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Der neue Volkswagen Golf Variant R-Line
© Volkswagen AG | Zoom

Variant startet: Werk Wolfsburg baut komplette Golf Familie

Vor kurzem hat der Vorverkauf des neuen Golf Variant begonnen – gebaut wird das Auto im Werk Wolfsburg. Am Unternehmenssitz von Volkswagen läuft damit ab sofort die komplette Golf Familie vom Band. Einige Mitarbeiter sehen einen alten Bekannten wieder.

Für Jörn Manske aus der Lackiererei bedeutet der Produktionsstart des neuen Golf Variant ein Wiedersehen mit dem kompakten Modell © Volkswagen AG
Zu den Beschäftigten, die das Auto noch aus dem Effeff kennen, gehört Jörn Manske. Er war schon an Bord, als der Golf Variant zuletzt in Wolfsburg gefertigt wurde – das war bis 2006. Manske arbeitete damals bereits in der Lackiererei, wurde Teamsprecher und begann mit der Weiterbildung zum Meister.
 
Den Anlauf des neuen Golf Variant hat er als Schichtleiter begleitet. „Im Vergleich zu damals sehe ich bei uns in der Lackiererei extreme Weiterentwicklungen. Unsere Prozesse sind viel stabiler, die Qualität ist gleichbleibend hoch, Energieeffizienz und Ergonomie wurden deutlich verbessert“, berichtet Manske.
 
Katja Utermöhlen, hier am aktuellen Golf, lernt gerade das Presswerk kennen © Volkswagen AG
Neu bei Volkswagen ist Katja Utermöhlen – die Stelle als Assistentin des Presswerkleiters ist ihre erste im Unternehmen. Sie studierte BWL und Logistik in Emden und Münster, stieg dann über das internationale Traineeprogramm Start-up-Cross bei Volkswagen ein. „Ich bin die Erste aus meiner Familie, die bei Volkswagen arbeitet, aber alle in meiner Familie fahren einen Volkswagen. Der Golf war mein Fahrschulauto, ich finde das Auto toll“, sagt Utermöhlen.
 
Das Presswerk ist für sie ein guter Ort, um im Unternehmen anzufangen. „Hier ist alles sehr familiär, die Arbeitsatmosphäre stimmt. Dass wir in Wolfsburg jetzt die gesamte Golf Familie bauen, finde ich gut. Ich habe schließlich noch viele Jahre vor mir“, sagt Utermöhlen.
 
Lars Brandt arbeitet seit 1992 bei Volkswagen. Früher hat der gelernte Energieanlagenelektroniker Anlagen und Roboter programmiert. Seit 2013 gehört er zum Netzwerk der Elektrofachkräfte, die sich in die Bereiche „Fahrzeug“ und „Anlagen“ aufteilen.
 
Als Elektrofachkraft in der Golf Fertigung ist Brandt verantwortlich für den Umgang mit Elektrofahrzeugen inklusive der Hybride. Als Hochvoltexperte bewertet er Tätigkeiten am Elektrofahrzeug. Für die so genannte Freischaltung der Autos in der Wagenfertigstellung hat er die Arbeitsanweisung geschrieben, die jetzt auch in China übernommen wird.
 
Hochvoltexperte Lars Brandt. 2018 hat er in Foshan in China beim Anlauf des e-Golf unterstützt © Volkswagen AG
Rebecca Schrader ist gelernte Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Güteprüferin in der Kunststofftechnik in Halle 53a, wo die Stoßfänger für den Golf und seine verschiedenen Derivate im Spritzgießverfahren hergestellt werden. Ihre Aufgabe ist es, die Qualität der Stoßfänger zu überprüfen und sicherzustellen. „Der neue Golf Variant ist gut für die Vielfalt am Standort. Wir haben für das Fahrzeug sogar eine neue Halle gebaut“, sagt sie.
 
Bevor sie Güteprüferin wurde, hat sie in der Produktion der Stoßfänger gearbeitet. Sie weiß also, wovon sie spricht. Dass nur Teile mit Top-Qualität den Bereich verlassen, ist ihr wichtig, denn: „Wir geben dem Auto sein Gesicht.“
 
Michael Fromme ist seit 18 Jahren Berufsausbilder © Volkswagen AG
Wer Lackierer in der Golf Fertigung im Werk Wolfsburg gelernt hat, kam in den letzten 18 Jahren nicht an Michael Fromme vorbei. Er ist Berufsausbilder und betreut die Auszubildenden unter anderem in der Grundausbildung. 180 Nachwuchskräfte sind es im Laufe der Zeit gewesen und zu vielen hat er noch Kontakt.
 
Viel zu erzählen hat er vor allem durch die Betreuung der GTI, die jährlich am Wörthersee präsentiert werden. Das Wörthersee-Projekt wurde 2008 von der Volkswagen Akademie ins Leben gerufen: Auszubildende verschiedener Berufe bekommen seitdem jedes Jahr die Möglichkeit, ihren Traumwagen zu kreieren. Michael war von Anfang an dabei und betreut die Lackierer im Team.
 
Zurück zu Jörn Manske, dem erfahrenen Schichtleiter. Er berichtet, dass sich nicht nur die Arbeitsprozesse gewandelt haben, seit der Golf Variant zuletzt in Wolfsburg gebaut wurde. Manske: „Auch die Farben haben sich im Lauf der Zeit geändert. Damals haben wir viel Rot und Blau gesehen, heute eher Metallic-Lackierungen und moderne Grautöne. Aber auch viel Weiß. Ich bin immer viel Golf gefahren. Auch mein erstes Auto war ein Golf 1 GTI, Baujahr.“

Volkswagen AG / SK