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Timo Glock fuhr die Bestzeit im Regen
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DTM Finale Hockenheimring: Japaner tun sich schwer im nassen Training

Beim ersten Aufeinandertreffen der Gaststarter aus der japanisch Super-GT-Serie mit den DTM-Stars mussten die Gäste aus Fernost Federn lassen. Bei nassen Bedingungen rutschte Nick Cassidy im Lexus LC 500 nach sechs Minutenin der Sachskurve in die Streckenbegrenzung. Kurz darauf verlor auch Tsugio Matsuda seinen Nissan GT-R in der Sachskurve, konnte den Einschlag jedoch vermeiden. Beide Fahrzeuge mussten in die Box geschleppt werden.

DTM Hockenheim Finale 2019

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Jenson Button war schnellster der  japanischen Super GT Vertreter
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Bei durchgehend nassen Verhältnissen ließen die Rundenzeiten nur bedingt auf das wahre Kräfteverhältnis schließen. Am schnellsten unterwegs war Timo Glock. Der BMW-Pilot fuhr mit 1:47.841 die beste Runde auf dem 4,574 Km langen Traditionskurs, wo im nächsten Jahr nur noch das Finale stattfinden wird. Zweitschnellster war Marco Wittmann. Der zweifache Champion benötigte für seine persönliche Bestzeit 1:48.010 Minuten. Mike Rockenfeller, Sheldon van der Linde und der neue DTM-Champion Rene Rast komplettierten die Top-5. Jenson Button kam mit den schwierigen Verhältnis besser zurecht als seine Kollegen aus der japanischen Super-GT-Meisterschaft. Der Formel 1 Champion von 2009 fuhr seine schnellste Runde in der Zeit von 1:50.489 Minuten, was am Ende Platz 16 in der Zeitenliste bedeutet. WRT-Audi Pilot Pietro Fittipaldi musste wegen technischer Probleme komplett auf das erste Training verzichten.
 
Am gestrigen Donnerstag hatten die Gaststarter aus Japan in zwei einstündigen Tests die Möglichkeit sich mit dem Hockenheimring vertraut zu machen. Zusammen mit den freien Trainings heute soll dann festgelegt werden ob eine Art Balance of Performance die Fahrzeuge von Lexus, Nissan und Honda den DTM Fahrzeugen angeglichen werden sollen.

Horst Bernhardt

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