Dritte Pole von Bruno Spengler für BMW - Da hat Jens Marquardt gut lachen
© Speedpictures | Zoom

DTM 2012 Oschersleben: Reaktionen der Motorsportchefs von BMW, Mercedes und Audi zum Qualifying in der Magdeburger Börde

(Speed-Magazin) Wieder einmal schaffte BMW im Comeback-Jahr den Sprung nach ganz oben im Qualifying. Bruno Spengler sicherte sich mit einer Fabelrunde im drittletzten DTM Saisonqualifying die Pole-Position für BMW. Mercedes-Speerspitze Paffett fuhr auf Startplatz zwei, während Audi den Einzug ins Q4 verpasste.

"Über dieses Qualifying-Ergebnis sind wir natürlich sehr glücklich", erklärte der BMW-Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Es ist die dritte Poleposition für Bruno und BMW, wir stehen mit zwei Fahrzeugen in den Top-4 und haben vier Fahrer in die Top-Ten gebracht: Besser hätte es heute für uns kaum laufen können."

Norbert Haug lobt die gute Ausgangsposition seiner Piloten
Norbert Haug lobt die gute Ausgangsposition seiner Piloten
© Speedpictures
"Dirk Werner gelang im dritten Qualifying-Abschnitt zudem die schnellste Zeit des Wochenendes", lobt Marquardt den Lokalmatador. "Glückwunsch auch an das BMW Team Schnitzer. Die Mannschaft hat das stärkste Qualifying des Jahres abgeliefert. Aber auch die anderen beiden BMW Teams haben es unter die besten Zehn geschafft."

"Leider rückt Martin Tomczyk in der Startaufstellung um fünf Plätze nach hinten", so Marquardt, der die Strafe wegen des Unfalls gegen Paffett in Zandvoort ansprach. "Jetzt freuen wir uns auf morgen. Es wird ein langes Rennen, aber wir sind in einer guten Ausgangssituation."

"Platz zwei für Gary und Platz drei für Jamie sind eine gute Ausgangsposition für uns, Tabellenführer Paffett trennen 0,086 Sekunden von der Pole, was zeigt, wie eng es in der DTM zugeht", lobt der Mercedes Motorsportchef Norbert Haug die Performance seiner Jungs.

"Zuvor in Q2 lagen vom rettenden Platz zehn bis Platz 13 vier Autos in 0,019 Sekunden - enger geht es beim besten Willen nicht mehr", so der Schwabe, der anfügt: "Beim drittletzten Rennen starten die ersten Drei der Meisterschaftswertung morgen auf den Plätzen eins, zwei und drei - wenn das kein Showdown wie im Drehbuch ist, weiß ich auch nicht mehr..."

Dr. Wolfgang Ullrich ist sichtlich unzufrieden mit dem Qualifying
Dr. Wolfgang Ullrich ist sichtlich unzufrieden mit dem Qualifying
© Speedpictures
"Nach dem tollen Qualifying in Zandvoort ist es natürlich enttäuschend, hier das schlechteste der Saison zu erleben", so ein enttäuschter Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich nach dem Qualifying.

"Wir haben zwar wieder vier Audi in den Top Ten, aber nur auf den Plätzen fünf bis acht. Das entspricht nicht unseren Erwartungen", so der Österreicher. "Ich glaube, morgen im Rennen sind wir besser aufgestellt als heute und ich hoffe, dass wir ein besseres Rennergebnis daraus machen."

Stephan Carls