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Edoardo Mortara setzte im ersten Freien Training die Bestzeit
© Audi | Zoom

DTM Training Budapest: Mortara und Wickens vorn – Wittmann nur auf Platz elf

(Speed-Magazin.de / DTM Budapest)Temperaturen um die 20 Grad, Sonnenschein und eine neu asphaltierte Strecke waren die Zutaten des ersten freien Trainings auf dem Hungaroring. Heraus kam eine verdammt schnelle erste DTM-Session am Freitagnachmittag. Insgesamt 14 Piloten blieben unter der Trainingsbestzeit von Miguel Molina aus dem Jahr 2014. Damals war der Spanier mit einer Rundenzeit von  1:37.558 Minuten Schnellster – 2016 belegte Paul Di Resta mit seiner schnellsten Runde (1:37.552 Minuten) den 14. Platz. Die Trainingsbestzeit am Freitag gelang unterdessen Edoardo Mortara, der auf seiner schnellsten Runde (1:36.673 Minuten) fast so schnell war, wie Marco Wittmann bei seiner Pole-Zeit vor zwei Jahren (1:36.518 Minuten).

Es waren Mortaras Markenkollegen und die Mercedes-AMG-Fahrer, die das erste Freie Training in Ungarn beherrschten. Hinter Mortara belegte Robert Wickens mit einer Zeit von 1:36.838 Minuten den zweiten Rang. Während sich die beiden Verfolger von Spitzenreiter Wittmann in bester Verfassung präsentierten, hinkten Wittmann und seine Markenkollegen deutlich hinterher. Wiedermal war es aber Wittmann, dem die beste Runde aus dem BMW-Lager gelang. Mit der Zeit von 1:37.327 Minuten belegte er den elften Platz. Rund zweieinhalb Zehntel langsamer war Augusto Farfus (Platz 15), die weiteren sechs BMW-Fahrer belegten die Plätze 18 bis 23.

Im Gegensatz zu seinen Markenkollegen hatte Maximilian Götz mit Problemen zu kämpfen und belegte mit rund 1,6 Sekunden Rückstand auf den letzten Platz. Neben Wickens schafften es hingegen vier weitere Mercedes-AMG-Fahrer unter die besten Zehn: Lucas Auer (Platz 5), Gary Paffett (Patz 6), Christian Vietoris (Platz 7) und Felix Rosenqvist (Platz 8). Noch ein wenig besser liest sich das Ergebnis des Freien Trainings aus Audi-Sicht: Nico Müller belegte den dritten Rang, Mattias Ekström den vierten, Miguel Molina und Jamie Green fuhren die neunt- und zehntschnellste Zeit.

Sollte das erste Freie Training richtungsweisend für die weiteren sechs Sessions des Wochenendes in Ungarn sein, wäre der Vorsprung Wittmanns auf seine Verfolger Mortara und Wickens in Windeseile geschmolzen. Doch wäre es nicht das erste Mal, dass Wittmann und Co ihr gesamtes Potenzial erst im ersten Qualifying eines Rennwochenendes entfalten.

DTM 2016