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Ford beschleunigt seinen Ford+ Plan, um Wachstum zu erschliessen und Rendite für seine Aktionäre zu schaffen
© Ford-Werke GmbH | Zoom

FORD Geschäftsbereich für E-Autos: Das könnte die Tesla Pläne zerstören

Ford setzt die Transformation seines globalen Automobilgeschäfts fort und beschleunigt die Entwicklung und Skalierung zukunftsweisender elektrischer, vernetzter Fahrzeuge. Gleichzeitig setzt Ford auf seine ikonischen Modellfamilien, um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu stärken und das Potenzial seiner Produktentwicklung und sein industrielle Know-how voll auszuschöpfen. „Es ist nicht das erste Mal, dass Ford die Zukunft neu erdacht und seinen eigenen Weg eingeschlagen hat“, sagt Ford Executive Chair Bill Ford. „Wir haben die außergewöhnliche Gelegenheit, diese aufregende neue Ära vernetzter und elektrischer Fahrzeuge anzuführen, unseren Kunden das Beste von Ford zu bieten sowie zu helfen, einen echten Beitrag für die Gesundheit unseres Planeten zu leisten.“ Börsenkenner Jim Cramer glaubt, dass der US-Autobauer damit Teslas Pläne zerstört haben könnte.

Ford etabliert eigenständige Geschäftsbereiche für Elektrofahrzeuge (EV) und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren (ICE), die sowohl mit neuen E-Wettbewerbern als auch mit etablierten Fahrzeugherstellern in den Wettbewerb treten und gewinnen können
 
· Ford entwickelt eine Organisation, die mit dem Fokus und der Geschwindigkeit eines Start-ups Spitzentechnologie für ihre Kunden liefert und ihr umfassendes Know-how in den Bereichen Produktentwicklung und Volumenproduktion dazu nutzt
 
· Der Geschäftsbereich Ford Blue wird das ikonische Portfolio von ICE-Fahrzeugen des Unternehmens ausbauen, um Wachstum und Rentabilität voranzutreiben, strikt Kosten reduzieren, Abläufe vereinfachen und die Qualität verbessern; Ford Blue wird die Entwicklung von Fahrzeugen und Fertigungskapazitäten für alle Ford-Geschäftsbereiche auf höchstem Niveau sicherstellen
 
· Der Geschäftsbereich Ford Model e wird Innovationen und die Entwicklung zukunftsweisender Elektrofahrzeuge in großem Volumen beschleunigen und Software sowie Technologien für vernetzte Fahrzeuge und Dienstleistungen für ganz Ford entwickeln
 
· Ford Blue und Ford Model e werden als eigenständige Unternehmen operieren, aber relevante Technologien und Best Practices teilen, um Skaleneffekte zu nutzen und betriebliche Abläufe zu verbessern; ebenso wie der Geschäftsbereich Ford Pro sollen alle drei Unternehmen bis 2023 eigenständige Geschäftsergebnisse ausweisen
 
· Ford beschleunigt seinen Ford+ Plan, um Wachstum zu erschließen und Rendite für seine Aktionäre zu schaffen: bereinigte EBIT-Marge des Gesamtunternehmens von 10 Prozent und Jahresproduktion von über 2 Millionen Elektrofahrzeugen bis 2026; Ford erwartet, dass Elektrofahrzeuge bis 2030 die Hälfte des weltweiten Volumens ausmachen werden

Der Ford Fiesta mit EcoBoost Hybrid-Technologie kann nicht an eine externe Stromquelle angeschlossen werden. Dies ist auch nicht nötig, denn die luftgekühlte 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie (10 Ah), die den Elektromotor (BISG) mit Strom versorgt, wird automatisch durch das Bremssystem beim Ausrollen und beim Abbremsen des Fahrzeugs aufgeladen (Rekuperation)
Der Ford Fiesta mit EcoBoost Hybrid-Technologie kann nicht an eine externe Stromquelle angeschlossen werden. Dies ist auch nicht nötig, denn die luftgekühlte 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie (10 Ah), die den Elektromotor (BISG) mit Strom versorgt, wird automatisch durch das Bremssystem beim Ausrollen und beim Abbremsen des Fahrzeugs aufgeladen (Rekuperation)
© Ford Werke GmbH

