswerten Zweikämpfen gezeigt und den Sprung in die Top-10 geschafft. Schade, dass Timo Glock aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen ist und damit eine mögliche Punkteplatzierung verpasst hat. Bei Sheldon van der Linde musste eine defekte Tür gewechselt werden. Danke an die vielen Zuschauer hier am Lausitzring, die für eine tolle Stimmung gesorgt haben. Glückwunsch an Nico Müller zum Sieg – und natürlich an Bruno Spengler zu seinem 36. Geburtstag an diesem Wochenende.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):
„Es war heute ein schwieriges Qualifying. Unsere Startplätze konnten wir noch ein wenig verbessern. Wir haben dann versucht, die Reifen optimal zu nutzen. Aber mehr war heute einfach nicht zu machen. Das gesamte Team hat super gearbeitet. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf morgen.“

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 5., Rennergebnis: 4., Fahrerwertung: 3., 159 Pkt.):
„Das Resultat ist schon ein wenig enttäuschend. Wir versuchen wirklich, alles aus dem Paket rauszuholen, aber es reicht im Moment leider nicht. Klar haben wir durch den Ausfall von René Rast den Abstand nach vorne ein wenig reduziert, aber um wirklich noch im Titelkampf mitmischen zu können, müssen wir vor der Konkurrenz ins Ziel kommen.“

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 12., Rennergebnis: 9., Fahrerwertung: 8., 79 Pkt.):
„Immerhin sind wir von Platz zwölf aus noch in die Punkte gefahren. Wir haben im Qualifying versucht, nur einen Satz Reifen zu nutzen. Das hat sich im Rennen ausgezahlt. Wir müssen nun schauen, dass wir morgen noch einen Tick schneller werden und ein paar Punkte mehr einfahren. Platz neun ist in Ordnung, aber natürlich nicht komplett zufriedenstellend.“

Timo Glock (#16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 9., Rennergebnis: Ausfall, Fahrerwertung: 13., 33 Pkt.):
„Es war ein bisschen schade heute. Ich hatte eine sehr gute Pace, hing aber hinter Joel Eriksson fest und bin nicht vorbeigekommen. Beim Boxenstopp haben wir leider auch ein wenig Zeit verloren. Zurück auf der Strecke hatte ich dann plötzlich keinen Vortrieb mehr. Dann war es vorbei.“

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):

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„Nach dem Qualifying und den Trainings haben wir Schritte in die richtige Richtung gemacht. Ich denke, dass uns das bei Philipp Eng und Joel Eriksson gut gelungen ist. Bei Philipp haben wir während des Boxenstopps etwas Zeit verloren. Damit sind wir aber gut umgegangen, und Philipp konnte Pietro Fittipaldi anschließend auf der Strecke überholen, was uns Platz fünf eingebracht hat. Damit sind wir sehr zufrieden. Auch Joel konnte sich nach vorn schieben. Mit Sheldon van der Linde hatten wir etwas Pech. Wir müssen uns jetzt anschauen, was genau am Auto vorgefallen ist.“

Philipp Eng (#25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR, Startplatz: 8., Rennergebnis: 5., Fahrerwertung: 4., 139 Pkt.):
„Ich hätte natürlich gerne noch mehr Punkte mitgenommen, aber ich denke, Audi war heute einfach etwas schneller. Marco Wittmann und ich haben vermutlich heute das Maximum rausgeholt. Das Auto fühlt sich aber insgesamt super an.“

Joel Eriksson (#47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 10., Rennergebnis: 8., Fahrerwertung: 10., 47 Pkt.):
„Das Ergebnis ist nicht so schlecht. Am Ende sollten wir froh über die Punkte sein, nachdem wir von Platz zehn ins Rennen gegangen sind. Für mich ist es sehr positiv, dass wir ein sauberes Rennen ohne technische Probleme hatten. Der Start war eigentlich ziemlich gut, allerdings wurde ich gegen die Mauer gedrückt. Dennoch konnte ich ein paar Plätze gut machen. Obwohl ich versucht habe, clever mit dem DRS umzugehen, hatte ich am Ende gegen Pietro Fittipaldi leider das Nachsehen.“

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RBM, Startplatz: 14., Rennergebnis: 16., Fahrerwertung: 12., 36 Pkt.):
„Das Qualifying heute war nicht gut. Wir haben uns aber schnell zurückgemeldet und spät gestoppt. Mit frischen Reifen lief es gut, aber dann hat sich die Tür geöffnet, und wir mussten noch einmal stoppen, um sie zu tauschen. Es war einfach Pech, und ich hoffe, dass unser Glück schnell wieder zurückkehren wird.“

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