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TecDAY AMG Future of Driving Performance Eigenständige E PERFORMANCE Antriebsstrategie für Performance-Hybride
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VIDEO Mercedes-AMG: Die nächste Stufe - E PERFORMANCE mit 2,0-Liter Vierzylindermotor und elektrischem Abgas-Turbolader

Parallel zur Entwicklung der Achtzylinder-Performance-Hybride verläuft die nächste technologische Stufe: AMG Performance-Hybride in Kombination mit dem AMG Vierzylinder-Turbomotor. Das 2,0-Liter-Triebwerk mit der internen Bezeichnung M 139 kommt bislang in den kompakten Performance-Modellen quer eingebaut zum Einsatz. Als E PERFORMANCE-Variante wird er auch in anderen künftigen Baureihen von Mercedes-AMG für standesgemäßen Vortrieb sorgen. Dann allerdings längs eingebaut, tiefgreifend überarbeitet sowie nochmals deutlich leistungsgesteigert. Dabei streben die Ingenieure an, dass der weiter entwickelte M 139 die bislang bereits weltweit höchste Literleistung aller Vierzylinder-Serienmotoren nochmals übertreffen wird.

Größte Innovation ist der elektrische Abgas-Turbolader, der erstmals in einem Serienfahrzeug realisiert wird. Diese Technologie stammt direkt aus der Formel 1 und wird dort als MGU-H (Motor Generator Unit Heat) bezeichnet. Das identische System beflügelt auch schon das Hypercar Mercedes-AMG Project ONE.

Blitzschnelles Ansprechen, agiler als ein V8-Saugmotor

Der elektrische Abgasturbolader löst den Zielkonflikt zwischen einem kleinen, schnell ansprechenden Lader, der jedoch eine vergleichsweise geringe Spitzenleistung erzielt, und einem großen Lader mit hoher Spitzenleistung, der wiederum deutlich verzögert anspricht.

TecDAY AMG Future of Driving Performance Eigenständige E PERFORMANCE Antriebsstrategie für Performance-Hybride; Antriebsstrang 4-Zylinder (M139)

Abgas-Turbolader mit integriertem Elektromotor: Agilität neu definiert

Der Clou dieser innovativen Aufladung: Direkt auf der Welle des Abgasturboladers (Laderwelle), zwischen dem Turbinenrad auf der Abgasseite und dem Verdichterrad auf der Frischluftseite, ist ein rund vier Zentimeter schmaler Elektromotor integriert. Dieser treibt elektronisch gesteuert die Welle des Abgasturboladers direkt an und beschleunigt damit das Verdichterrad, bevor der Abgasstrom den Antrieb übernimmt. Die Elektrifizierung des Turboladers verbessert das Ansprechverhalten direkt ab Leerlaufdrehzahl und über den gesamten Drehzahlbereich hinweg deutlich.
 
Die Folge: Der Verbrennungsmotor reagiert noch spontaner auf Fahrpedalbefehle, das gesamte Fahrgefühl ist deutlich dynamischer und agiler. Außerdem ermöglicht die Elektrifizierung des Turboladers ein höheres Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen gegenüber einer nicht elektrifizierten Aufladung, was die Agilität ebenfalls steigert und das Beschleunigungsvermögen aus dem Stand optimiert. Auch wenn der Fahrer vom Gas geht oder bremst, ist die Technologie des E-Turboladers in der Lage, den Ladedruck stets aufrecht zu erhalten, sodass ein kontinuierlich direktes Ansprechverhalten gewährleistet ist.
 
Der Turbolader wird mit dem 400 Volt-Bordnetz betrieben und erreicht damit Drehzahlen von bis zu 156.000/min, was einen sehr hohen Luftdurchsatz ermöglicht. Lader und Elektromotor sind an den Hochtemperatur-Kühlkreislauf des Verbrennungsmotors angeschlossen, um ein stets bestmögliches Temperaturumfeld zu schaffen. Die Leistungselektronik wird über den Niedertemperatur-Kreislauf gekühlt.

TecDAY AMG Future of Driving Performance Eigenständige E PERFORMANCE Antriebsstrategie für Performance-Hybride; Electric Drive Unit; High Performance Batterie
TecDAY AMG Future of Driving Performance Eigenständige E PERFORMANCE Antriebsstrategie für Performance-Hybride; Electric Drive Unit; High Performance Batterie
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Künftiger Vierzylinder-Hybrid auf dem Leistungsniveau des aktuellen V8-Motors mit Biturboaufladung

Beim Vierzylinder-Performance-Hybrid kann der mehr als 330 kW starke AMG 2,0-Liter-Turbomotor (mit elektrischem Abgas-Turbolader) mit einem bis zu 150 kW starken Elektromotor kombiniert werden. Die Gesamtleistung und das Gesamtdrehmoment ermöglichen künftigen AMG Modellen Fahrleistungen, die vergleichbare, heutige Fahrzeuge mit V8-Motor ohne Hybridantrieb noch übertreffen. Die hohe Agilität, Performance und Effizienz des hybriden 4-Zylinder Antriebsstranges wird zunächst in der zukünftigen Generation der Mercedes-AMG C-Klasse auf den Markt kommen.

