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Die „Grande Torino“ transportiert Fahrzeugen von Fiat Chrysler nach Amerika
© FCA | Zoom

Die „Grande Torino“ schippert mit Fiat, Jeep und Co. über den Atlantik

Die italienische Grimaldi Group hat mit der „Grande Torino“ den ersten von sieben neuen sogenannten „Pure Car & Truck Carrier" (PCTC) in Dienst gestellt. Bei seiner Jungfernfahrt wird das Schiff Fahrzeuge von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) nach Amerika transportieren. Als Fracht sind die in Italien gebauten Alfa Romeo Giulia, Alfa Romeo Stelvio, Fiat 500X, Fiat 500L und Jeep Renegade sowie in der Türkei gefertigte Modelle der Marken Pro Master und Dodge an Bord. Der Antrieb des Autofrachters stammt von MAN.

Das in China gebaute Ro-Ro-Schiff ist knapp 200 Meter lang und 36,45 Meter breit. Die „Grande Torino" kann bis zu 7600 Pkw (Car Equivalent Unit CEU) beziehungsweise 5400 Längenmeter Frachtgut plus 2737 CEU mit einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 19 Knoten (ca. 35 km/h) befördern. Aufgrund der vier variablen Decks und der zwei Laderampen ist der Frachtraum nicht nur für Pkw geeignet. Er kann beispielsweise auch Lkw, Traktoren, Busse oder Bagger bis zu einer Höhe von 5,30 Metern aufnehmen.
 
Die neapolitanische Reederei ist seit einem halben Jahrhundert Transportpartner von Fiat. Die erste Fahrt unter der Flagge der Marke fand mit der „Warringoton“ von Italien nach Großbritannien statt. Das damalige Schiff war nach der Stadt benannt, in der damals die britische Zentrale von Fiat ihren Sitz hatte. Die Taufe der „Grande Torino" fand mit einem Festakt in Civitavecchia, dem Hafen von Rom, statt. Patin war „Miss Italia 2004“ Cristina Chiabotto.

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