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Ein toter Zuschauer ist bisher in der härtesten Rallye zu beklagen
© Dakar 2023 | Zoom

Dakar 2023: Toter Zuschauer überschattet erneut die Rallye Dakar

Die Rallye Dakar hat wieder einmal einen Toten zu beklagen. Dieses Mal hat es einen Zuschauer getroffen: Am Abend gaben die Organisatoren den ersten Todesfall der diesjährigen Dakar 2023 bekannt. Ein italienischer Tourist, der sich hinter einer Düne befunden hat, sei von einem teilnehmenden Fahrzeug erfasst worden. Die Person ist dann direkt mit dem Rettungshubschrauber Richtung Krankenhaus geflogen worden, allerdings schon während des Rettungstransports im Hubschrauber verstorben. Der Veranstalter ASO kündigte eine Untersuchung des Unfalls an. Die Rallye Dakar 2023 gilt als die bisher härteste Rallye überhaupt, darin sind sich die Teams und Fahrer einig. Seit 1979 sind insgesamt mehr als 70 Menschen, neben den aktiven Teilnehmern auch mehrere Fans und Journalisten bei der traditionsreichen Rallye ums Leben gekommen.

2023 ist die härteste Rallye DAKAR seit die Dakar nach Saudi-Arabien kam

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Ergebnis der SS9 in der Rallye Dakar 2023: Nasser Al Attiyah vor Gottschalk und Moraes sowieLoeb


Der deutsche Beifahrer Timo Gottschalk (Berlin) und sein brasilianischer Pilot Lucas Moraes liegen bei der 45. Rallye Dakar in Saudi-Arabien weiter auf Podestkurs. Auf der neunten Etappe von Riad nach Haradh belegte das Toyota-Duo beim Tagessieg von Sebastien Loeb (Frankreich/Prodrive) den zehnten Rang und schob sich in der Gesamtwertung damit auf Rang zwei vor.

Carlos Sainz gibt die Dakar 2023 endgültig auf

Der spanische Altmeister Carlos Sainz gab unterdessen nach einem weiteren schweren Unfall das neunte Teilstück auf und wird die Rallye Dakar 2023 auch nicht mehr fortsetzen. Der dreimalige Sieger und sein Co-Pilot Lucas Cruz hatten sich nur fünf Kilometer nach dem Start  zur SS9 mit ihrem Audi überschlagen. Schon am Freitag war das Duo verunglückt, dabei wurde das linke Vorderrad des Wagens abgerissen.

Der Spanier hatte laut Organisatoren versuchen wollen, "die Sonderprüfung erneut zu starten, gab aber schließlich auf, da er immer noch unter Brustschmerzen auf der rechten Seite" leide. Der Vater des Formel-1-Piloten Carlos Sainz junior gewann die Dakar 2010, 2018 und 2020.

Es ist eine "sehr harte Prüfung" gewesen, sagte Gottschalk. Bereits kurz nach dem Start hat er Carlos Sainz gesehen, der sich überschlagen hatte. "Wir haben beschlossen, es auf dieser Prüfung sachte angehen zu lassen. Wir waren heute sehr geduldig, haben ein paar Autos an uns vorbeiziehen lassen", erklärte der 48-Jährige Gottschalk: "Wir haben ein Auge auf die Gesamtwertung, nicht auf Tagesplatzierungen. Das Auto ist in einem super Zustand. Das ist wichtig."

In der Gesamtwertung beträgt der Rückstand auf den führenden Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah (Katar/Toyota) 1:21,57 Stunden. Auf Rang drei folgt mit rund 22 Minuten Abstand zu Gottschalk und Moraes Tagessieger Loeb.

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SID / sw

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