Anzeige

Panamera GTS, Zurich, Southern Ontario, Canada, 2021
© Porsche | Zoom

Porsche auf Ausfahrt: Kanada

In der neuesten Folge der Reihe „Auf Ausfahrt“ nimmt uns Marc Ouayoun, CEO von Porsche in Kanada, mit auf eine wundersame Suche nach europäischen Spuren.

Ort
Southern Ontario, Kanada
 
Distanz
325 Kilometer
 
Besonderheit
Lange Geraden und schnelle Kurven durch offene Ackerlandgebiete mit weitem Blick
 
Seit Januar 2018 ist Marc Ouayoun President und CEO von Porsche Cars Canada. Der 1971 in Dunkerque geborene Franzose arbeitet bereits seit 20 Jahren in der Automobilbranche und konnte seitdem eine beeindruckende Anzahl an Porsche-Modellen sein Eigen nennen: von einem 944 über einen 928 bis hin zu klassischen Varianten des 911 und 930 Turbo. Sein aktuelles, regelmäßig bewegtes Auto ist ein makelloses Carrera 4 Cabriolet der Generation 964.

Panamera GTS, London, Southern Ontario, Canada, 2021
© Porsche
 
 
Ouayoun kam 2006 zu Porsche und legte eine steile Karriere hin, sodass er nur fünf Jahre später zum Geschäftsführer von Porsche France aufstieg. Nach einer Umsatzsteigerung um 89 Prozent auf dem französischen Markt und die Fertigstellung eines vierten Porsche Experience Centers in Le Mans rief die andere Seite des Ozeans nach Ouayouns Talent und Dynamik. Auch an seiner neuen Wirkungsstätte in Toronto fährt er weiter Erfolge ein – mit seinem ansteckenden Enthusiasmus und seiner offensichtlichen Leidenschaft für die Marke erweitert er das Porsche-Netzwerk und kurbelt den Umsatz an.
 
Die Tour, die er heute vorstellt, entstand aus einer Idee für einen Presse-Roadtrip im Zuge der Einführung des neuen Panamera GTS in Kanada. Als Hommage an seine eigenen Wurzeln ebenso wie die der ersten europäischen Siedler in Kanada fährt er eine Strecke, die fünf wichtige Orte und Städte aus der Alten Welt abdeckt, darunter London und Paris, deren Namensvetter sich im Land seiner neuen Heimat wiederfinden.
 

Entspanntes Fahren auf reizvollen Landstraßen

„Diese Fahrt bietet mir die perfekte Möglichkeit, die Stadt hinter mir zu lassen und in die freie Natur hinauszufahren“, erklärt Ouayoun. „Es ist ein sehr entspanntes Fahren auf größtenteils zweispurigen Landstraßen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 km/h und ohne nennenswerten Verkehr. Wir haben bewusst versucht, Highways zu meiden, weil diese landschaftlich reizvolleren Straßen einfach mehr Spaß machen.“
 
Die Reise beginnt am Langdon Hall Hotel in Cambridge, einem kleinen Ort westlich des Lake Ontario, der seinen Namen von der englischen Stadt erhielt, die für eine der ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt berühmt ist. Von hier aus sind es 90 Kilometer Richtung Nordwesten bis zu dem Dorf Brussels. Im krassen Gegensatz zur belgischen Großstadt Brüssel, in der das Europäische Parlament seinen Sitz hat, steht diese alte Mühlensiedlung in Huron East, die Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Mittlerweile gehört Brussels zu einem Schutzgebiet mit restaurierten Mühlen, einem funktionierenden Staudamm und einer Talsperre, die jeden Sommer vom Maitland River gespeist wird.

Marc Ouayoun, CEO Porsche Cars Canada
© Porsche
 
 
Von Brussels führt Ouayouns „europäischer“ Roadtrip nach Südwesten bis nach Zurich, das vom Lake Huron aus sechs Kilometer in Richtung Landesinneres liegt. Der europäische Namenspatron Zürich ist die größte Stadt der Schweiz und eine der wichtigsten Finanzmetropolen der Welt. Das bescheidenere Äquivalent in Ontario fußt auf starken schweizerischen Wurzeln, wie sich an einigen der älteren Gebäude in den breiten, von Bäumen gesäumten Straßen erkennen lässt, wenngleich man auch hier vor allem die ruhige, friedvolle Atmosphäre der für das ländliche Ontario typischen Architektur verspürt.
 
