Timo Glock: "Mein Rennen war nach Kurve eins eigentlich schon vorbei"
© BMW | Zoom

DTM 2013 - Eurospeedway: Kein gutes Wochenende für das BMW Team MTEK auf dem Lausitzring

(Speed-Magazin / DTM 2013) In Spielberg stand das BMW-Team MTEK noch mit beiden Autos auf dem Podium. Im vierten DTM-Lauf der Saison in der Lausitz dann die Ernüchterung. Timo Glock realisierte lediglich P14, Marco Wittmann musste den BMW vorzeitig mit technischen Problemen abstellen.

>HIER< Das DTM Rennen in unserem Liveticker zum nachlesen!

„Mein Rennen war nach Kurve eins eigentlich schon vorbei. Ich musste Dirk Werner ausweichen, der umgedreht worden war, und bin ans Ende des Feldes zurückgefallen“, sagte Timo Glock nach seinem vierten DTM-Lauf. „Nach einigen Runden war der Speed dann eigentlich okay, aber zu mehr als Platz 14 hat es nicht mehr gereicht. Trotzdem grossen Dank an das Team für zwei gute Boxenstopps. In diesem Punkt sind wir auf dem richtigen Weg.“

Marco Wittmann musste den BMW vorzeitig mit technischen Problemen abstellen
Marco Wittmann musste den BMW vorzeitig mit technischen Problemen abstellen
© BMW
Für Marco Wittmann hatte das Rennen eigentlich gut begonnen. „Am Start und in den ersten Runden war ich in der Lage, einige Positionen gutzumachen. Aber nach dem viel versprechenden ersten Stint habe ich es dann doch nicht geschafft, entscheidend Boden gutzumachen“, so der MTEK-Pilot. „Am Ende mussten wir das Auto aus Sicherheitsgründen vorzeitig abstellen. Wir müssen uns anschauen, was genau los war.“

Nach einem Hoch in Spielberg, kam das Tief in der Lausitz
„So ist der Rennsport: An einem Wochenende steht man oben, und nur 14 Tage später kann die Sache schon wieder ganz anders aussehen“, kennt MTEK-Teamchef Ernest Knoors nur zu gut die Gepflogenheiten im Motorsport. Wir zahlen als neues Team noch immer Lehrgeld.“

„Unsere Fahrer kannten den Lausitzring im DTM-Auto noch nicht, es ist eine Strecke mit einigen Eigenheiten, die neu für uns waren“, so der Niederländer. „Wir werden daraus unsere Schlüsse ziehen und uns intensiv auf das nächste Rennen auf dem Norisring vorbereiten. Marco Wittmann hatte am Ende ein kleineres technisches Problem. Wir wollten nichts riskieren und haben ihn deshalb in die Box geholt.“

Stephan Carls / J.M