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Timo Glock sieht die GT3 Spezialisten als Favoriten
© Speedpictures | Zoom

DTM: Timo Glock sieht Ferrari und die GT3-Asse ganz oben auf der Favoriten-Liste

Der BMW-Pilot wagt einen Blick auf die Favoriten in der neuen Ära der DTM-GT3 Meisterschaft. Der ex Formel-1-Pilot hat dabei Ferrari und die Meute der GT-3-Spezialisten ganz oben auf seiner Liste. Bestätigt sieht sich der Odenwälder darin auch nach dem ersten Auftritt der DTM im High-Speed-Tempel von Monza. DTM Neuling Liam Lawson und das AF-Corse Team drückten dem ersten Rennen den Stempel auf und gewann beim ersten DTM-Einsatz. Der Debüt-Sieg des Neuseeländers im Af-Corse Ferrari 488 hinterließ einen starken Eindruck. „Ferrari hatten wir alle auf dem Schirm, da sie bereits bei den Tests sehr stark unterwegs waren. Der Ferrari ist ein relativ neues GT-3-Auto und die AF-Corse Mannschaft versteht ihr Handwerk.“

Mit seinem Debüt-Erfolg in Monza hat der 19jährige Lawson Pascal Wehrlein als jüngsten DTM-Sieger abgelöst. Das zweite Rennen gewann mit Kelvin van der Linde im Audi R8 LMS ein ausgesprochener GT-3-Spezialist. Der Südafrikaner gewann 2014 und 2019 den Titel im GT-Masters und blickt auf sechs Jahre Rennerfahrung im GT-3-Audi R8 LMS zurück. Genau das ist füt Timo Glock ein entscheidender Faktor. „Diese ganzen GT-3-Spezies haben natürlich einen Vorteil im Umgang mit der aktuellen Fahrzeug-Generation der DTM.“ Ebenso sieht er die „Mercedes Jungs“ von Anfang bis Ende. Ob Götz, Juncadella, Ellis oder Abril.

„Die müssen wir alle auf der Liste haben“, ist sich das BMW Urgestein sicher. Nach den ersten beiden Rennen liegt Kelvin van der Linde mit 38 Punkten auf Platz eins der Punkte-Tabelle. Liam Lawson folgt mit 27 Zählern vor Nico Müller (22 Pkt.) Vincent Abril (21) und Alex Albon (18). Das nächste DTM Rennwochenende steht am 24. und 25. Juli am Lausitzring auf dem Programm. Dort wird mit Turn 1 erstmals die Streckenvariante mit der Steilkurve nach dem Start befahren.
 

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Horst Bernhardt