Es folgt eine kurvenreiche 70 Kilometer lange Fahrt Richtung Südosten, wo London mit seinen fast 400.000 Einwohnern wartet. Knapp oberhalb des Lake Erie und der US-amerikanischen Grenze liegt diese bei weitem belebteste und urbanste Station auf Ouayouns Route, durch die sogar der Fluss Thames (in Anlehnung an den gleichnamigen Fluss durch die britische Hauptstadt London) fließt- London verdankt seinen Namen dem britischen General John Graves Simcoe, der die Siedlung 1793 gründete.
 
Von hier aus fährt Ouayoun auf einen langen, geraden Abschnitt von 85 Kilometern Länge geradeaus nach Osten zur Endstation dieses Tages: ein Ort, der für den Franzosen besondere Bedeutung hat. Interessanterweise erhielt das hübsche, beliebte Touristenziel Paris seinen Namen nicht von Ouayouns Geburtsstadt, sondern von den Gipsablagerungen in der Region, die abgebaut wurden, um daraus Stuck herzustellen – im Englischen „Plaster of Paris“ genannt. Imposante Kirchen aus dem 19. Jahrhundert ragen auch heute noch über holzvertäfelte Kolonialhäuser und breite Alleen mit Backsteinfronten kleiner Läden.
 
Ouayoun empfiehlt den Frühling als beste Reisezeit, wenn Kanadas eisiger Winter den ersten Knospen gewichen ist. „Diese Straßen sind zu jeder Jahreszeit befahrbar, aber im Frühling ist der Schnee geschmolzen und gibt diese unfassbare Landschaft mit den für Ontario typischen Feldern preis. Die Bäume beginnen zu sprießen und alles wird langsam wieder grün.“ Auf der Fahrt von Cambridge nach Brussels könne man als unmissverständliches Zeichen für die Ankunft des Frühlings Schläuche zwischen mehreren Ahornbäumen sehen, die zeigen, dass hier gerade frischer Sirup geerntet wird. „Man sieht das ganz oft in dieser Region, wie Holzschilder am Ende der Farmwege darauf hinweisen, dass man hier das typisch kanadische „flüssige Gold“ kaufen kann.“

Panamera GTS, Paris, Southern Ontario, Canada, 2021, Porsche AG
Panamera GTS, Paris, Southern Ontario, Canada, 2021
© Porsche
 
 
Für Ouayoun ist der Panamera GTS mit seiner perfekten Kombination aus Komfort und Leistung das ideale Fahrzeug für diese Strecke. Das Exemplar des seit Kurzem in Kanada erhältlichen Modells in Cherrymetallic, das er sich für diesen Tag ausgeliehen hat, stellt vor den historischen Hintergründen und der umgebenden ruhigen Landschaft ein angemessenes Understatement dar. Gleichzeitig bietet das Fahrzeug genügend Leistung und Kultiviertheit, dass eine Fahrt von Cambridge nach Paris zum reinen Genuss wird.
 
„Ich habe hier ein tolles Café entdeckt“, erzählt Ouayoun. „Es heißt auch noch Silverstone Café. Das sollte man auf keinen Fall verpassen. In Paris findet man viele kleine, unabhängige Läden zum Bummeln. Danach kann man sich einen Kaffee gönnen und zu einem Aussichtspunkt hinauffahren, von dem aus man einen tollen Blick auf den Ort und das malerische kleine Tal hat. Der perfekte Abschluss für diesen Tag.“
 

„Auf Ausfahrt“

In Zeiten von Lockdown und Reisebeschränkungen möchte der Porsche Newsroom mit der Content-Reihe „Auf Ausfahrt“ den Abenteuerdurst der Leserinnen und Leser stillen. Entdecken Sie die schönsten Straßen der Welt mit den Augen von Porsche-Aficionados rund um den Globus.

Porsche