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SKODA AUTO Werk Kvasiny: Produktionsrekord im letzten Jahr - und das erste Plug-in-Hybrid Auto SUPERB iV
© Skoda Auto Deutschland GmbH | Zoom

SKODA AUTO auf Erfolgskurs mit dem ersten SKODA Hybrid SUPERB iV

Mehr als 320.000 SKODAs verliessen im letzten Jahr das Werk in Tschechien. Im September 2019 lief sogar der erste SKODA mit Plug-in-Hybridantrieb vom Band - der SUPERB iV mit 1,4 TSI DSG 115 kW (156 PS), bzw. 85 kW (116 PS). Mit den über 320.000 Autos hat SKODA AUTO im Jahr 2019 einen neuen Produktionsrekord am ostböhmischen Standort Kvasiny aufgestellt. Der Auftakt der SUPERB iV-Serienproduktion markierte zudem einen Meilenstein in der Werksgeschichte. Bis heute wurden bereits mehr als 2000 Autos des ersten SKODA Modells mit Plug-in-Hybridantrieb gefertigt. Als einer der grössten Arbeitgeber in der Region engagiert sich SKODA AUTO zudem im Rahmen zahlreicher gesellschaftlicher Projekte. 

SKODA meldet Produktionsrekord

Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik: "Im Jahr 2019 haben wir umfangreich in den Umbau des Standorts Kvasiny investiert und gemeinsam den Produktionsanlauf des SKODA SUPERB iV realisiert. Dieser Meilenstein in der Werks- und Unternehmensgeschichte ist ebenso wie der erneute Produktionsrekord von über 320.000 Fahrzeugen ein beeindruckender Beleg für die hohe fachliche Kompetenz und den Teamgeist unserer rund 9000 Beschäftigten vor Ort."

Milos Halbich, Leiter des Werks Kvasiny, betont: "Seit vielen Jahren modernisieren wir unser Werk kontinuierlich um die Kapazitäten maximal auszunutzen und das Produktionsvolumen zu erhöhen. Kvasiny zählt heute zu den modernsten Fertigungsstätten der gesamten Automobilindustrie und ist für SKODA AUTO ein Kompetenzzentrum im Bereich Produktion". Halbich ergänzt: "Wir arbeiten in vielfältigen Projekten mit Bürgern, Verwaltung und Bürgermeistern der Gemeinde Kvasiny sowie den umliegenden Gemeinden zusammen und sind stolz auf die gemeinsam erzielten Erfolge."

Viele Meilensteine und Jubiläen für das Werk Kvasiny 2019

In der Rückschau hielt das Jahr 2019 für den Standort Kvasiny, an dem aktuell die Modellreihen SUPERB, SUPERB iV, KAROQ und KODIAQ entstehen, zahlreiche Highlights bereit: Im März rollte der 500.000ste SKODA SUPERB der dritten Generation vom Band, im April erfolgte die Einführung des Digitalisierungsprojektes ,dProduction': Es leitet Mitarbeiter papierlos und multimedial durch die einzelnen Fertigungsschritte sowie durch die Dokumentation und Qualitätskontrolle. Dafür wurde das Werk Kvasiny Anfang November beim 14. Automotive Lean Production Kongress in der Autostadt in Wolfsburg mit dem ,Special Award - Smart Digital Application' ausgezeichnet.

Im Juli startete die Produktion des umfassend modernisierten Flaggschiffs SUPERB, im September verliess der erste in Serie gefertigte SUPERB iV mit Plug-in-Hybridantrieb die Werkshallen - ein Meilenstein für Werk und Unternehmen. In die notwendigen Umbaumassnahmen am Standort und die umfangreiche Vorbereitung auf die Produktion des ersten elektrifizierten Serienmodells der Firmengeschichte hat SKODA rund 12 Millionen Euro investiert. Der SKODA SUPERB iV wird ausschließlich in Kvasiny gefertigt und entsteht auf derselben Fertigungsstrasse wie die SUPERB-Varianten mit konventionellem Verbrennungsmotor. Bis heute wurden bereits mehr als 2.000 Einheiten des elektrifizierten Flaggschiffs gefertigt. Um seine Mitarbeiter im Bereich Elektromobilität umfassend fortzubilden, baute SKODA AUTO vor Ort ein neues Trainingszentrum auf, inzwischen haben sich hier mehr als 6.000 Mitarbeiter weiterqualifiziert.

