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Red Bull hat bei der Wiedereröffnung das alte Streckenlayout über
© Red-Bull-Ring | Zoom

DTM 2012: Der Red-Bull-Ring zwischen Tradition und Moderne

(Speed Magazin) Auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg treffen Tradition und Moderne aufeinander. Schon im Jahr 1969 als Österreichring und später als A1-Ring war der Kurs bis 2003 Schauplatz zahlreicher legendärer Rennen in der Formel 1 und der DTM. Nach einer langen Umbau- und Renovierungszeit eröffnete Red Bull die Rennstrecke im vergangenen Jahr wieder, das alte Streckenlayout wurde übernommen.

Der Hochgeschwindigkeits-Kurs mit einigen langsamen Kurven und großen Höhenunterschieden erfordert von Teams und Fahrern eine Allroundperformance. Mit einem fast 90 Grad-Knick nach der Start-Ziel-Geraden und zwei Spitzkehren hat die Strecke zu Beginn einen Stop-and-Go-Charakter. Hier gibt es beim Einbremsen gute Überholmöglichkeiten, zum schnellen Herausbeschleunigen
muss der Hankook-Rennreifen viel Traktion liefern. Danach folgen High-Speed-Passagen, Steigungen und Gefälle – für die Piloten gut einsehbar – wechseln sich ab. Der Top-Speed wird auf der langen Start-Ziel-Geraden erreicht. Der Red-Bull-Ring ist perfekt in die Landschaft integriert. Die Zuschauer können einen großen Teil des 4,326 Kilometer langen Kurs überblicken und gleichzeitig die atemberaubende Aussicht genießen.

Hankook / J Patric