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Der neue Mercedes-AMG GT Black Series
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Neuer Mercedes-AMG GT Black Series: Leichtes und stabiles Carbon, wohin das Auge blickt

Auf die Themen „intelligenter Materialmix“ und „Leichtbau“ zahlen das in der Mitte abgesenkte Leichtbau-Dach in Sicht-Carbon ein sowie die Carbon-Heckklappe mit kleiner Spoilerkante und vergrößerter Heckscheibe aus leichtem Dünnglas. Apropos Durchblick: Auch die Verbundglas-Frontscheibe besteht aus dünnem und damit leichtem Glas. Der gewickelte Getriebeträger aus Carbonfasern ist eine weitere exklusive Black Series Komponente. Zusätzliche Carbon-Schubfelder im Vorbau, im Unterboden und im Heck versteifen, zusammen mit dem Leichtbau-Integralträger und dem Carbon Tunnel-Kreuz, die gesamte Rohbau-Struktur aus Aluminium und bringen dadurch noch mehr Stabilität in die Karosserie. Die Elemente bilden einen zusammenhängenden Verbund und steigern die hohe Fahrpräzision des Black Series in der Summe aller Fahrmanöver. Das Carbon-Schubfeld unterhalb des Motors ist mit dem Integralträger verbunden und versteift den gesamten Bereich des Vorbaus und der Lenkung, bringt dadurch spürbar mehr Präzision in die Lenkung und stabilisiert die Vorderachse. Der Integralträger an der Vorderachse besteht exklusiv beim Black Series aus Aluminium-Leichtbau.

Mercedes-AMG GT Black Series

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Geringes Gewicht bei hoher Leistungsfähigkeit zeichnet auch die serienmäßige Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage mit schwarz lackierten Bremssätteln und weißen Schriftzügen aus. Spezielle Bremsbeläge und Bremsscheiben sowie eine weiterentwickelte Bremsenkühlung garantieren optimale und fadingfreie Verzögerung bei gleichzeitig feinfühligen Dosiermöglichkeiten. Die serienmäßigen Leichtmetall-Schmiederäder tragen darüber hinaus ebenfalls zur Gewichtsersparnis bei.

AMG Gewindefahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung

Das Doppelquerlenker-Konzept führt das Rad mit hoher Sturz- und Spursteifigkeit. Dies ermöglicht schnelle Kurvengeschwindigkeiten und vermittelt dem Fahrer optimalen Fahrbahnkontakt im weit oben angesiedelten Kurvengrenzbereich. Zur Reduzierung der ungefederten Massen sind Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an Vorder- und Hinterachse komplett aus geschmiedetem Aluminium gefertigt. Direkt aus dem Motorsport stammen die Gelenklager an den oberen und unteren Querlenkern der Hinterachse. Sie haben konstruktionsbedingt kein Spiel, wodurch sich Spur und Sturz auch bei hoher Belastung nicht verändern. Der AMG GT Black Series lässt sich dadurch präziser lenken, gibt klareres Lenkfeedback und somit auch gesteigerte Kurvenperformance.
 
Wie auch im AMG GT R kommt im Black Series ein AMG Gewindefahrwerk mit einstellbarer Federvorspannung zum Einsatz, dessen Technologie den speziellen Anforderungen im extremen Rundstreckeneinsatz mit hohen Dämpfkräften angepasst worden ist. Die aus dem Motorsport bekannte Technik ist mit der stufenlosen, adaptiven Verstelldämpfung AMG RIDE CONTROL kombiniert. Das System wird elektronisch geregelt und passt die Dämpfung automatisch an jeweils jedem Rad der aktuellen Fahrsituation, der Geschwindigkeit und dem Fahrbahnzustand an. Die Modulation der Dämpferkennlinien erfolgt schnell und präzise über getrennte Ventile für die Zug- und Druckrichtung in den Dämpfern. Diese Ventile sind neu, basieren ebenfalls auf Rennsporttechnologie und reagieren noch agiler auf schnelle Fahrwerksanregungen. Eine Verhärtung der Dämpferrate, zum Beispiel in Kurven oder beim Bremsen, reduziert wirkungsvoll Wankbewegungen. Die kontinuierliche Anpassung der Dämpfung auf die jeweilige Geschwindigkeit garantiert auch bei höherem Tempo stets den bestmöglichen Fahrbahnkontakt und trägt damit zu mehr Sicherheit bei.

Die absolute Spitze der GT-Familie: Der neue Mercedes-AMG GT Black Series
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Darüber hinaus kann der Fahrer per Tastendruck in der AMG DRIVE UNIT oder über die AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramme die Charakteristik der adaptiven Verstelldämpfung anpassen. Drei Stufen stehen parat: „Comfort“, „Sport“ und „Sport Plus“. Durch eine weiterentwickelte Logik konnten die Zielkonflikte noch besser aufgelöst werden. „Comfort“ und „Sport“ sind die richtige Wahl für öffentliche Straßen. In „Sport“ ist die Dämpfung straffer mit sportlicherer Aufbauanbindung und weniger Komfort – und kann ebenso gewählt werden für Rennstrecken, wenn etwa aufgrund von Nässe rutschigere Fahrbahnbedingungen herrschen. „Sport Plus“ eignet sich optimal für den Einsatz auf Rennstrecken, wobei eine Besonderheit besteht: Das System erkennt die Qualität der Fahrbahnbeschaffenheit selbsttätig, also ob etwa eine ebene Grand Prix-Strecke wie Hockenheim oder eine wellige Piste wie die Nürburgring-Nordschleife befahren werden. Daraufhin adaptiert es in „Sport Plus“ automatisch das Ausmaß der elektronischen Dämpfung. Zur Entwicklung dieser Logik wurde der Black Series auf unterschiedlichsten Streckentypen abgestimmt und die Adaption perfektioniert.

