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In der Leistungs- und Drehmomentkurve spiegelt sich die überzeugende Leistung und Effizienz der Multijet II-Motorenfamilie wider
© FCA | Zoom

Jeep Renegade: Sieben sparsame Motor-/Antriebskombinationen stehen für den neuen Jeep Renegade zur Wahl

Der Jeep Renegade bietet eine Auswahl von zwei innovativen Vierradantriebs-Systemen für klassenbeste 4x4-Fähigkeiten bei allen Wetterbedingungen. Er ist das erste kleine SUV mit Hinterachs-, Kardanwellen- und Transfergetriebe-Entkopplung für 4x2 Verbräuche – aber einem 4x4 in ständiger Bereitschaft, wenn Traktion benötigt wird. Beide Systeme schalten stufenlos und bedarfsgerecht zwischen Vorder- und Vierradantrieb und regeln damit permanent und optimal die Drehmomentverteilung ohne jedes Zutun des Fahrers.

Jeep Renegade erweitert die Marke Jeep ins Segment der kleinen SUV

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Sieben sparsame Motor-/Antriebskombinationen stehen für den neuen Jeep Renegade zur Wahl

  • 88 kW (120 PS) 1.0 T-GDI Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Getriebe und Vorderradantrieb
  • 110 kW (150 PS) 1.3 T-GDI Vierzylinder-Turbo-Benzinmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe und Vorderradantrieb
  • 88 kW (120 PS) 1.6 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Getriebe und Vorderradantrieb
  • 88 kW (120 PS) 1.6 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe und Vorderradantrieb
  • 103 kW (140 PS) 2.0 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Getriebe und Vierradantrieb Jeep Active Drive
  • 103 kW (140 PS) 2.0 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Neunstufen-Wandler-Automatikgetriebe und Vierradantrieb Jeep Active Drive Low
  • 125 kW (170 PS) 2.0 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Neunstufen-Wandler-Automatikgetriebe und Vierradantrieb Jeep Active Drive Low


Das Motoren-Angebot

 
In Deutschland sind für den Antrieb des Jeep Renegade zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren in drei Leistungsstufen vorgesehen.
 
Basierend auf einer modularen Struktur sind zwei verschiedene Konfigurationen verfügbar © FCA

Neue Turbo-Benzinmotoren

 
Die neuen Turbo-Benzinmotoren von FCA geben ihr Debüt im Renegade. Basierend auf einer modularen Struktur sind zwei verschiedene Konfigurationen verfügbar. Der ein Liter große Dreizylinder mit 88 kW (120 PS) Leistung sowie 190 Newtonmetern Drehmoment ist an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt, und der 1,3 Liter große Vierzylinder liefert 110 kW (150 PS) und ein Drehmoment von 270 Newtonmetern an ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe.
 
Die neuen Benzinmotoren erfüllen die Euro 6/D Temp Norm und verfügen über einen GPF (Gasoline Particulate Filter).
 
Die FCA-Group hat die neue Turbomotoren-Familie mit dem Ziel entwickelt, eine große Bandbreite an Downsizing-Motoren anbieten zu können, die einerseits effizient mit dem Kraftstoff umgehen und andererseits gute Performance abliefern. Darüber hinaus können die Aggregate auch in anderen Konzernfahrzeugen Verwendung finden. Die Grundstruktur der neuen Motoren garantiert Effizienz und Modularität. Ein hoher Standardisierungsgrad im Hinblick auf Komponenten und Fertigungsprozesse gewährleistet Flexibilität und vereinfacht die künftige Weiterentwicklung der Motoren.
 
