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Ford gewinnt Inklusionspreis für sein betriebliches Wiedereingliederungsmanagement, im Foto ein kollaborierender Roboter im Kölner Ford-Werk
© Ford-Werke GmbH | Zoom

Ford gewinnt Inklusionspreis der Wirtschaft 2021

Der in Köln ansässige Kraftfahrzeughersteller Ford wurde nun zum zweiten Mal ausgezeichnet: Auch dieses Mal für das umfassende Inklusionskonzept zur Wiedereingliederung von Beschäftigten mit Leistungswandlung. Dabei wurde besonders die Schaffung eines Arbeitsplatzes mit Roboterunterstützung hervorgehoben. Die Jury des unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales laufenden Wettbewerbes musste sich innerhalb der vier Kategorien (Konzern, großes, kleines, nicht beschäftigungspflichtiges Unternehmen) unter insgesamt 60 Einreichungen entscheiden. Am Abend des 12. November fand dann die offizielle Preisverleihung bereits zum neunten Male ( in diesem Jahr im Anschluss an die Diversity-Konferenz) nur virtuell statt. Stellvertretend für den Kölner Automobilhersteller nehmen Rene Wolf, Geschäftsführer Fertigung Ford-Werke GmbH, sowie Meike Groh, Disability Managerin Ford-Werke GmbH, die Auszeichnung entgegen.

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Roboter unterstützen schwerbehinderte Arbeiter:
Ford-Werke in Köln gewinnen den Inklusionspreis der Wirtschaft 2021 


Die Ford-Werke in Köln gewinnen den Inklusionspreis der Wirtschaft 2021 in der Kategorie "große" Unternehmen. Ausschlaggebend für diese Auszeichnung waren in erster Linie drei Projekte. Zum einen bewertete die Jury die Entwicklung und Einrichtung eines robotergestützten Arbeitsplatzes, auf dem schwerbehinderte Beschäftigte wieder vollständig eingesetzt werden können. Das Besondere daran ist die enge räumliche Zusammenarbeit von Mensch und kollaborierendem Roboter. Rund ein Jahr haben Forschung, Entwicklung, Schulungen und Testläufe gedauert, bis Beschäftigter und der so genannte Kobot, zusammengesetzt aus kollaborierend und Roboter, taktgebunden im Motorenwerk des Automobilherstellers reibungslos zusammenarbeiten konnten.

Zum anderen überzeugte die Jury die Schaffung von 43 zusätzlichen Arbeitsplätzen für leistungsgewandelte Beschäftigte im Rahmen eines Insourcings. Der dritte Pluspunkt aus Sicht der Jury war die Etablierung eines innerbetrieblichen "Mental Health" Netzwerkes.

"Die diesjährigen Preisträger haben eindrucksvoll bewiesen, dass mit Ausdauer, innovativen Ideen und der Bereitschaft, individuelle Lösungen zu suchen, Inklusion auch in der Arbeitswelt funktionieren kann", lobte Schirmherr Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales. Er gratulierte den Preisträgern zu ihrer Weitsicht und ihrem Engagement für ihre Mitarbeitenden und zeigte sich erfreut, "dass Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen unabhängig von Unternehmensgröße und Branche funktioniert. Und dass Menschen mit Behinderungen einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können."

Für Ford war dies bereits die zweite Auszeichnung im Bereich Inklusion leistungsgewandelter Beschäftigten.

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