Jens Marquardt hat gut lachen nach dem zweiten BMW-Sieg
© BMW | Zoom

DTM 2012 Nürburgring: Stimmen der Motorsportchefs zum Rennen in der Eifel

(Speed-Magazin) Bruno Spengler sicherte sich zur Freude des BMW-Motorsportchefs Jens Marquardt den zweiten BMW-Sieg der Neuzeit. Hinter dem Kanadier konnte Edoardo Mortara vor den Augen des Österreichers Dr. Wolfgang Ullrich an der Performance vom Red Bull-Ring anknüpfen. Auch Mercedes um ihren Motorsportchef Norbert Haug fand zurück ins Rennwochenende nach einem schwierigen Start.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): "Das ist für uns ein absolutes Traumergebnis. Bruno Spenglers zweiter Sieg für BMW nach der Poleposition gestern und Platz drei für Martin Tomczyk krönen ein perfektes Rennwochenende. Ich bin auf die gesamte Mannschaft unglaublich stolz. Ein schöneres Geschenk hätten wir uns zum 40. Geburtstag von BMW M kaum wünschen können. Bruno hat das Rennen von Anfang bis zum Ende kontrolliert. Martin konnte sich vom fünften Startplatz mit einer tollen Strategie und einem schönen Überholmanöver noch auf das Podium vorkämpfen. Die Boxenstopps haben perfekt funktioniert. Das BMW Team Schnitzer ist auf dem Nürburgring einfach eine Bank. Den letzten BMW Sieg in der DTM auf dieser Strecke hat vor fast genau 22 Jahren ebenfalls ein Schnitzer BMW M3 geholt. Insgesamt war das für uns der neunte DTM-Triumph auf dem Nürburgring. Und den werden wir heute ausgiebig feiern."

Auch Dr. Wolfgang Ullrich ist zufrieden mit der Leistung von Mortara
Auch Dr. Wolfgang Ullrich ist zufrieden mit der Leistung von Mortara
© Audi
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): "Es war ein schwieriges und anstrengendes Rennen für alle. Wir haben vier Audi in die Top 10 gebracht, das ist das beste Hersteller-Ergebnis. Wir hatten gehofft, das Rennen gewinnen zu können. ‚Edo’ (Mortara) ist ein perfektes Rennen gefahren, aber mehr ging nicht. Wir hatten den Nachteil, dass er nicht wie Bruno Spengler neue Reifen für das Rennen hatte, das machte einen deutlichen Unterschied. Man hat aber insgesamt gesehen, dass wir einen Schritt vorwärts gemacht haben, mit dem wollen wir uns jetzt auf das nächste Rennen vorbereiten."

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: "Bedenkt man, wo wir losgefahren sind, dann haben wir heute ganz gute Arbeit geleistet. Gary fuhr von elf auf sechs, Jamie von sieben auf vier, Robert von neun auf sieben. Die Verzögerung beim zweiten Boxenstopp hat Gary zwei Plätze und vier Punkte gekostet und trotzdem hat er nach sechs von zehn Rennen als Spitzenreiter immer noch 20 Punkte Vorsprung. In einer Woche treffen wir uns in Zandvoort und dann geht´s weiter."

Stephan Carls