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Michelin Alpin 6
© Michelin | Zoom

Mehr Sicherheit, mehr Traktion: Warum Winterreifen in der kalten Jahreszeit unverzichtbar sind

Nur Winterreifen verfügen über spezielle, kältetaugliche Gummimischungen mit einem hohen Silica- oder Naturkautschuk-Anteil, der den Reifen auch bei tiefen Temperaturen geschmeidig hält. Je weicher das Gummi, desto besser verzahnt es sich mit der Straßenoberfläche. Die Folge: mehr Grip beim Bremsen, Beschleunigen und Kurvenfahren. Sommerreifen dagegen verhärten bei Kälte, wodurch die Fahrbahnhaftung schlechter wird. Auch modernste Fahrerassistenzsysteme sind dann machtlos. 

Plötzliche T emperaturstürze, morgendlicher Nebel und Raureif, anhaltende Regenfälle, in Höhenlagen manchmal auch schon der erste Schnee – wer „von O bis O“ (von Oktober bis Ostern) sicher und komfortabel unterwegs sein möchte, verzichtet nicht auf Winterreifen. Kürzerer Bremsweg, bessere Beschleunigung, stabilere Kurvenfahrt: Winterreifen können bei Kälte, Schnee und Eis einfach alles besser. Deshalb sind sie auch in vielen EU-Ländern vorgeschrieben. Denn schon bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius spielen die Spezialisten für die kalte Jahreszeit ihre Trümpfe aus.

Vorteile in nahezu allen Fahrsituationen

Besonders eindrucksvoll sind die Sicherheitsvorteile von Winterreifen beim Bremsen: Ein durchschnittlicher Pkw benötigt mit Winterreifen rund 35 Meter, um auf schneebedeckter Fahrbahn bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h zum Stillstand zu kommen. Mit Sommerreifen steigt der Bremsweg auf 43 Meter. Folge: Im Ernstfall träfe in diesem Vergleich der Wagen mit Sommerreifen noch mit 22 km/h auf ein Hindernis, wenn das Fahrzeug mit Winterreifen schon steht. Deshalb sollten selbst allradgetriebene Fahrzeuge wie SUV-Modelle unbedingt mit Winterreifen versehen werden.
 
Alpin 5© Michelin
Beim Beschleunigen ist der Winterreifen auf Schnee noch weitaus überlegener – mit einer um bis zu 80 Prozent besseren Traktion, unabhängig von der Antriebsart. Das hilft nicht nur beim Ampelstart, sondern auch bei einem schnellen Ausweichmanöver in kritischen Situationen. Der bessere Grip in Kurven kann verhindern, von der Strecke abzukommen oder in den Gegenverkehr zu rutschen.
 
Die spezielle Profilgestaltung verzahnt den Winterreifen zusätzlich mit der schnee- oder eisbedeckten Fahrbahn und erzeugt eine hohe Scherwirkung, welche die Haftung weiter erhöht. Zahlreiche Lamellen in den Profilblöcken steigern die wirksame Querkantenlänge und damit ebenfalls den Grip. Geräuschentwicklung und Abrollkomfort bewegen sich auf dem Niveau von Sommerreifen. Darüber hinaus erreichen Premium-Winterreifen eine ähnlich hohe Laufleistung wie Sommerreifen. Zu guter Letzt liegen auch die Kosten für Winterreifen auf dem gleichen Niveau wie die für Sommerreifen.
 
Für den Einsatz von Winterreifen spricht auch: Schnee muss erst fallen, bevor er geräumt werden kann. Die Räum- und Streudienste können zudem nicht überall gleichzeitig sein. In vielen Regionen und auf vielen Straßen gibt es keinen 24- Stunden-Winterdienst. Ohne die richtige Bereifung ist ein Vorwärtskommen dann oft für mehrere Stunden unmöglich. Selbst SUV- und 4x4-Fahrzeuge geraten mit Sommerreifen bei solchen Straßenverhältnissen an ihre Grenzen.
 
Und auch wenn der Winter doch wieder mild werden sollte: Michelin verfügt heute über ein enorm breites Angebot an Winterreifen. Viele Modelle sind speziell auf die Leistung sportlicher Modelle abgestimmt und schränken die Piloten, dank hoher Geschwindigkeitsfreigaben, bei der Fahrt auf trockener und sicherer Fahrbahn kaum ein.
Alpin 5 SUV © Michelin

Welchen Winterreifen kaufen? Die Schneeflocke weist den Weg

Bis 2017 waren wintertaugliche Reifen am „M+S“-Symbol zu erkennen (Matsch und Schnee). Allerdings unterlag das Symbol keiner gesetzlichen Prüfung und konnte von den Herstellern nach eigenem Ermessen vergeben werden. Deshalb wurde 1996 das Schneeflockensymbol eingeführt, eine von einem Berg mit drei Gipfeln eingerahmte Schneeflocke, genannt „Three Peak Mountain Snow Flake“. Ein Reifen mit diesem Gütesiegel muss zuvor eine genormte Prüfung mit definierten Kriterien bestehen. Dabei wird der T estpneu mit einem standardisierten Exemplar verglichen. Schafft er sieben Prozent bessere Werte als der Vergleichsreifen, erhält er das Schneeflockensymbol. Und liegt damit, wie Zeitschriftentests belegen, meist im oberen Drittel des Leistungsspektrums von Winterreifen. Seit dem 1. Januar 2018 reicht das M+S-Symbol nicht mehr aus. Nur noch Winter- und Ganzjahresreifen mit dem Schneeflockensymbol sind zulässig. Allerdings gilt eine Übergangsfrist: M+S-Reifen, die bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt wurden, dürfen bis zum 30. September 2024 als Winterreifen gefahren werden.

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