Neue Technik und Innovationen in Produktion und Logistik

Produktions- und Logistikprozesse werden mit neuen 4.0 Technologien optimiert: U.a. sind Transportroboter mit Tragkraft von 130kg autonom und erkennen selbständig Hindernisse auf dem Weg zum Ziel.
Produktions- und Logistikprozesse werden mit neuen 4.0 Technologien optimiert: U.a. sind Transportroboter mit Tragkraft von 130kg autonom und erkennen selbständig Hindernisse auf dem Weg zum Ziel.   ©SKODA AUTO

Auch die Optimierung der Produktions- und Logistikprozesse im Werk treibt SKODA AUTO konsequent weiter voran, es kommen immer weitere Technologien aus dem Feld der Industrie 4.0 zum Einsatz. Beim Mitte 2019 eingeführten ,BinPicking System' werden im Karosseriebau benötigte Teile mithilfe eines 3D-Kamerasystems vollautomatisch einem Behälter entnommen und in den Förderer eingelegt. Mittels 40 neuer Touchscreen-Monitore können Beschäftigte Daten wie beispielsweise Stillstandszeiten eingeben und nutzen diese Möglichkeit inzwischen viermal häufiger als das bisherige System. Im Ergebnis lassen sich die Daten deutlich leichter und umfangreicher analysieren und die so entstehende Datenbank speichert neben Informationen auch Know-how zum Produktionsequipment.

Außerdem setzt SKODA in Kvasiny einen hochmodernen autonomen Transportroboter ein. Seine maximale Tragkraft liegt bei 130 Kilogramm, die effizienteste Route zum Ziel plant er selbst und erkennt auf seinem Weg dorthin Hindernisse. Er beliefert täglich die Montagelinien der Modelle SUPERB, SUPERB iV und KODIAQ mit 2.000 Teilen für 400 Fahrzeuge und benötigt zur Navigation, anders als frühere Flurfördersysteme, keine Induktionsschleifen, Magnetstreifen oder Reflexionspunkte. Um die Effizienz in der Lagerlogistik zu steigern, investiert SKODA darüber hinaus 400.000 Euro, damit Roboter im Laufe des Jahres 2020 auch das Kommissionieren von Starterbatterien übernehmen können.

Zur weiteren Erhöhung der Arbeitssicherheit im Werk Kvasiny leistet ein innovatives Warnsystem einen wichtigen Beitrag, indem es Kollisionen zwischen Gabelstaplern und Mitarbeitern vorbeugt. Zu diesem Zweck trägt die Belegschaft spezielle Uhren, die mit einer in den Gabelstaplern verbauten Steuereinheit kommunizieren. Auf eine drohende Kollision machen die Uhren durch eine deutlich spürbare Vibration aufmerksam. Der Standort Kvasiny ist das erste Werk des Automobilherstellers, das auf diese Technik zurückgreift.

Vorbildlich: SKODA AUTO unterstützte die Gemeinden rund um das Werk Kvasiny

Als einer der grössten Arbeitgeber der Region unterstützte SKODA in der Werksumgebung bisher 45 Projekte und investiert jährlich knapp eine Million Euro in  soziales Engagement vor Ort. Die Mittel kommen vor allem Bildungsprojekten und Pflegeeinrichtungen zugute oder werden für Verkehrssicherheit und Umweltschutz aufgewendet. Jan Hostinsky, Bürgermeister der nahegelegenen Stadt Solnice: "SKODA AUTO ist in unserer Region viel mehr als ein bedeutender Arbeitgeber: Das Unternehmen präsentiert sich als ,guter Nachbar' und unterstützt die Gemeinden bei der Wahrnehmung wichtiger gesellschaftlicher Aufgaben."

So stellte SKODA AUTO im April 2019 sieben Fahrzeuge für die Sozialdienste vor Ort zur Verfügung und investierte in Rychnov nad Knenou zwei Millionen Kronen in die Ausrüstung der städtischen Polizei. Über eine Gesundheitsstiftung der Stadt Rychnov nad Kneznou unterstütze der Automobilhersteller mit einer Million Kronen die Ausstattung eines Krankenhauses. Darüber hinaus förderte SKODA AUTO in der Werksumgebung allein 2019 den Bau von 16 Spielplätzen, Freizeitarealen und Trainingsplätzen.

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