 

Riemengetriebener Starter-Generator serienmäßig

Die Vier- und Achtzylinder-Performance Hybride erhalten außerdem einen riemengetriebenen Starter-Generator (RSG), der Lichtmaschine und Anlasser in einem Bauteil vereint und 10 kW (14 PS) leistet. Er startet den Verbrennungsmotor und gewährleistet die Grundversorgung der Nebenaggregate wie Klimaanlage oder Fahrlicht, wenn das Fahrzeug beispielsweise an einer Ampel steht und der Ladezustand der Hochvolt-Batterie nicht mehr ausreicht, um das Niedrigvolt-Bordnetz zu stützen. Der RSG agiert besonders reaktionsschnell, weil er in das 400-Volt Hochspannungsnetz integriert ist.

100 Prozent Emotionen, null Emissionen: Rein batterieelektrische AMG Fahrzeuge kurz vor dem Serienstart

Darüber hinaus entwickelt Mercedes-AMG auch Performance Fahrzeuge mit rein batterieelektrischem Antrieb. Derzeit entstehen exklusive, individualisierte sowie leistungsgesteigerte AMG-Modelle auf Basis kommender Mercedes-EQ Elektroautomobile – ähnlich wie heute eine Mercedes-AMG E-Klasse auf Basis eines Mercedes-Benz Modells, die sogenannte AMG Derivatestrategie. Die Markteinführung wird noch in diesem Jahr beginnen. 
 
Die ersten batterieelektrischen AMG Modelle basieren auf der neuen, elektro-exklusiven Mercedes-EQ Architektur. Die Fahrzeuge werden in Affalterbach markenspezifisch in den Bereichen Technologie (Antrieb, Fahrwerk, Bremsen, Sound), Exterieurdesign, Interieurgestaltung sowie Serienausstattung und Optionen umfangreich neu entwickelt. Sie sind Botschafter einer neuen Ära im Performance-Segment der 43er und 53er AMG Modelle, für Zielgruppen, die großen Wert auf innovative Elektro-Mobilität legen, aber auf Sportlichkeit und agile Fahrdynamik nicht verzichten möchten.

Parallel zur Entwicklung der Achtzylinder-Performance-Hybride verläuft die nächste technologische Stufe: AMG Performance-Hybride in Kombination mit dem AMG Vierzylinder-Turbomotor. Das 2,0-Liter-Triebwerk mit der internen Bezeichnung M 139 kommt bislang in den kompakten Performance-Modellen quer eingebaut zum Einsatz.
Parallel zur Entwicklung der Achtzylinder-Performance-Hybride verläuft die nächste technologische Stufe: AMG Performance-Hybride in Kombination mit dem AMG Vierzylinder-Turbomotor. Das 2,0-Liter-Triebwerk mit der internen Bezeichnung M 139 kommt bislang in den kompakten Performance-Modellen quer eingebaut zum Einsatz.
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Das Exterieur-Design greift AMG charakteristische Elemente auf und überträgt diese in das vollelektrische Zeitalter. Dazu gehören die spezifische Kühlerverkleidung mit vertikalen Lamellen, die neu gestaltete Frontschürze, die Seitenschwellerverkleidungen, das eigenständige Heck mit Spoilerlippe und Diffusor sowie AMG Räder im Aero- oder Heritage-Design.
 
Auch der Innenraum erhält die besondere sportliche Note unter anderem durch exklusive AMG Sitze mit individueller Grafik, AMG spezifischen Funktionen und Anzeigen für die MBUX-Displays oder das AMG Performance Lenkrad mit integrierten Schaltflächen und zwei runden AMG Lenkradtasten. Zahlreiche AMG Optionen verstärken auf Wunsch den dynamischen Look.
 
Die neuen Performance Modelle rollen mit zwei eigenständigen, permanent erregten Synchronmaschinen und vollvariablem Allradantrieb mit modularer Drehmomentverteilung an den Start. Die vorläufigen Performance Werte der Erprobungsträger sind bereits sehr vielversprechend: Aus der Kombination von Front- und Heckmotor können Gesamtleistungen auf dem Niveau der stärksten Mercedes-AMG Performance Modelle mit dem aktuellen 4,0-Liter-V8-Biturbomotor erzielt werden. Das gilt auch für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 km/h, der je nach Leistung und Fahrzeug in deutlich unter 4,0 Sekunden erledigt ist und dessen lineare Beschleunigung ein ganz besonderes Vergnügen bereitet. Die Elektromotoren drehen bis max. 18.000/min und ermöglichen ein Spitzentempo von bis zu 250 km/h.
 
Die 400-Volt-Lithium-Ionen-Batterie erhält einen eigenen Leitungssatz, der an das höhere Leistungsvermögen der AMG Derivate angepasst ist. Das AMG RIDE CONTROL+ Luftfahrwerk ist für optimierte Längs- und Querdynamik AMG spezifisch abgestimmt. Hinzu kommt die elektro-exklusive AMG i-Booster Zusatzfunktion, die elektrische Rekuperation und hydraulische Bremse beim Verzögerungsvorgang harmonisch kombiniert.
 
Und natürlich gehört auch der AMG typisch Sound dazu. Mit beispielsweise zusätzlicher Hardware (Lautsprecher, Shaker, Soundgenerator) und der neu komponierten, authentischen „AMG Sound Experience“ fährt Mercedes-AMG auch elektrisch hoch emotional in die Zukunft.

Daimler / DW