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Für den Lausitzring wurden die BoP Einstufungen angepasst
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DTM Lausitzring: BoP Anpassung

Nachdem die für die BoP Einstufungen zuständige Firma AVL aus Österreich die Monza-Daten ausgewertet hat, sind für das zweite DTM-Wochenende geringe Anpassungen vorgenommen worden.

DTM Lausitzring - Traditionsrennserie jetzt mit GT-Rennwagen

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Mercedes-Pilot Maximilian Götz zeigt sich mit der Anpassung zufrieden: „Die Probleme mit der Einstufung von Monza sind nun aussortiert. Es hat sich gezeigt das wir in Italien deutlich zu schwerwaren.“

Da Mercedes in Monza einen leichten Topspeed-Vorteil hatte, mussten die AMG-GT3-Boliden  25 kg Gewicht zuladen. Für den Lausitzring dürfen die Mercedes-Teams nun wieder 20 Kilo ausladen, müssen aber zwei um  0,5 Millimeter kleinere Restriktoren verwenden, was die Motorleistung ein wenig reduziert.Audi darf die 43 Millimeter Restriktoren durch 43,5 Millimeter Begrenzer ersetzen und muss dafür 20 Kilogramm Gewicht zuladen. AVL behält sich vor, die Einstufungen am Wochenende eventuell noch einmal neu anzupassen. Die Lamborghini dürfen im Gegensatz zu Monza ebenfalls um 0,5 Millimeter größere Luftmengenbegrenzer verwenden und müssen 5Kilo Gewicht zuladen. Ferrari muss mit weniger Leistung auskommen. Der Ladedruck desF488 Turbomotors wird von 1,658 auf 1,622 bar runtergeschraubt. Beim Gewicht darf die AF-Corse Mannschaft jedoch 25 Kilogramm ausladen. Beim BMW M6, dem schwächsten Fahrzeug im DTM-Feld, ändert sich nichts.

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Horst Bernhardt

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