Vollständig aus Aluminium gefertigt, sind die neuen Motoren sehr leicht; sie wiegen von 93 Kilogramm an. Das zusammen mit Teksid entwickelte Kurbelgehäuse besteht aus einer hochdruckgegossenen Aluminium-Legierung. Gusseiserne Laufbuchsen erhöhen die strukturelle Stabilität. Sie bilden eine 1,8 Millimeter starke Schicht und werden von außen mit einem Aluminium-Film versehen, um einen metallurgischen Verbund zwischen Laufbuchse und Motorblock herzustellen. Nachdem die Ingenieure Versuche mit verschiedenen Kurbelgehäuse-Layouts durchgeführt hatten, hat sich eine Architektur mit Motorgrundplatte durchgesetzt. Sie bürgt für eine ausgewogene Balance zwischen Geräuschentwicklung, Gewicht, struktureller Steifigkeit sowie Vibrationsverhalten.
 
Um sowohl Kraftstoffeffizienz, Performance und Wirkungsgrad zu optimieren, besitzen beide neuen Aggregate eine Bohrung von 70 Millimetern mit einem Hub-/Bohrungsverhältnis von 1,24 sowie einen Kurbelversatz von zehn Millimetern. Das führt zu äußerst kompakten Brennräumen von lediglich 0,33 Litern, was der thermischen Effizienz zu Gute kommt. Eine Pleuel-Kurbelwellen-Architektur mit verbesserter mechanischer Effizienz führt zu weniger Reibung. Der neu gestaltete Verbrennungstrakt kommt bei sämtlichen Drei- und Vierzylinder-Triebwerken zum Einsatz.
 
Jeep Renegade © FCA
 
Im Zylinderkopf ist Vierventiltechnik mit einer obenliegenden Nockenwelle untergebracht. Das kompakte Brennraum-Layout und die Ansaugkanäle mit hohem Drall sorgen für eine gute Luftverwirbelung und kurze Verbrennungszeiten bei regelmäßiger Flammenausbreitung, was hohe thermische Effizienz und Klopfkontrolle sicherstellt. Viele innovative Technik-Features untermauern den hohen Entwickler-Anspruch der neuen Motorgeneration. So zum Beispiel eine Direkteinspritzung, um den volumetrischen Wirkungsgrad zu verbessern sowie einen schnell ansprechenden Turbolader, dessen Bypass-Ventil ein elektrischer Aktuator regelt. Hinzu kommt ein wassergekühltes Turbinenmodul im Ansaugkrümmer, um das Ansprechverhalten des Laders kurzfristig zu beschleunigen.
 
Mit den neuen Turbomotoren debütiert auch die dritte Generation der exklusiven MultiAir-Technologie, die die Verbrennungseffizienz erhöht, indem sie die Ventilsteuerzeiten variabel anpasst. Die MultiAir III-Evolution optimiert außerdem das von der Nockenwelle unabhängige Öffnen und Schließen der Einlass-Ventile. Definierte Nocken-Profile für den Ansaug- und Ausstoßtakt erhöhen die Effizienz im Teillastbetrieb, indem die Einlassventile beispielsweise schon vor Erreichen des oberen Totpunktes geöffnet werden – besser zirkulierendes Abgas im Zylinder verbessert die Effizienz. Im Volllastbetrieb hingegen schließen  die Einlassventile später. Die MultiAir III-Technologie ist so in der Lage, die Verdichtung abzusenken, das Klopfverhalten besser zu kontrollieren und die Kraftstoffeffizienz selbst in hohen Lastbereichen substanziell zu verbessern.
 
Die neuen Turbo-Aggregate haben über 75.000 Stunden virtueller Analyse sowie 60.000 Test-Stunden auf Prüfständen außerhalb des Fahrzeugs verbracht und mussten weltweit fünf Millionen Test-Kilometer unter verschiedenen Bedingungen auf und abseits der Straße absolvieren, um ihre Robustheit und Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen.
 
Der neue Jeep Renegade ist das erste mit den innovativen Turbo-Benzinern ausgerüstete Modell des FCA Konzerns. Sie wurden entwickelt, um den Kunden die Fahrfreunde zu bieten, die sie von einem Jeep SUV erwarten – bei bis zu 20 Prozent Benzinersparnis gegenüber den Vorgänger-Triebwerken und exzellentem Fahrkomfort.


