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Mattias Ekström zweifelt am Erfolg einer GT3 DTM
© Speedpictures | Zoom

Audi DTM-Legende befürchtet negative DTM Zukunft wegen GT3-Reglement

Durch die Ausstiege der Audi Werksteams und den damit verbundenen Wechsel auf Audi Kundenteams sieht der DTM-Champion von 2004 und 2007 Mattias Ekström alles was in Zukunft mit der DTM passiert mit Skepsis. Das liegt laut Ekström daran, dass die Hersteller die Serie nicht mehr in dem Maße unterstützen und die teilnehmenden Teams auf die Mitgift von Fahrern angewiesen sein werden. 
 

„Die DTM hat immer versucht, sich als Meisterschaft so zu positionieren dass die besten Fahrer in den Autos sitzen. Und die Besten haben natürlich auch höhere Erwartungen, was die finanziellen Bedingungen angeht. Ohne  die Hersteller wird das natürlich schwieriger werden," sagt Mattias Ekström.
 
Es ist daher durchaus möglich dass die DTM Teams das Budget von rund einer Million Euro pro Fahrzeug und Saison über Paydriver finanzieren müssen. „Wenn sich die DTM zu einer Meisterschaft für Paydriver oder Gentleman-Driver entwickelt, wird sich der Ruf schnell ins negative ändern“, ist sich Ekström sicher. „Sie wäre dann nicht mehr die Serie in der die besten Fahrer unterwegs sind, sondern eine Motorsport-Veranstaltung, bei der Fahrer am Start sind die das grösste Budget mitbringen. Das macht mir Sorgen und ich befürchte dass es so kommen könnte.“ 
 

Horst Bernhardt / DW