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Am Freitag geht die 43. Rallye Dakar zu Ende
© AFP/SID/FRANCK FIFE | Zoom

Rallye Dakar will grüner werden

Am Freitag geht in Dschidda/Saudi-Arabien die 43. Rallye Dakar zu Ende - und damit auch eine Ära.

Köln (SID) - Am Freitag geht in Dschidda/Saudi-Arabien die 43. Rallye Dakar zu Ende - und damit auch eine Ära: Nach dem Willen der Organisatoren soll die traditionsreiche Hetzjagd auf vier und zwei Rädern durch die Wüste grüner werden. "Wir sind sicher, dass die Autos und Trucks von morgen von Elektromotoren angetrieben werden", sagte Dakar-Chef David Castera im Rahmen der diesjährigen Rallye.

Ab der Ausgabe im kommenden Jahr werde deswegen zunächst eine neue Kategorie geschaffen, die für vollelektrische oder -hybride Autos und Trucks reserviert ist. Im Jahr 2026 will man in der Top-Kategorie komplett ohne Abgase unterwegs sein, Amateurstarter erhalten einen Aufschub bis 2030.

"Das Prinzip der Basis eines Elektromotors wird für alle gleich sein", erklärte Castera: "Die Herausforderung von morgen ist, wie dieser Strom erzeugt wird."

Der deutsche Automobil-Hersteller Audi hatte Ende November im Zuge seiner Neuausrichtung im Motorsport bekannt gegeben, an der Dakar 2022 "mit einem innovativen Prototyp" an den Start zu gehen. Markus Duesmann, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, erklärte: "Wir wollen auch in Zukunft innovative Technologien für den Serieneinsatz entwickeln. Die härteste Rallye der Welt ist hierfür die perfekte Bühne."

 

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