Kraftvolle 1,6- und 2,0 Liter-MultiJet II Turbodiesel-Motoren mit Stopp- & Start-System

 
Im Jeep Renegade für das Modelljahr 2019 arbeiten Turbodiesel-Aggregate mit wahlweise 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum. Beide Triebwerke sind mit der zweiten Generation der MultiJet-Technologie ausgerüstet – entwickelt und patentiert von der FCA-Group. Verfügbar sind  drei Leistungsstufen: 1.6 MultiJet II mit 88 kW (120 PS), gekoppelt entweder mit einem manuellen Schalt- oder einem Doppelkupplungsgetriebe sowie 2.0 MultiJet II mit entweder 103 kW (140 PS) oder 125 kW (170 PS), wahlweise mit manuellem Getriebe oder Neungang-Wandlerautomatikgetriebe.
 
Um die Effizienz im Abgasstrang zu maximieren, nutzen diese Motoren das “SCR on Filter”-System, eine Lösung welche die SCR-Funktion mit einer Dieselpartikelfilter-Oberfläche kombiniert, um folgende Abläufe zu unterstützen:
 
- NOx-Reduktion erfolgt nach AdBlue-Einspritzung (die passive Unterflur-SCR regelt den Ammoniak-Zufluss, um den Reduktionsprozess in Gang zu halten)
- Reduktion der Partikelmasse erfolgt mit Regenerationsmanagement
 
In der Leistungs- und Drehmomentkurve spiegelt sich die überzeugende Leistung  und Effizienz der Multijet II-Motorenfamilie wider.

Jeep Renegade © FCA
 
Der 1,6 Liter große Reihenvierzylinder-Turbodiesel-Motor erzielt seine bemerkenswerte Leistungsfähigkeit mit einer elektronisch gesteuerten, variablen Turbolader-Geometrie und mit MultiJet II, der preisgekrönten Common Rail-Kraftstoffeinspritzung. Konstruiert für Robustheit und Effizienz, bestehen Kurbelwelle und Pleuel des kompakten Turbodiesels aus Grauguss. Start&Stopp-Technologie hilft, Emissionen und Verbrauch zu reduzieren.
 
Mit seinem Leistungsangebot von 103 kW und 125 kW (140 und 170 PS) liefert der zwei Liter große MultiJet II-Reihenvierzylinder-Turbodiesel-Motor die Basis für drei attraktive Motor-/Getriebekombinationen: 103 kW mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder Neungang-Automatik, 125 kW mit Neungang-Automatik. Auch beim 2.0 MultiJet II-Turbodiesel-Motor verbessert eine elektronisch gesteuerte variable Turbolader-Geometrie die Leistungsfähigkeit. Der Motor erreicht die Emissionsnorm Euro 6D Temp.


Beide Dieselmotoren (1.6 und 2.0) verfügen über folgende Eigenschaften:

 
Aluminium Zylinderkopf mit zwei Nockenwellen (DOHC), vier Ventile pro Zylinder;
Common Rail-Kraftstoffeinspritzung MultiJet II mit 1.600 bar Einspritzdruck, Magnet-Einspritzventilen für mehrere Einspritzphasen pro Arbeitsstakt mit Nach-Einspritzung und Verbrennungsverlaufs-Formung für die Steuerung des Diesel Partikelfilters;
Variable Turbolader-Geometrie (VGT) für bessere Fahrleistungen;
Gekühlte Abgasrückführung mit Kühl-Bypass für niedrige Emissionswerte und niedrigen Verbrauch;
SCR Katalysator-Technologie mit Harnstoff-Einspritzung;
Gewuchtete, geschmiedete Kurbelwelle;
Stahl-Druckguss Motorblock für Langlebigkeit und kostengünstige Bauweise;
Das MultiJet Common Rail-Diesel-Direkteinspritz-System ist aktuell die fortschrittlichste Lösung für die unabhängige Steuerung hoher Einspritzdrücke. Das Motormanagement kann um die Haupteinspritzung herum weitere kleine Menge von Kraftstoff in den Verbrennungsraum einbringen um unter allen Lastzuständen eine besonders weiche Verbrennung zu gewährleisten.

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