Carbon senkt auch beim Fahrwerk das Gewicht

An der Vorderachse kommt ein zweifach einstellbarer Drehstab-Querstabilisator aus leichtem Carbon zum Einsatz. Auslieferungszustand ist die kurze, also straffe Anbindung. Das Pendant an der Hinterachse besteht aus Stahl, lässt sich dreifach verstellen und spart durch seine hohle Rohrbauweise Gewicht. Vom Auslieferungszustand „mittig“ lässt er sich je eine Stufe härter (kurze Anbindung) oder weicher (lange Anbindung) verstellen. Das Carbon-Schubfeld im Unterboden des Hecks unterstützt die hohe Fahrpräzision. Dieses leichte und hochfeste Element versteift die Heckstruktur und bringt dadurch noch mehr Stabilität in die Karosserie. Die elektronisch geregelten, dynamischen Motor- und Getriebelager erhielten eine neue Abstimmung, um die Agilität weiter zu steigern, mit hochpräzisem Ansprechen und klarem Feedback.
 
Zu den weiteren Fahrwerksmaßnahmen gehört die breite Spur vorn und hinten sowie der manuell einstellbare Sturz an Vorder- und Hinterachse. So können außergewöhnlich hohe Sturzwerte eingestellt werden, wie sie nur im Rennsport auf abgesperrten Strecken zur Performancesteigerung dienen.

Ausgefeilte Aerodynamik für außergewöhnlich hohe Fahrdynamik
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Zusammen mit MICHELIN wurde ein speziell auf den Black Series zugeschnittener Pilot Sport Cup 2 R MO Reifen entwickelt. Wie sonst nur im Rennsport üblich, ist dieser Sportreifen exklusiv für Mercedes-AMG in zwei Mischungen erhältlich: Serienmäßig ab Werk ist der MICHELIN Pilot Sport Cup 2 R MO1A als sogenannter „soft compound“ montiert, dessen Seitenflanke die Silhouette des AMG GT Black Series ziert. Als Nachrüstoption für den Rennstreckenbetrieb bei höheren Temperaturen wird zudem ein „hard compound“ angeboten. Neben der Bezeichnung MICHELIN Pilot Sport Cup 2 R MO2, ist diese über die AMG Performance Center erhältliche Reifenmischung mit dem typischen Motorsportsticker des französischen Reifenherstellers gekennzeichnet. Die Dimensionen lauten vorn 285/35 ZR 19 auf 10 J x 19 und hinten 335/30 ZR 20 auf 12 J x 20.

Grip hoch neun: die AMG TRACTION CONTROL

Für den Einsatz auf abgeschlossenen Strecken im ESP OFF Modus bietet die AMG TRACTION CONTROL dem Fahrer die Möglichkeit, sich individuell bei der Kontrolle der immensen Antriebskraft des Black Series unterstützen zu lassen – und dies absolut ohne ESP-Bremseingriffe. Das Unterstützungsniveau lässt sich fein gestuft einstellen, und hält so für jeden Fahrer und jeden Streckenzustand die perfekt passende Hilfestellung bereit. Die AMG TRACTION CONTROL wurde auf die Anforderungen des neuen Black Series aufwändig abgestimmt und ermöglicht es, den Schlupf an der angetriebenen Hinterachse in neun Stufen vorzuwählen. Dabei erfolgt die Regelung, wie auch beim GT3-Rennfahrzeug, ausschließlich über entsprechende Kennfelder in der Motorelektronik und ohne jegliche Eingriffe im ESP-System.

Heckklappe aus schwarz lackiertem Carbon mit kleiner Spoilerkante und vergrößerter Heckscheibe aus leichtem Dünnglas
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Die Bedienung erfolgt über einen separaten Drehsteller in der Mittelkonsole, der sich an seiner zentralen Position im Armaturenbrett im Bedarfsfall auch mit Rennfahrhandschuhen bedienen lässt. Je nach Einstellung wird mehr oder weniger Schlupf an den Hinterrädern zugelassen – sehr hilfreich bei unterschiedlichen Fahrbahnbedingungen. Stufe eins ist für Fahrten bei Nässe mit hohen Sicherheitsreserven programmiert. Stufe neun lässt den maximalen Schlupf an der Hinterachse zu. Die jeweilige Einstellung wird am Drehsteller selbst und im Zentraldisplay des Kombiinstruments angezeigt.
 
Die AMG Entwicklung weist einen wesentlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen auf: Sie arbeitet vorausschauend mit Hilfe eines Reibwertschätzers sowie weiterer Daten, die von einem Steuergerät in Sekundenbruchteilen verarbeitet werden. Abhängig von der gewählten Stufe der AMG TRACTION CONTROL wird der maximal zulässige Antriebsschlupf der Hinterräder berechnet. Wenn die Räder beim Beschleunigen diesen Schlupfwert erreichen, wird die Motorleistung von der Traktionskontrolle so moduliert, dass der Wert nicht überschritten wird und das Fahrzeug mit diesem vorgegebenen Schlupf weiterbeschleunigt. Die Systemalgorithmen wurden konsequent als Zwei-Stellgrößen-Modell konzipiert und regeln nicht nur das Antriebsmoment des Motors, sondern auch den Sperrgrad der elektronischen Differenzialsperre.

Mercedes-AMG GT Black Series: Heckflügelkonzept mit zwei Etagen

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