Wickens in Brands Hatch bereits auf dem Podium
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DTM 2013 - EuroSpeedway: Wickens und Merhi visieren die Punkteränge an

(Speed-Magazin / DTM 2013) Robert Wickens und Roberto Merhi punkteten bislang jeweils in einem der bisherigen drei DTM-Rennen. Während Wickens in Brands Hatch auf P3 fünfzehn Punkte sammelte, staubte Merhi beim Saisonauftakt in Hockenheim lediglich einen Punkt ab. Auf dem EuroSpeedway in der Lausitz wollen beide wieder um die Punkteränge mitfahren.

„Der Lausitzring ist eine schöne Strecke. Im vergangenen Jahr war es sogar eine Art Heimrennen für mich – denn bevor ich in diesem Jahr nach Stuttgart gezogen bin, habe ich in Berlin gewohnt“, erklärte Robert Wickens vor dem vierten DTM-Saisonlauf. „Meine Erinnerungen an mein erstes Lausitz-Rennen sind zwiespältiger Natur: Bis wenige Runden vor Schluss lag ich auf Kurs, in meinem zweiten DTM-Rennen meine ersten Punkte einzufahren.“

Ein Defekt stoppte den Kanadier, weshalb die Enttäuschung am Ende sehr gross war. „Mit dem Lausitzring habe ich also noch eine offene Rechnung, die ich am kommenden Wochenende begleichen möchte – am liebsten natürlich mit mehr als nur ein paar Punkten“, so der 24-jährige.

Merhi will um Top-5 kämpfen
Merhi will um Top-5 kämpfen
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„Ich habe volles Vertrauen in HWA und Mercedes-Benz und bin mir sicher, dass wir dort stark sein werden“, gibt sich Wickens kämpferisch. „Wenn ich es in den vierten Qualifying-Abschnitt und aufs Podium schaffen könnte, wäre das eine grossartige Versöhnung mit der Strecke nach den Ereignissen im letzten Jahr.“

Merhi will um Top-5 Plätze mitkämpfen

Auch Teamkollege Roberto Merhi mag vor allem die Atmosphäre auf dem Lausitzring. „Die riesige Tribüne an Start-und-Ziel ist immer gut gefüllt und die Fans feuern uns leidenschaftlich an – das spornt uns Fahrer noch mehr an. Mein Ziel ist es, an diesem Wochenende wieder das Beste aus mir und meinem Auto herauszuholen. Es wäre grossartig, wenn ich im Qualifying mindestens bis ins Q3 kommen und im Rennen dann um die Top-5 mitkämpfen könnte.“

„Die Streckencharakteristik des Lausitzrings ist ganz anders als auf den bisherigen Strecken in dieser Saison“, weiss der Spanier. „Man muss sein Auto gut für die vielen langsamen Abschnitte und Schikanen abstimmen und auch den Ausgang der letzten Kurve gut erwischen. Nur dann bietet sich am Ende der Start-/Zielgeraden die Möglichkeit, den Vordermann zu überholen. Mit der Hilfe von DRS sollte das zu einigen spannenden Zweikämpfen und Überholmanövern führen.“

Stephan Carls