Spengler rast zur Pole auf dem Nürburgring
© BMW | Zoom

DTM 2012 Nürburgring: Audi dominiert in der Eifel - Spengler fährt auf Pole!

(Speed-Magazin) Nachdem Audi eine gewisse Dominanz in den ersten Einheiten abspulen konnte, setzte sich der BMW-Pilot Bruno Spengler im Shoot-Out Qualifying gegen die Ingolstädter durch. Mercedes startet mit wackeligen Beinen aus der Sommerpause in die zweite Saisonhälfte.

Green bildet Mercedes-Speerspitze auf P7
Green bildet Mercedes-Speerspitze auf P7
© Mercedes
Der Vorsprung des Stuttgarter Automobilherstellers Mercedes scheint dahin. Bei hochsommerlichen Temperaturen beim Gastspiel in der Eifel, hatten die Sternträger nicht viel zu melden. BMW und Audi machten die Pole-Position unter sich aus. Der Meisterschaftsführende Gary Paffett war bereits nach dem Q2 zum zuschauen verdammt.

Offenbar lag es an der Hitze, dass das Mercedes C-Coupé nicht richtig in Wallung kahm, schliesslich war es nicht nur Gary Paffett der seine Probleme hatte. Auch Jamie Green kam letztendlich nicht über einen siebten Platz hinaus. Zudem markiert der Brite mit der mageren Ausbeute die Mercedes-Speerspitze im Klassement nach dem Zeittraining.

Ausgeglichenheit für Audi und BMW in den Top10 - Zweimal Vier!

Mortara bester Audi-Pilot
Mortara bester Audi-Pilot
© Audi
Anders dagegen die Audis - allen voran Edoardo Mortara, der sich im Shoot-Out Qualifying gegen seine Markenkollegen Filipe Albuquerque und Mike Rockenfeller durchsetzen konnte. Rockenfeller der im Q3 noch die Bestzeit fuhr, schmiss seine Runde im Einzelfahren bereis nach der erste Kurve weg. Startplatz vier sprang am Ende für den Phoenix-Piloten heraus, während Filipe Albuquerque knapp vorm Mann aus Neuwied blieb. Für Timo Scheider reichte es soeben auf Startplatz zehn.

Allerdings konnte im Q4 keiner der drei Audi-Piloten die Zeit des BMW-Fahrers Bruno Spengler toppen, der souverän die Pole in der sengenden Hitze einfuhr. Zweitbester BMW wurde der amtierenden DTM-Champion Martin Tomczyk, der vor seinem Markenkollegen Augusto Farfus den fünften Startplatz inne hatte. Dirk Werner rundete das BMW-Quartett in den Top10 auf Position acht ab.

Frühes Favoriten-Ausscheiden auf dem Nürburgring.

Esktröm scheidet früh aus
Esktröm scheidet früh aus
© Audi
Nicht nur Gary Paffett musste nach dem zweiten Qualifying-Segment die Segel streichen, auch Mattias Ekström der in der Eifel zu den Favoriten zählte, schaffte nicht den Sprung in die Top10. Startplatz zwölf neben Paffett war die magere Ausbeute des Schweden in Audi-Diensten.

Wieder einmal reichte es auch nicht für Ralf Schumacher im Mercedes C-Coupé. Der Kerpener hatte sich anfangs der Saison eine Menge vorgenommen. Vom Startplatz 15 wird das sicherlich ein schwieriges Unterfangen. Anders lief es da bei Rahel Frey im Audi. Die Schweizerin verpasste nur knapp den Sprung ins zweiten Qualifying-Segment, und liess dabei Christian Vietoris, Andy Priaulx sowie Roberto Merhi, Susie Wolff und David Coulthard hinter sich.

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Stephan Carls