Allein 2022 fünf Milliarden für den EV-Bereich

Ford Model e und Ford Blue sollen, wie Ford in seiner Pressemitteilung schreibt, als eigenständige Unternehmen geführt werden, sich aber auch gegenseitig unterstützen. Allein in diesem Jahr will Ford rund fünf Milliarden US-Dollar in seinen Elektroautobereich stecken, was einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Daneben bekräftigte das Unternehmen seine Prognose für 2022 von 11,5 bis 12,5 Milliarden US-Dollar an bereinigtem EBIT. Das obere Ende der Spanne entspricht laut Ford einer Marge von acht Prozent, die, sollte sie erreicht werden, bereits ein Jahr früher erreicht würde, als es das bisherige Ziel des Unternehmens war. Ab 2023 sollen die beiden Geschäftsbereiche dann auch eigene Gewinn- und Verlustrechnungen ausweisen.
 
Bis 2026 will der US-Autobauer dann jährlich mehr als zwei Millionen Elektrofahrzeuge produzieren, was etwa einem Drittel des weltweiten Volumens von Ford entspricht - dieser Anteil soll bis 2030 sogar auf die Hälfte ansteigen. Und so hat Ford es sich zum Ziel gesetzt, mit Elektrofahrzeugen dieselben oder sogar größere Marktanteile in Fahrzeugsegmenten zu erobern, in denen das Unternehmen bereits führend ist.

Der Ford Fiesta mit EcoBoost Hybrid-Technologie kann nicht an eine externe Stromquelle angeschlossen werden. Dies ist auch nicht nötig, denn die luftgekühlte 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie (10 Ah), die den Elektromotor (BISG) mit Strom versorgt, wird automatisch durch das Bremssystem beim Ausrollen und beim Abbremsen des Fahrzeugs aufgeladen (Rekuperation).
Der Ford Fiesta mit EcoBoost Hybrid-Technologie kann nicht an eine externe Stromquelle angeschlossen werden. Dies ist auch nicht nötig, denn die luftgekühlte 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie (10 Ah), die den Elektromotor (BISG) mit Strom versorgt, wird automatisch durch das Bremssystem beim Ausrollen und beim Abbremsen des Fahrzeugs aufgeladen (Rekuperation).
© Ford Werke GmbH
"Wir haben in kurzer Zeit enorme Fortschritte gemacht. Wir haben weltweit eine Reihe erfolgreicher Produkte auf den Markt gebracht, und die Nachfrage nach unseren neuen Elektrofahrzeugen wie dem F-150 Lightning und dem Mustang Mach-E ist aus den Charts", wird Ford-CEO Jim Farley in der Pressemitteilung zitiert. "Aber unser Ziel mit Ford+ ist es, wieder ein wirklich großartiges, weltveränderndes Unternehmen zu werden, und das erfordert Konzentration. Wir gehen aufs Ganze und schaffen separate, aber komplementäre Unternehmen, die uns Start-up-Geschwindigkeit und ungezügelte Innovation im Ford Model e geben, zusammen mit dem industriellen Know-how, dem Volumen und den Kultmarken von Ford Blue wie Bronco, von denen Start-ups nur träumen können."
 

Das hat gerade Teslas Plan zerstört


Nachdem Traditionsautobauer wie Ford und General Motors zunächst durch den Erfolg von US-Elektroautobauer Tesla unter Druck gerieten, sich stärker auf ihr Elektroautogeschäft zu konzentrieren, könnte nun Fords Elektroauto-Offensive Tesla unter Druck setzen, glaubt Jim Cramer.

Ford’s First Performance SUV in Europe
Ford’s First Performance SUV in Europe
© Ford Werke GmbH
"Das hat gerade Teslas Plan zerstört", verlautete Jim Cramer in "Squawk" auf The Street. "Er will 2 Millionen [Autos jährlich] machen. Ich denke, Farleys Ambitionen sind bemerkenswert.", so Cramer. In seinem Abschnitt "No Huddle Offense" sagte Cramer, dass - so sehr er Elon Musk und Tesla liebe - die Dynamik an der Börse sich nun zugunsten von alten Autoherstellern wie Ford und Emporkömmlingen wie Rivian verschoben habe. Der Börsenkenner fügte außerdem hinzu, dass es gut sei, dass der CEO von Ford das EV-Geschäft nicht - wie Hedgefonds wollten - ausgegliedert habe, "weil das goldene Geld von ICE generiert wird und EV Geld brauchte."
 
Bleibt abzuwarten, ob Ford seine Ziele wie geplant erreicht und in den nächsten Jahren womöglich Tesla den Rang streitig machen kann.

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