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Gesamt-Absatz geprägt durch Auswirkungen weltweiter Pandemie
© BMW Group | Zoom

Trotz Corona: BMW Group steigert Absatz elektrifizierter Fahrzeuge im ersten Halbjahr

Das Absatzergebnis der BMW Group war in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wie erwartet beeinträchtigt durch die Auswirkungen der temporären Schließung der weltweiten Handelsbetriebe. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr dieses Jahres weltweit 962.575 (-23,0%) Fahrzeuge der Premium-Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert.

„Wir verfolgen die weltweite Nachfrageentwicklung sehr genau und planen weiterhin in Szenarien, um dynamisch auf die unterschiedliche Geschwindigkeit reagieren zu können, mit der sich die Regionen rund um den Globus von der Corona Pandemie erholen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Eine erfreuliche Entwicklung sehen wir in China, wo unser Absatz im zweiten Quartal bereits wieder über dem des Vorjahres lag“, betonte Nota. „Positiv hat sich im ersten Halbjahr entgegen dem Markttrend auch die Nachfrage nach unseren elektrifizierten Fahrzeugen entwickelt. Unser breites Angebot an Plug-in-Hybrid Modellen sowie der neue vollelektrische MINI erfreuen sich großer Nachfrage bei unseren Kunden“, ergänzte er.
 
Fahrzeugauslieferungen im ersten Halbjahr nach Marken
 
Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 842.153 (-21,7%) BMW Automobile ausgeliefert. Die Marke MINI hat im gleichen Zeitraum 118.862 (-31,1%) Einheiten abgesetzt.
 
Im ersten Halbjahr wurden weltweit 61.652 (+3,4 %) elektrifizierte Fahrzeuge der Marken BMW und MINI in Kundenhand übergeben. 
 
Rolls-Royce Motor Cars erzielte in den ersten sechs Monaten 2020 einen Absatz von 1.560 (-37,6%) Fahrzeugen.
 
Insgesamt wurden von Januar bis Juni zudem 76.707 (‑17,7%) Motorräder verkauft.
 
Strategische Weichenstellung für künftige Modellpalette zahlt sich aus
 
Die BMW Group hat frühzeitig mit einer konsequenten Elektrifizierung ihres Fahrzeugsortiments begonnen. Schon heute bietet die BMW Group in allen relevanten Fahrzeugklassen Plug-in-Hybrid Modelle an und nimmt damit nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit eine führende Rolle ein. Vor diesem Hintergrund begrüßt das Unternehmen das Konjunkturpaket in Deutschland und erwartet gerade auch im Bereich der Förderung von elektrifizierten Fahrzeugen, von diesem Stimulus profitieren zu können. In wenigen Monaten beginnt die Produktion des vollelektrischen BMW iX3. Im nächsten Jahr wird die Elektrifizierung der Modellpalette mit dem vollelektrischen BMW i4 und dem BMW iNEXT fortgesetzt. Bis 2023 plant die BMW Group, insgesamt 25 elektrifizierte Modelle auf der Straße zu haben, mehr als die Hälfte davon vollelektrisch.
 
Die BMW Group hat zudem ihr Modellprogramm weiter verjüngt und mit dem neuen BMW 4er Coupé Ende Mai die neue Generation des sportlichen Zweitürers im Premium-Segment der Mittelklasse vorgestellt. Seit Juni ist außerdem die neue BMW 5er Reihe auf dem Markt und untermauert mit zahlreichen Design- und Technologie-Innovationen ihre führende Position im Premiumsegment der oberen Mittelklasse. THE 5 bietet im BMW Portfolio mit fünf Modellvarianten die größte Auswahl an Plug-in-Hybriden.
 
Auch das junge, elektrifizierte Produktangebot der Marke MINI wirkt sich positiv auf die Verkaufszahlen aus. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden von dem Plug-in-Hybrid Modell MINI Cooper SE Countryman ALL4* und dem vollelektrischen MINI Cooper SE* zusammen 8.587 Einheiten (+4,1%) verkauft. 
 
Absatzsituation von BMW und MINI in den wichtigsten Weltregionen
 
Deutschland
 
Der Heimatmarkt der BMW Group verzeichnet einen positiven Trend im Auftragseingang vor allem bei den elektrifizierten Fahrzeugen, sowohl bei BMW und insbesondere bei MINI. Im Berichtszeitraum wurden 116.255 Fahrzeuge (-29,1%) der Marken BMW und MINI abgesetzt, davon entfallen 10,8% auf elektrifizierte Automobile.
 
Europa
 
In der Region Europa wurden insgesamt von Januar bis Juni dieses Jahres 372.428 (‑32,3%) Automobile der Marken BMW und MINI ausgeliefert. Mit 40.734 verkauften BEV und PHEV liegt der Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen bei 10,9%. Bis auf wenige Ausnahmen sind seit Ende des ersten Halbjahres in der Region alle Handelsbetriebe wieder geöffnet. 
 
Nordamerika
 
Die Situation in den USA ist nach wie vor uneinheitlich und variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat. Seit Mitte Juni sind zum ersten Mal seit Anfang März wieder alle Handelsbetriebe geöffnet. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 133.844 Fahrzeuge (‑30,6%) in Kundenhand gegeben, davon 121.657 (-29,6%) Fahrzeuge der Marke BMW.
 
China
 
In China liegt der Absatz in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt bei 329.069 Fahrzeugen (-6,0%). Der Absatz im zweiten Quartal lag mit plus 17,1% bereits wieder über dem Vorjahresniveau. Damit setzt sich der positive Trend fort, der seit März auf eine Erholung des Marktes hindeutet.
 
BMW Group Absatz im 2. Quartal und per Juni 2020 auf einen Blick

 

2. Quartal 2020

Vergleich zum Vorjahr %

1. Halbjahr 2020

Vergleich zum Vorjahr %

BMW Group Automobile 

485.701

-25,3%

962.575

-23,0%

BMW

430.397

-23,2%

842.153

-21,7%

MINI

54.597

-38,2%

118.862

-31,1%

BMW Group e lektrifiziert

31.095

-4,9%

61.652

+3,4%

Rolls-Royce

707

-46,8%

1.560

-37,6%

BMW Motorrad

41.933

-23,2%

76.707

-17,7%


BMW & MINI Absatz in den Regionen/Märkten 

 

2. Quartal 2020

Vergleich zum Vorjahr %

1. Halbjahr 2020

Vergleich zum Vorjahr %

Europa 

151.869

-45,6%

372.428

-32,3%

  • Deutschland

48.264

-46,0%

116.255

-29,1%

Asien

253.533

+7,5%

416.153

-8,1%

  • China

212.617

+17,1%

329.069

-6,0%

Amerika

70.311

-41,1%

152.102

-30,5%

  • USA

56.245

-39,5%

120.937

-29,4%



BMW Group / SK