Mike Rockenfeller ist derzeit die Audi-Speerspitze in der DTM-Saison 2013
© Audi | Zoom

DTM 2013 Eurospeedway: Audi-Sport Team Phoenix - Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

(Speed-Magazin / DTM 2013) Derzeit ist Mike Rockenfeller die Audi-Speerspitze in der DTM-Saison 2013. Nach einem guten Rennen in Spielberg, legte der Deutsche in der Lausitz nach und sicherte sich Platz zwei und damit die Tabellenführung. Teamkollege Miguel Molina wurde am Ende Sechszehnter.

>HIER< Das gesamte DTM Rennen in unserem Liveticker zum nachlesen!

„Es war ein sehr gutes Rennen“, freute sich Mike Rockenfeller über das erneut gute Resultat. „Von Platz sechs kommend, haben wir das Maximale herausgeholt. Fast hätte ich sogar um den Sieg kämpfen können, aber da muss man fairerweise sagen, dass Gary (Paffett) am Ende einfach schneller war.“

Mike Rockenfeller:
Mike Rockenfeller: "Es war ein sehr gutes Rennen!"
© Audi
„Danke an mein Team. Es war ein sauberes Rennen und wir waren schnell“, sagte der Audi-Werkspilot. „Trotzdem müssen wir uns noch weiter steigern: Es kommen Strecken, speziell die nächste, wo wir bisher nicht so stark waren. Auch dort wollen und müssen wir das Maximum mitnehmen.“

„Wir starteten mit einer anderen Strategie als die anderen“, fügte Miguel Molina hinzu. „In der ersten Kurve habe ich einige Positionen verloren. Ich war anfangs zügig unterwegs, aber der letzte Stint war nicht gut: Meine Reifen bauten ab, ich konnte nicht mehr kämpfen. Aber ich glaube, wir arbeiten in die richtige Richtung und werden bald ein gutes Resultat erzielen.“

Richtige Strategie bringt „Rocky“ nach vorn!
„Wir haben dieses Mal wieder die richtige Strategie gewählt. ‚Rocky’ hatte einen super Speed, wurde aber etwas von (Robert) Wickens aufgehalten“, meinte Phoenix-Teamchef Ernst Moser. „Als er ihn überholt hatte, war der Sieg möglich, aber am Ende des Stints mit den Optionsreifen hatte er Vibrationen und wir haben ihn an die Box geholt.“

„Sonst wäre er (an Gary Paffett) vorbeigekommen. Wir hatten super Boxenstopps und haben gezeigt, dass wir ganz vorne mitfahren können“, so Moser weiter. „Miguel (Molina) ist mit Optionsreifen gestartet. Er wurde leider in einen Startunfall verwickelt und war wieder ganz hinten. Dafür war diese Strategie nicht richtig.“

Stephan Carls / J.M