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SSR Performance (#94), Dennis Olsen (N)
© Porsche | Zoom

DTM-Sieg in Spa für Dennis Olsen, zwei Podestplätze für Thomas Preining

Die Kundenteams von Porsche haben dem DTM-Rennwochenende in belgischen Spa-Francorchamps ihren Stempel aufgedrückt. Bei wechselnden Bedingungen auf der legendären „Ardennen-Achterbahn“ fuhr der Norweger Dennis Olsen am Steuer des Porsche 911 GT3 R von SSR Performance am Samstag auf die Pole-Position und zum Sieg. Werksfahrer Thomas Preining erreichte im Auto vom Team 75 Bernhard in beiden Rennen das Podest.
 

Dank seiner erfahrenen Kundenmannschaften war Porsche der erfolgreichste Hersteller des vergangenen DTM-Wochenendes. Die Fahrer von SSR Performance und Team 75 Bernhard sammelten in beiden Rennen insgesamt 60 Punkte – mehr als alle anderen Marken. Mit Bestzeiten in den Trainings stellte der Porsche 911 GT3 R bereits am Freitag seine besondere Stärke auf der 7,004 Kilometer langen Berg-und-Talbahn dar. Dieser Trend setzte sich an den Folgetagen fort.
 
SSR-Performance-Pilot Dennis Olsen nutzte das enorme Potenzial des GT3-Neunelfers am Samstag optimal aus. Am Vormittag fuhr der Norweger knapp vor seinem Markenkollegen Thomas Preining (Team 75 Bernhard) auf die Pole-Position. Am frühen Nachmittag feierte Olsen einen ungefährdeten Sieg auf der Traditions-Rennstrecke in Belgien. Es war der erste Triumph eines Norwegers in der DTM und gleichzeitig der erste Erfolg des Münchener Teams SSR Performance in der hochklassigen GT3-Rennserie.

Porsche 911 GT3 R, SSR Performance (#94), Dennis Olsen (N); Team 75 Bernhard (#24), Thomas Preining (A), Start
Porsche 911 GT3 R, SSR Performance (#94), Dennis Olsen (N); Team 75 Bernhard (#24), Thomas Preining (A), Start
© Porsche
 
 
Auch Werksfahrer Preining stand im Fokus: Der Österreicher fing nach dem Start des ersten Rennens im ultraschnellen Abschnitt Eau Rouge einen spektakulären Drift ab und begeisterte die Fans mit seiner Fahrzeugbeherrschung. Anschließend kämpfte sich der Norisring-Sieger konsequent aus dem Mittelfeld wieder in die Podestränge nach vorn. Am Sonntag ließ der 24-Jährige aus Linz ein weiteres Feuerwerk folgen: Von Platz acht arbeitete sich Preining mit sehenswerten Manövern erneut bis auf die dritte Position vor.
 
„Die positive Entwicklung bei den Porsche-Kundenteams in der DTM ist deutlich sichtbar“, freut sich Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R. „Am Samstag folgte auf das beste Qualifying mit den Plätzen eins, zwei und fünf das starke Rennergebnis mit dem Sieg und einem weiteren Podestplatz. Am Folgetag haben wir gesehen, wie hart der Wettbewerb in der DTM ist: Die Reifenwahl hat im Qualifying auf abtrocknender Strecke alles entschieden. Die Fahrer von SSR Performance hatten aus diesem Grund keine Chancen im Rennen. Thomas Preining aber konnte zeigen, was mit dem 911 GT3 R geht. Seine Aufholjagd von Rang acht auf das Podest war sehenswert.“
 
Die Fahrer der Porsche-Kundenteams besetzten am Rennwochenende in Spa-Francorchamps die Hälfte aller Podestränge, während die Konkurrenz jeweils einen Piloten auf das Siegertreppchen brachte. In der Herstellerwertung belegt der Sportwagen-Hersteller aus Stuttgart den vierten Rang. In der Fahrermeisterschaft sind Dennis Olsen (5.) und Thomas Preining (7.) nach oben geklettert. Die DTM-Saison 2022 wird am letzten September-Wochenende mit den Läufen 13 und 14 auf dem Red Bull Ring in Österreich fortgesetzt.
 
Thomas Preining (A), Dennis Olsen (N), Lucas Auer (A) (l-r)
Thomas Preining (A), Dennis Olsen (N), Lucas Auer (A) (l-r)
© Porsche
 

Fahrerstimmen zum Rennwochenende in Spa-Francorchamps

Thomas Preining (Porsche 911 GT3 R #24): „Ich bin einfach super zufrieden. Das Rennwochenende begann äußerst spektakulär mit meinem gewaltigen Slide in der Eau Rouge. Ich konnte das Auto glücklicherweise abfangen und noch auf Platz drei fahren. Der Sonntag war ebenso gut: mit coolen Überholmanövern auf das Podest. Ich habe es rundherum genossen. An diese starken Leistungen wollen wir bei meinen bevorstehenden Heimrennen am Red Bull Ring anknüpfen.“
 
Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R #94): „Pole-Position und Sieg – der Samstag lief optimal. Das fühlte sich unglaublich schön an. Die Bedingungen auf dem Weg zu meinem ersten DTM-Erfolg waren total knifflig. In der Schlussphase regnete es, allerdings nicht überall, sondern nur in der letzten Schikane und in der ersten Kurve. Als Fahrer musste ich mich bezüglich der Bremspunkte und maximalen Kurvengeschwindigkeiten auf meinen Instinkt und die Informationen vom Team verlassen. Das haben wir alle zusammen perfekt gemacht. Am Sonntag trafen wir im Qualifying leider die falsche Reifenentscheidung. Da war für mich nichts zu holen. Egal: Der erste Sieg in der DTM ist das, was mir als Eindruck bleibt.“
 
Ergebnis Lauf 11
1. Dennis Olsen (N), Porsche 911 GT3 R #94, 23 Runden
2. Maximilian Götz (D), Mercedes-AMG GT3 #1, + 0,818 Sekunden
3. Thomas Preining (A), Porsche 911 GT3 R #24, + 6,972 Sekunden
DNF. Laurens Vanthoor (B), Porsche 911 GT3 R #92
 
Ergebnis Lauf 12
1. Nick Cassidy (NZ), Ferrari 488 GT3 #37, 21 Runden
2. Sheldon van der Linde (RSA), BMW M4 GT3 #31, GRT, + 0,680 Sekunden
3. Thomas Preining (A), Porsche 911 GT3 R #24, + 1,673 Sekunden
12. Laurens Vanthoor (B), Porsche 911 GT3 R #92, + 8,387 Sekunden
19. Dennis Olsen (N), Porsche 911 GT3 R #94, + 17,239 Sekunden

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