Ratgeber: So findet man die richtige Kfz Versicherung
Wie ist das mit den vielen verschiedenen Versicherungen fürs Auto? Was ist Pflicht, was muss man absichern - was ist optimal, was muss man nicht unbedingt? Wenn es um die Frage geht ob eine Zusatzversicherung fürs Auto sinnvoll oder unnötig ist, gehen die Meinungen ziemlich auseinander. Fakt ist, dass es immer individuell gesehen werden muss, was man benötigt, um im Falle des Falles gut abgesichert zu sein. Hier im Ratgeber gibts die wichtigen Tips!Gut versichert: Zwischen Muss- und Kann - Versicherungen fürs Auto
Sobald man einen fahrbaren Untersatz besitzt, benötigt man ausreichend Versicherungsschutz. Dabei muss man zwischen Pflichtversicherungen und freiwilligen Policen unterscheiden. Manche Versicherungen sind erforderlich, damit man überhaupt eine Straßenzulassung bekommt. Andere wiederum sind zwar hilfreich, müssen aber nicht vorhanden sein. Wir erklären hier die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungen für ein Kraftfahrzeug.
Pflicht: Die Kfz-Haftpflicht ist eine Pflichtversicherung in Deutschland
Ohne eine Kfz-Haftpflichtversicherung darf man kein Auto in Deutschland nicht bewegen. Sie deckt Schäden ab, die man selbst mit dem Fahrzeug anderen zufügt. Viele Autofahrer geben zuviel Geld aus, da sie sich nicht genügend im Vorfeld informieren. Die Versicherer unterscheiden sich nämlich deutlich voneinander: Hier findet man KFZ Versicherungen im kostenlosen Vergleich, um nicht zuviel Geld auszugeben.
Hat man keine Versicherung, darf man mit seinem Auto schlichtweg nicht fahren. Würde man unversichert einer anderen Person Schaden zufügen, könnte das horrende Folgen. Man müsste Arztkosten, Autoreparatur und Folgeschäden selbst finanzieren, für die meisten Menschen undenkbar. Die Haftpflicht springt hier ein und schützt vor dieser Belastung.
Teil- und Vollkasko sind optional und sinnvoll
Manche Versicherungen sind Pflicht, andere sind einfach nur sinnvoll zu haben. Neben der Haftpflicht kann man das Auto zusätzlich mit einer Teil- oder Vollkaskoversicherung absichern. Teilkasko greift bei Schäden, die man nicht selbst verursacht hat. Typische Fälle sind Glasbruch, Sturm, Hagel oder auch Unfälle mit Wild. Die Vollkasko-Versicherung ist eine erweiterte Version. Sie deckt zusätzlich selbst verschuldete Schäden am eigenen Auto mit ab.
Hat man ein neues Fahrzeug oder ein finanziertes Auto, ist Vollkasko fast immer die sinnvollste Wahl. Bei einem alten Auto reicht oft Teilkasko, weil die Kosten für eine Vollkasko in keinem Verhältnis zum Fahrzeugwert stehen. Ganz verzichten sollte man auf eine Kasko allerdings nie. Falls doch mal etwas passiert, ist man damit abgesichert.
Sinnvoll: Schutzbrief fürs Auto bietet Mobilitätshilfen
Der Schutzbrief ist optional und kann in bestimmten Fällen eine wertvolle Hilfe sein. In einem Pannenfall beispielsweise hilft er bei der Organisation eines Abschleppdienstes und übernimmt oft die Kosten für einen Mietwagen oder sogar eine Übernachtung. Besonders praktisch ist der Schutzbrief für Vielfahrer. Wenn man lange Strecken zurücklegt oder regelmäßig ins Ausland fährt, kommt man ohne diesen Brief fast nicht aus.
Mit dem Schutzbrief braucht man keine Panik mehr zu haben, wenn das Auto plötzlich liegenbleibt oder man einen Unfall hat. Ein Anruf genügt und Hilfe kommt direkt zum Standort. Die Kosten sind in der Regel überschaubar und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt größtenteils. Die meisten Autofahrer nutzen den Schutzbrief, der ADAC ist unter den bekannteste Anbietern in Deutschland.
Tip: Insassenunfallversicherung fast nie erforderlich
Von einer Insassenunfallversicherung haben viele Autofahrer tatsächlich noch nie etwas gehört. Das liegt daran, dass sie selten sinnvoll ist. Sie greift eigentlich nur ein, wenn Mitfahrer durch einen selbst verursachten Unfall beschädigt wird. Da hierfür aber schon die Haftpflicht greift, braucht man diesen Schutz nichtunbedingt noch zusätzlich. Allerdings kann es in Einzelfällen hilfreich sein, die Insassenunfallversicherung abzuschließen. Ein Beispiel wäre, wenn man Einmalzahlungen im Falle von Invalidität haben möchte oder wenn man ständig Fahrgäste im eigenen Auto transportiert.
So findet man den optimalen Schutz
Die richtige Kombination aus Pflicht- und freiwilligen Versicherungen hängt vom Auto und den eigenen Wünschen ab. Die Haftpflicht braucht man ohnehin, preislich kann man mit guten Vergleichen Geld sparen. Schutzbrief und Kasko-Versicherungen sind zwar keine Pflicht, lohnen sich aber fast immer trotzdem. Am besten prüft man einmal im Jahr, ob der aktuelle Versicherungsschutz noch passt und ob man eventuell wechseln möchte.
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pe / cb