Am Start ging nichts für Mattias Ekström
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DTM 2012 Oschersleben: Audi Sport Team Abt erlebt ein Katastrophen-Rennen

(Speed-Magazin) Auch wenn man mit Mattias Ekström und Timo Scheider in den Top Ten Punkte sammeln konnte, kann die Ausbeute aus dem DTM-Lauf in Oschersleben für das Audi Sport Team Abt nicht zufriedenstellend sein. DTM-Rookie Adrien Tambay fuhr auf Position 16, während Rahel Frey das Rennen vorzeitig beenden musste.

Timo Scheider hatte sich mehr erhofft
Timo Scheider hatte sich mehr erhofft
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"Ein Katastrophen-Rennen: Ich hatte eine schlechte erste Runde – der Rest war sehr gut", gab Mattias Ekström ein knappes Statement nach dem Rennen in Oschersleben. "Ich habe mir mehr erhofft", fügte Timo Scheider hinzu. "Aber das Rennen hat gleich mit einem Schreck begonnen, als Mattias (Ekström) den Motor abwürgte und ich gerade noch aus Intuition richtig reagierte."

"In Turn 1 habe ich mich für die richtige Seite entschieden, wurde aber nach außen gedrückt", so Scheider, der anfügte: "Ich habe damit alle Positionen verloren, die ich gewonnen hatte. Die Pace war dann okay. Der erste Boxenstopp war gut, ich habe einen Platz gewonnen. Beim zweiten Boxenstopp habe ich einige Positionen verloren."

"Wir hatten zehn Minuten vor dem Start ein Problem mit dem Fahrzeug und wir konnten nicht zum Start antreten", so der DTM-Rookie Adrien Tambay der dem Feld hinterher starten musste. "Wir sind aus der Box gestartet und ich habe diesen Einsatz als Test gesehen. Unsere Pace war gut, allerdings hatten wir am Ende erneut ein Problem und mussten früher aufhören. Wir haben das Beste aus unserer Situation gemacht und schauen jetzt nach Valencia."

Rahel Frey musste vorzeitig aufgeben
Rahel Frey musste vorzeitig aufgeben
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"Ich bin natürlich nicht zufrieden", sagte Rahel Frey, die auch technischen Gründen das Rennen vorzeitig beenden musste. "Ich hatte zuvor zwei super Rennen und es lief gut im Qualifying. Deshalb war ich hier in Oschersleben optimistisch."

"Leider habe ich die erste Kurve vermasselt. Wenn man dann erst ganz hinten ist, passiert dort brutal viel", so die Schweizerin. "Ich wollte an Susie (Wolff) vorbei und habe attackiert. Leider habe ich dabei das Auto beschädigt und bin früh ausgeschieden."

"Das Rennglück war nicht auf unserer Seite, als der Motor bei Mattias Ekström abstarb", stellte der Abt Teamchef Hans-Jürgen Abt nach dem Rennen fest. "Im Nachhinein war das sehr schade, weil die Pace stimmte und Mattias viele Plätze gutgemacht hat. Aber er konnte nicht mehr um das Podium mitkämpfen. Aber so etwas passiert im Motorsport, wir werden deshalb die Motivation nicht verlieren."

Stephan Carls